Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 33 (1892)
- Issue
- Heft 29-30 (11.4.1892)
- Date
- 1892-04-11
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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für dass)^ BtthodM «Muderrthum-Ä >°^ y Q NJ/^ /I. April 1892 ] lNr. 8. W & fam mm ML! -*#■ it» si ii u? : @4 '-lunt bc-ö Berges boljcut 05ipfcl Schnute ich in* weite Thal,!lebee aller Bäume 'Wipfel Illach der Souue goldnem Strahl. Golduer Strahl, der lveit Du schweifest. Segelt speudeud durch's Gesild, Bis zur süßen?j-rucht Du reifest, ii-niö der (S-rbe Schoost entquillt. Goldner Strahl, wann wird sich heben l^lückersüllt der Brüder BrustV Wann wird Gnade uns umschweben, Die unnvandelt Schmerz in Lust^ W e v d e n m e i ti e A n g e u s ch a h e n Der G r l ö s ll n g g r o st e n T a g. Da bei Deinem Licht wir ban en, W a s s o l a n q v e r s ch ii t t e t l a q '< Golduer Strahl, Du senkst Dich traurig, Wolken rauben uns Dein Licht, Durch die Seele zieht mir's schaurig, .vu'lntT Taq Du nahst noch nicht. *) Unter den nachgelassenen Papieren Rabbi Mei'r Lehmanns 7"M sindet sich das hier wiedergegebene Gedicht, das er als siebzehnjähriger Jüngling, wahrscheinlich auf einer Wanderung durch den Har;, verfaßte. Ueberallhin begleitete ihn die Sehnsucht nach dein Wiederaufbau des heiligen rempels. Der Decher des Propheten Gliahu 4^-4 von H. Berger. — Alle Rechte Vorbehalten. (Schluß.) Länger als Daniel beabsichtigt, tvar die Pause geworden, welche das Gespräch mit Stella hervorgernfeu hatte und der Bortrag, der sonst durch Erklärungen, Fragen und Gegenfragen angenehm unterbrocheil worden war, ging dieseSmal ohne Ullterbreäinng weiter. Da regte sich das Sititb im nahen Kämmerlein und eiligst ging Stella hin, es zu beruhigen. Aber es war vergeblich. Der Kleine hatte die Stimme seirlcs BaterS gehört, und da ruhete er nicht eher, als bis Stella ihn aus dem Bette genommen und allgezogen hatte und er zwischen Bater und Mutter am Sedertische fast. War das eitle Freude für den Knaben! Und erst für die Eltern! Fep! wurde der Sedervortrag oft genug ilnterbrocheu, denn jedes Bild der illustrirten Öagadah wollte der aufgeweckte Knabe erklärt, über alles was er sah und hörte, wollte er genügenden Aufschluß haben. Fm Erklären, in der Freude au dem Kinde, vergaßen Daniel und Stella das eigene schwere Leid; sie vergaßen das Unglück der Gegenwart und schwelgten im Genüsse des Glückes einer glorreichen Vergangenheit. Ohne daß sie es merkten, ging die Zeit dahin. Eine echte Sederabendstimnlung hatte sich ihrer bemächtigt; das zeigten die glühenden Wangen des Knaben, die glücklichen (Gesichter der Eltern. 'Wie schön ivnßte auch der Baker zu erzählen! Wie gut vermochte er den kindlichen Ton zu finden, daß der Knabe ihn