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Der Israelit · 1893-01-12 · Heft 4 (12.1.1893) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
34 (1893)
Issue
Heft 4 (12.1.1893)
Date
1893-01-12
Page
– (sequence 28)
Language
German
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48 Voraussetzung, dass auch Ihr, theuere Glaubensgenossen, Eure Schuldigkeit tliut und uns in unserem menschenfreundlichen Bestreben hilfreiche Hand bietet. Wir wissen wohl, dass man bisher sich stets daran gewöhnt hatte, nur von vier heiligen Städten zu sprechen: von Jerusalem, Hebron, Safed und Tiberias. Allein die Zeiten ändern sich, und zur Zeit ist Jaffa der Hauptplatz für die ganze Kolonisation Palästinas. Diese Wahrheit kann nicht oft genug wiederholt und nicht überzeugend genug den edlen Glaubensgenossen an’s Herz gelegt werden. Unser Comite besteht jetzt zwei Jahre; seit dieser Zeit ist die beträchtliche Summe von 340,030 G erusch durch unsere Hände gegangen. Eine solche Summe, auch wenn sie leicht zusammen kömmt, giebt sich noch viel leichter aus, — und dennoch haben wir viel geleistet und grosse Hilfe gebracht. Unsere Thätigkeit erstreckt sich nach fünf Richtungen hin, und für sechs verschiedene Zwecke haben wir Ausgaben zu machen. (Fortsetzung folgt.) Notiz. lieber die jüdische Kolonie zu Wooddine in New Jersey (Amerika), eine jener Niederlassungen für die verfolgten russischen Juden, welche aus dem Unterstütznngsfond des Baron Hirsch errichtet worden sind, berichtet man der „Daily News“, dass dieser Platz jetzt ein Städtchen mit behaglichen Häusern, umgeben von gutgebauten Farmen, geworden ist, statt der früheren öden Haide. Von den für die Kolonie um 89,000 Dollars erstandenen 2000 Hektaren sind ein Theil bereits in 62 Farmen von je 12 Hektaren parzellirt und in Besitz genommen worden. Jede Familie erhält ein Wohnhaus, Scheune, Ackergeräthe, Aussaatkorn, eine Kuh und 25 Hühner. Der Preis, welcher das Reisegeld von Russland mit einschliesst, ist 1200 Dollars, welche innerhalb zehn Jahren in Raten zu zahlen sind. Briefkasten. Rabb. 91. B. in O. Ich theile ganz Ihre Ansicht; die Spenden n"3D“6 sollten ausschliesslich für p"HN verwendet werden. Herrn «I. W. verweise ich auf j p"D N"n i"’. Frau 91. L. in A. Für Ihre gütige Auskunft bestens dankend, genügt mir dieselbe vollständig, und werden Ihre Spenden, wie bisher, so auch fernerhin der bewussten Rubrik zugewendet werden. Könnten Sie nicht nPn^Büchschen in A. einführen? Ich würde Ihnen dieselben gratis und „frei“ zusenden. Erfreuen Sie mich bald mit einer zusagenden Antwort! Frau H. ß. in 91. Da Sie nicht näher die Summe des von Ihnen der Hochzeitssammlung beigefügten nt’rvGeldes angegeben, so werde ich die ganzen 1410 M. als von Ihnen und Frl. 8. „gesammelt“ veröffentlichen, was im Grunde genommen doch auch der Fall ist. Lassen Sie mich öfter etwas hören! E. 1A. in H. Ich habe Ihrer w. Angabe gemäss, „den grösseren Theil“ der 38.17 M. der bezeichneten Rubrik zugewiesen, obwohl ich meinerseits die Bevorzugung einer Rubrik in dieser ganz besonderen Weise nicht für gerecht finde, weil viele andere, mindestens gleichberechtigte Rubriken dadurch sehr beeinträchtigt werden. Ich bitte Sie darum höflichst, die Eintlieilung des Geldes künftig gütigst mir überlassen zu wollen! Rabb. Dr. A. .1 in 9f. Die 4.80 M. habe ich der Rubrik V. zugewendet. Ich hoffe und wünsche, dass dieser ersten Sendung — ich besinne mich wenigstens auf keine andere noch — bald weitere und bedeutsamere folgen werden; eine lebhafte Verbindung mit Ihnen wäre mir sehr erwünscht. 91. K. in NT.! n’ttfpn Bei einigem Nachdenken werden Sie selbst einsehen, dass derartige Vermittlungsgeschäfte sich nicht für mich geziemen; im Uebrigen bezweifle ich, dass meine Intervention irgend welchen Erfolg haben möchte. — "’IVT E>’N„ in 91. Die 10 M. habe ich der Rubrik „zur freien Verfügung für höchst dringliche edle Zwecke“, von der selbstverständlich D’ODn ’VOPn vorzugsweise bedacht werden, zugewendet. H. 99. in B. Ich hoffe zuversichtlich, dass Sie mich von nun an regelmässig, und mindestens halbjährlich mit der Zusendung des nbrvGeldes erfreuen werden. 8. P. in G-. Sie werden meine Schreiben vom 10. November, sowie die Ihnen am 7. Dezember v. J. gesandten Blätter hoffentlich erhalten haben; erfreuen Sie mich nun recht bald mit den erbetenen Nachrichten und mit der Versicherung, dass Sie mein begründetes langes Schweigen vollkommen gerechtfertigt finden. — Rabb. Dr. B. E. in L. Ich habe aus Ihrer werthen Mittheilung vom 4. v. M. den nöthigen Vermerk gemacht.?p’-’D niN’JlE' Bitte! Ist der Nothstand unserer Brüder im heiligen Lande das ganze Jahr hindurch ein sehr beklagenswerther, so steigert sich derselbe noch bedeutend beim Herannahen des P e s sach - F e s t e s. lim Veranstalten von besonderen Sammlungen zum Beschaffen von man und anderer Lebensmittel zur urvnn p? für die Nothleidenden im Lande der Väter bittet darum innigst Dr. A. Salvendi. Druck der Joh. Wirth’schen Hofbuchdruckerei, Actien-Gesellsch&ft, Mainz.

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