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Der Israelit · 1892-03-03 · Heft 18 (3.3.1892) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 18 (3.3.1892)
Date
1892-03-03
Page
– (sequence 18)
Language
German
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358 2) Der Mitqiftdo kt or. Ein Bild aus der Gegenwart von C. Berg. Verlag von Siegfried Cronbach, Berlin. Preis M. 2.50. Der verstorbene Professor Traube fragte einmal einen indischen Studenten: „Sie sind wohl auch Schiddochstndent?" Der geniale Arzt wollte mit dieser Frage, die allgemein bekannt wurde, die Sucht vieler Mediziner geißeln, die nach abgelegtem Examen nur nach einer reichen Parthie streben. Diese exiftiren nicht allein in medizinischen Kreisen, aber es gibt ja ebensoviele Ideologen, die ohne Rücksicht auf Vermögen eine Lebensgefährtin suchen. — Der Verfasser geißelt in der vorliegenden Erzählung das Mißverhältniß einer Mischehe, die von einem jungen Arzt geschlossen wurde, weil er sich nicht verkuppeln lassen wollte. Der Fall steht nickt vereinzelt da und verdient eine Satyre. Es ist wahr, leider wahr, daß viele jüdische Männer in angesehener Stellung lieber eine arme Nichtjüdin beirathen, als ein unbemitteltes jüdisches Mädchen. Es gibt in der Hauptstadt des deutschen Reiches derartige Mischehen in großer Zahl, und aus diesem Mißverhältniß können unsere Eltern und Töchter eine Lehre folgern; erzieht Eure Töchter zur Religiosität und nach dem Vorbilde unserer Mütter zur Einfachheit und Bescheidenheit. Für das echt jüdische Weib gibt es nur eine Zerstreuung: Das Haus und seine Pflichten, nur ein Schmuck um zu gefallen — dem Manne. -- Das Bild ist in der vorliegenden Erzählung meisterhaft ausgeführt und der Leser wird auch dieses Buch mit Befriedigung nach der Lektüre aus der Hand legen. — > Vermischtes. Leipzig Der Vorstand des deutsch-sozialen Resorinvereins in Leipzig erläßt eine Erklärung, welche darin gipfelt, das er trotz der Veröffentlichungen des Herrn Lucka sein Verhältnis; zu Herrn Eritsch nicht ändern werde. Das hat auch Niemand erwartet. WM" Vl « % e t ö e n. "WS ec- Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich, "w Die *5iI6etw«ecett'JraI»rih Lazarus Posen Wwe in Frankfurt a. M. empfiehlt ihre künstlerisch ausgestatteten isr. Cnltusgegenstände: Chajim, Tass, Kronen, Ctaannkahlampen, ßesomimbüehwen, Seder- Gegenstände, Pokale, Weinfiumpen etc. etc. und versendet ihre neuen, sehr vergrößerten ülusterhefte nebst Preis-Ponranten gratis und Iranko! (189 Verkaufs - Lokalitäten : Frankfurt a. M., Berlin W., Zeil 46a., im „Hessischen Palais“. Unter den Linden 5, Hötel Bristol. Thiergartenstr. HANNOVER. + Thiergartenstr. $>cujtouaf untr Höhere Görhreehhrrle von Frau Dr. Leversoii u. Frl. Constance Levy. Jetzige Inhaberin: Fräulein COWSTAWCIä LEW. Ein Schadchen wird gesucht. Gefl. Offerten unter X. W. 1175 an die Expedition dieses Blattes abzugeben. ei einer i8r. Familie auf dem Lande (Hessen) wird eine nervenschwache, geistesschwache oder ältere Person in beste Pflege genommen. Längs. Erfahrung. Res. ertheilt gefäll. Herr Oskar Lehmann in Mainz. Offerten unter Nr. 2150 an die Exp. dss. Bl. erbeten. Für jüdische Hotels und Restaurationen, jüdische Speeereihairdlnrigen re. ofseriren Rechnungsformulare, Octav mit Firma auf gutem Papier per lOOO Stück 3 Mark. Dieselben sind auf der Rückseite mit einem Inserat bedruckt. Joh. Wirth'sche Hofbuchdruckerei A.-G., Mainz. Bonn ü. Khein. Imernationaies Pensionat von Geschw. Polak (ans England.) (7889 Näheres durch Prospecte. UW'* Heirathen werden durch eine vertrauenßwerthe Dame, die in allen jüd. «reisen bestens ringe« führt, streng diseret und gewissenhaft ver. mittelt. Briefe unter M, 12S postlagernd Würzburg erbeten. (V28V Für Bäcker. Eine Bäckerei ist hier billig zu kauien oder u> pachten. Ein tüchtiger, zuverlässiger jüdischer Bäcker würde, da ein solcher hier fehlt, voraussichtlich ein gutes E'eschä't hier macheu. (1292 Das isr. Borsteheraint zu Haigerloch! llnltditjimv! [ leicht b. Trag, j nakürl. | sind die von mir erfundenen, gegen Erkältung u. Kopfreißen schützenden Haartottren für Damen und Herren, selbige sind so leicht und natürlich gearbeitet, daß das Tragen einer solchen kein menschliches Auge bemerkt. (6874 DM- Preis v. 7 Mk. 50 Pf. an. -WP Paul Wielisch, Perückenmacher, Wiesbaden, kl. Burgstr. 12.

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