Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 33 (1892)
- Issue
- Heft 97 (8.12.1892)
- Date
- 1892-12-08
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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1867 Mlscellen-Stoff haben sollte, so empfehlen wir ihr den Abdruck der folgenden Notiz, die G. Wolf in seinen eben erschienenen „Kleinen historischen Schriften" aus den Archiven des österreichischen Ministeriums des Innern veröffentlicht. Es handelt sich um ein Verzeichniß von Juden in Oesterreich ob und unter der Enns im 17. Jahrhundert und befindet sich auch der Name Aron Lazarus ans Lichtenstedt in Böhmen darunter, über den es heißt: „Als der Winterkönig Friedrich von der Pfalz in Prag residirte, sollten die Jesuiten die Stadt verlassen. Das Volk war diesem Orden nicht günstig gestimmt und war das Leben der Patres bedroht. Genannter Lazarus rettete sie aus Gefahr. Er versorgte sie mit Eivilkleidern, damit sie vom Volke nicht erkannt werden, verschaffte ihnen Pferde und führte sie mit eigener Lebensgefahr, denn sie wurden auf der Flucht von Soldaten und von Leuten vom Civil hart verfolgt, bis nach Bamberg. Im weitern Verlaufe des Krieges stand Lazarus den Geistlichen im Stifte Tepl und im Elbogener Kreise bet." Mrrzetgerr Für de» folgende« Theil ist die Redaetio« nicht verantwortlich. Dir Anbrik Lazarus Posen Wa in Frankfurt a. M. empfiehlt ihre künstlerisch ausgestatteten Isr. Cultusgegenstände: K® Chajim, Tass, Kronen, Channkahlampen, Besomlmbüchsen, Seder* Gegenstände, Pokale, Weinhumpen etc. etc. und versendet ihre neuen, sehr vergrSsserten 31 nsterhefte nebst Preis-Couranten gratis und lranko! (189 Verkaufs - Lokalitäten: Frankfurt a. H., Berlin W., Zeil 46a., im „Hessischen Palais“. Unter den Linden 5, Hotel Bristol. Hmaths-Gestich! Ein j. Kaufmann, 30 I. alt, Inhaber eines gut geh. Geschäfts u. mit Vermögen, wünscht sich mit einer jungen, häuslich erzog. Dame von heilerem Temp. u. aus achld. Familie zu verheirathen. Vermögen circa 25,010 M. zwar erwünscht, doch nicht Bedingung. Gest, nichtanon. Briefe besördert unter Nr. 7122 die Exped. d. Bl. Discretion selbstverständlich. Vermittler verbeten. Heirchs-Sksch! Ein Witlwer, Anfangs der 50er Jahre, mit 5 Kindern, 3 Knaben u. 2 Mädchen, von welchen das älteste 13 u. das jüngste 7 Jahre alt ist, sucht ein Mädchen im Alter von 40—50 Jahren mit etwas Vermögen zu heirathen. Wiltwe ohne Kinder nicht ausgeschlossen. Gefl. Offerten snh 7042 an die Exp. d. Bl. erbeten. ine zuverlässtge Haushälterin in kleineren Haushalt per sofort gesucht. Offerten unter Nr. 7055 an die Exped. d. Bl. erbeten. ^sr. Kaufm, Besitz, bed. Engros-Ge- XI schüft., schöne Stadt Südd., eigenem großen Vermögen, Wittwer, ein Kind, wünscht sich wieder zu verheiralhen. Sucht isr. Mädchen guter Familie, nicht zu jung, eins, hänsl. und relig. erzogen, mit ca. Mille 40. Junge Wittwe ohne Kinder nicht ausgeschlossen. Strengste Discr. Ehrensache. Anonyme Schreiben werthlos. Mittheilungen mit Photographie unter G. 95 an Nud.Mosse, Frankfurts erbeten. (7035 Elnzuhcirathen deutschtands ist einem jungen, rührigen Mann, orthodoxer Richtung, Gelegenheit geboten und wird ans Vermögen gerade nicht reflectirt. Offerten unter Nr. 7102 an die Exp. d. Bl. erbeten. ttehrlinge, Bolontaire, Commis, Buchhalter und Reisende können Stellung finden durch A. Ullmann, Placirungs-Jnstitnt, 4582) Würzbnrg. Prinzipale werden kostenfrei bedient. Achtung! Einem tüchtigen, in der Tuchu. Schnittwanren Branche bewanderten jungen Herrn ans einer ehrenhaften Familie ist Gelegenheit geboten, eine gute Partie zn machen. Derselbe mutz mit Landkundschaft nmzugehen verstehen u. soll ein erspartes Vermögen anfznweifen haben. Solche, die obigen Anforderungen genügen, können stch eine vorzügliche Existenz verschaffen. Offerten unter 8. 7011 defördert die Exped. d. Bl. ine Dame mit gutgehendem Geschäft in einer Kreisstadt am Rhein wünscht sich zu verheirathe«. Frco. Offerten nebst Photographie unter Chiffre P. B. 7022 an die Exp, d. Bl. erbeten._ ir suchen einen tüchtigen Cantor und DfW (orthodox). Gehalt Mark 700 und Nebenverdienste. Bewerbungen sind alsbald an den Unterzeichneten zu richten. Dinslaken o. Niederrhein. 6754) Der Synagogen-Borstand. Köchin-Kesuch! m tüchtiges Mädchen, welches die Kochkunst perfect erlernt hat und einer größeren Haushaltung vvrstehen kann, findet gegen gute Bezahlung Stelle in einer großen Stadt Bayerns. Briefe unter K. 7019 an die Exped. d. Bl. erb. ~ICPD Specialität. Frische Servelatwurst ä M. 1.20. Prima Fleischwurst ä 80 Pfg. in Haltbarer vorzüglicher Qualität empfiehlt Wilhelm Wolfgang, früherer Besitzer des Hotel Wolf, Bad-Ems. (7004