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Der Israelit · 1892-03-28 · Heft 25 (28.3.1892) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 25 (28.3.1892)
Date
1892-03-28
Page
– (sequence 11)
Language
German
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491 rige Aufgabe, ohne Verletzung dieser Gesetze und Störung des heutzutage angesichts der leider auch bei uns nicht spurlos verlaufenden antisemitischen Bewegung besonders wünschenswerthen Friedens unter unfern Glaubensgenossen innerhalb der Gemeinde das nunmehr glücklich erreichte Ziel zn erstreben. Schon vor drei Jahren wurde im Einklang mit der Vorgesetzten Behörde ein Reglement für die Abhaltung privater Gottesdienste am hiesigen Platze vereinbart. Dieses Reglement wurde von den Vorständen der beiden hier bestehenden Privatsynagogen getreu befolgt. Erst mit dem Neubau in der Kanalstraße tauchten neue Schwierigkeiten auf. Die loyale Behandlung der Angelegenheit seitens aller Betheiligten hat aber auch diese glücklich überwunden und so können die bisherigen Besucher des Betsaales Ohel Jakob in froher Stimmung und Zuversicht den Einzug in ihr neues Haus halten. Dasselbe wurde in geringer Entfernung von dem alten Betsaale, der nur gemiethet war, auf dem Grund und Boden des zur Förderung jüdischer Wissenschaft gegründeten, gerichtlich anerkannten Vereines, der gleichzeitig die Leitung des Bethauses übernahm, nach den Plänen des hier besonders beliebten, talentvollen Architekten Herrn August Enter im romanischen Styl erbaut. Die einfache, nach Osten gelegene Front ist durch eine über dem Chor angebrachte große, mit farbigen Gläsern geschlossene Rosette und kleine, geschmackvolle Säulen geziert. Die beiden Haupteingänge liegen an der Südseite des nach Westen hin sich lang erstreckenden Gebäudes. In den unteren Männerraum gelangt man durch eine Vorhalle, von welcher zwei Thüren in die durch Steinsäulen gebildeten Seitenschiffe führen, über welchen die geräumige Frauengallerie liegt. Der alten Sitte entsprechend ist der Almemor in der Mitte des Gebäudes gerade unter der reichlich Licht spendenden Kuppel angebracht; das Innere macht im Ganzen einen freundlichen, wohlthuenden Eindruck und wird trotz der bescheidenen Dimensionen wenigstens für eine Generation ausreichen. Mögen die Gesetzestreuen unserer Stadt in ihrem neuen Gotteshause stets eine pan ny finden. Briefkasten der Redaetion. R. S. in F, Wir sind Ihnen für Ihre freundlichen Berichte zu großem Danke verpflichtet; dieselben müssen aber, wenn sie Werth für uns haben sollen, pünktlicher geliefert werden, ump ud7 "oy. Wochen - Kalender. Freitag, 1. April, 4. Nissan. Sabbat-Anfang 6 Uhr — Min. (Tiain^x Uhr.) Samstag, 2. April, 5. Nissan. Sabbat-Ausgang 7 Uhr 15 Min. (Mainzer Uhr.) a tt | e i fi e n. Für den folgenden Theil ist die Redaetion nicht verantwortlich. 8. & D. LÖ WENTHAL.Si I be r waaren 867) Frankfurt a. II., Zell 23, Israel. Cultusgegenstände. ^ie Synagogengemeinde Rahden sucht einen tüchtigen Lehrer und Borbeter, Gehalt 800 Mark. Mit guten Zeugnissen versehene Bewerber wollen sich baldigst melden an Den Vorstand der isr. Gemeinde 2327) Rahden i. Wests. Kurz-, Weistu. Wo Uw. od. ähnl. Br. Jung. Mann (mos.) mit lg. Ref. sucht zürn 1. Mai Stellung als Verkäufer oder Lagerist. Samstags frei. Off. sub F. H. 91 an Rudolf Moste, Berlin W., Friedrichstr. 66. (2332 CSür unser Eolonialwaaren - FnZro8-Ge- O schüft (Samstags geschl.) suchen wir zum baldigen Eintritt einen Lehrling aus guter Familie u. mit guter Schulbilduug. Gebrüder Adler, 2326) D a r m st a d t. 0>ür einen 14jährigen Knaben wird eine O Stelle als Lehrling bei einem Sattler gesucht. Meldungen mit Angabe der Bedingungen sind zu richten an Lehrer W. Bachrach, Altona, 2328) Känigstr. 43. ®it e. tüchtige-, erfahrenes u. zu- O verlässiges Mädchen wird v. ihrem Bruder, einem Lehrer, e. Stelle z. selbst ständ. Führung e. kleineren Haushaltes gesucht. Off. unter 2313 bes. die Exped. d. Blattes. /Luche für meine Tochter, 16 Jahre alt, groß und stark, welche auch bürgerlich kochen kann, eine Stelle in einer kleinen Familie. Auf hohen Lohn wird nicht so gesehen als auf eine gilte Behatldlltng. Gest. Offerten sub 2325 an die Erped. d. Bl. erbeten. /Line tüchtige Köchin, streng orthodox, wird gesucht für London. Außer ihrer Küchenarbeit hat dieselbe nur das Aufräumen des Speisezimmers mit zu übernehmen. Gute Zeugnisse Bedingung. Nähere Angaben mit Lohnansprüchen werden erbeten an Urs, James Lioewe, 32 Oueen Elizabeths Walk, Elissold 2335) Park N., London. in j. Mädchen, w. im Haushalte u. in Handarbeiten bewandert ist, auch Kindern bei d. Schularb. behülflich sein möchte, sucht pr. sofort passende Stellung in einem streng orthodoxen Hause. Zeugnisse der Telecta einer höheren Schule. Offert, erb. u. 8. 1893 an die Annoncen-Exp. Heinr. EiSler, Hamburg, alt. Steinweg 24. Ref. erth. Frau Dr. Löb, Altona. (2346

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