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Der Israelit · 1892-05-30 · Heft 43-44 (30.5.1892) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 43-44 (30.5.1892)
Date
1892-05-30
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXXIII. Jahrgang. ffo 48 & 44. Der Israelit. Ein Gentrak-Hrgan für das orthodoxe ZudentHum. Begründet von Di». Lehman» tn Mainz. Montag, den 30. Mai 5652 (1892). Wir geben heute eine Doppel-Nummer, da des heiligen Schabuothfestes wegen die nächste Nummer (wiederum eine Doppel-Nummer) Mittwoch, 8. Juni erscheint. Für die Meise^ und Aadesaison haben wir für diejenigen unserer Abonnenten, welche während ihrer Abwesenheit ihren Angehörigen die gewohnte Lektüre nicht entziehen wollen, ein - -=■— Wochen-Abormement —- eingerichtet, wodurch es ihnen ermöglicht ist, den „Israelit" auf jede beliebige Zeitdauer unter Kreuzband zu beziehen. Gegen Fr an ko-Einsendung von.- 40 Pfennig pro Woche für Deutschland und Oesterreich-Ungarn, 50 Pfg. für die Schweiz und für alle zum Weltpostverein gehörigen Staaten übersenden wir den „Israelit" 2 in a I wöchentlich franko unter Kreuzband. — Den entsprechenden Abonnemeutsbctrag beliebe man mit der Bestellung in Briefmarken oder durch Postanweisung der Unterzeichneten Expedition zu übermitteln. Expedition des „Israelit“, Mainz. Leitender Artikel. Ein wunderbares Buch. Mainz, 29. Mai. (Zum Schabuoth-Fest.) Welches Wunder repräseutirt doch das Buch der Bücher, das man „das Buch" — Bibel — ohne weitere Bezeichnung nennt, wenn man einmal ganz von seinem Inhalt absieht und sich nur an das Buch selber, au seine äutzere Erscheinung und seine merkwürdige, einzig dastehende Eigenart hält! Ein Werk, aus 24 verschiedenen Büchern zusammengesetzt, deren ca. 40 Verfasser (abgesehen von dem Pentateuch, das ja göttlichen Ursprungs ist) sich auf drei Jahrhunderte vertheilcn und unter denen alle Schichten der Bevölkerung vom König bis zum Hirten verteten sind. Nur wenige Autoren lebten zu gleicher Zeit und an gleichem Orte, sie konnten nicht mit einander in Verkehr treten, und wie besitzt dieses Buch trotzdem eine wunderbare Einheit! Das Wort, mit welchem der sterbende Erzvater seine Kinder segnend den Geist aushaucht, greift ein Moses auf, um in der Scheidestunde sein Volk zu segnen, und setzt ein David fort, um damit all das unvergleichlich Herrliche einzuleiten, das die gesammte Menschheit seinen Psalmliedern verdankt *). Zwischen dem ersten Propheten und dem letzten, zwischen Moses und Maleachi liegt mehr als ein Jahrtausend, und das letzte Wort des letzten Propheten klingt in die Mahnung aus der Lehre des ersten ein treues Gedächtniß zu bewahren **). Gicbt es ein zweites Werk, das auf diese Weise zusammengesetzt ist? Man nehme einmal die 24 besten Bücher über Mediciu, die seit 1000 Jahren von den 40 besten Medicinern, Homeopathen, Allopaten, Hydropathen u. s. w. geschrieben wurden, vereinige sie zu einem Bande und dann versuche man einmal, ob man damit einen Kranken heilen kann! "fJaikul Tiüim. i ns*n onm v:a Ps apy* snpn noa nns: Ps“isr ns p-np ntrc noy .cnDs cnP nan nrs p-on 'o Ps~r' p' -NL's3 onn* nman ns;* apy’ onnt*' .L"sn ' ~i v s na*o ernte* non nne nn noyte* ]ra **) Maleachi III. 22. '"Dy HK’D mn na:

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