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Der Israelit · 1892-09-20 · Heft 75-76 (20.9.1892) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 75-76 (20.9.1892)
Date
1892-09-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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1442 Vernehmen ist jedoch der Senat gerne bereit einem Auskunftsverfahren zur Wahrung der religiösen Interessen seine Zustimmung zu ertheilen, worüber z. Zt. noch Verhandlungen schweben. Bei dieser Gelegenheit mag daran erinnert werden, daß z. Zt. der Belagerung 1813 den Juden gestattet wurde, die während der Zeit Verstorbenen auf dem sogenannten Hamburger Schulhof am Neuen Steinweg eigentlich nur interimistisch zu beerdigen, doch entschied man sich später für ein Definitivum. Für heute wohl genug, Nächstens mehr und hoffentlich nur Gutes und wünsche Ihnen und allen verehrten Lesern des „Israelit" eine Oester.-Ungar. Monarchie. Preßbrrrg, 14. Sept. Der zweite unserer Gemeinde, Rabbi Israel Oberbreitverschied vorgestern in seinem 88. Lebensjahre und wurde gestern zu Grabe getragen. Ein langer Leichenzug wand sich durch die Preßburger Judengasse, um dem ergrauten pnrr und oan das letzte Geleite zu geben. Im Trauerhause schilderte Rabbi Prußtitz in ergreifendster Weise das Leben und Wirken dieses Mannes, er mahnte die Kinder und Enkel seiner väterlichen Belehrungen und Zurechtweisungen stets eingedenk zu sein und forderte schmerzbewegt die Anwesenden auf, mit ihm den Tod dieses großen Zadiks zu beweinen. Alles war ergriffen von seinen Worten. Am rpa hielt unser Oberrabbiner n einen von Thränen begleiteten warmen Nachruf. Er erzählte von dem undenkbaren Fleiß dieses Mannes, der selbst in der letzten Zeit, da ihn Alter und Krankheit an's Lager fesselten, nur dem Thorastudium sich hingab. Nicht selten, sagte Redner, erstaunte ich über seine Liebe zur Thora, über seinen gewaltigen Scharfsinn und seine immensen Kenntnisse. Er war einer der amp ntm Preßburgs, einer der größten □’Dan ’TD^n Ungarns. .vnwy v^rms ivo o-in by kanai naian bi Wer über einen braven frommen Mann weint und trauert, dem werden die Sünden verziehen. Es nahen die ü’wnpn d'D’, Alles blickt sorgenvoll dem entscheidenden Tag entgegen. Alles strebt nach Vergebung und Sühne und die Gnade des allbarmherzigen Vaters zu gewinnen; weinen und wehklagen wir über die erhabene Säule, die gefallen, über den unerbringltchen Verlust, den unsere Gemeinde, das gesammte Judenthum und die nun erlitten, und Gott in seiner unendlichen Gnade wird uns liebevoll aufnehmen, unsere Wunden heilen und Kummer und Schmerz von uns abwenden. iön d’jq ba bvv nyon nnvi man y^a. N. > Vermischtes. < In Bafel fand am 15. d. die feierliche Einweihung der neuerbauten Synagoge statt, ebenso am 9. d. M. in Schifferftadt, in der Pfalz. Ausführliche Berichte hierüber mußten wir wegen Mangel an Raum für die nächste Nummer zurückstellen. Briefkasten der Redaetion. I. in Berlin. Der Berliner Artikel in Nummer 73 des „Israelit", der sich mit den Maßnahmen der hiesigen Gemeindeleitnng befaßt, stammt nicht aus der Feder unseres Correspondenten Herrn D. Wochen - Kalender. Mittwoch, 21. September, 29. Elul. y'jm rwn tPto aiy Festes-Anfang 5 Uhr 25 Min. (Mainzer Uhr.) Donnerstag, 22. September, 1. Tischri. rPV, 'N DV. Freitag, 23. September, 2. Tischri. n"T? '3 □?. Samstag, 24. September, 3. Tischri. naw nar? .u’wn Sabbat-Ausgang 6 Uhr 40 Min. (Mainzer Uhr.) Sonntag, 25. September, 4. Tischri. rr^“U OM. In denjenigen Staaten, in welchen mitteleuropäische Zeit eingeführt ist (also bis jetzt in Baden, Bayern, Elsaß und Württemberg), ist die oben angegebene Zeit, abgesehen von der Umrechnung der Mainzer Uhr in die betreffende Ortszeit, um etwa 25 Minuten später zu berechnen. M n r e t g e n. Für de« folgende« Theil ist die Redaetion nicht verantwortlich. 8HI.I.ö^^IÜAI..8i1b6?v/ÄLr6N 867) Frankfurt a. Al., Zeil 23, Israel. Cultusgegenstände» in alleinstehender, älterer Mann, sucht eine gesetzte Person für Küche und Haus. Gefl. Offerten 3Ud 5703 an die Exped. dss. Bl. Nur auf diesem Wege! Allen werthen Freunden u. Bekannten senden zum Jahreswechsel die herzlichsten rniu no’nm na'na-Wüusche Lehrer Hühnlein n. Fra«, Schw.-Hall. ls Stütze der Hausfrau oder zur Leitung eines kleineren Haushalts, sucht ein junges Mädchen Steilun g in Rheinland oder Westphalen. Gefl. Offerten unter Chiffre 5702 an die Exped. d. Bl. 5746)

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