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Der Israelit · 1892-02-25 · Heft 16 (25.2.1892) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
33 (1892)
Issue
Heft 16 (25.2.1892)
Date
1892-02-25
Page
– (sequence 12)
Language
German
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312 Wundarzt, Medicin, Krankengeld und Sterbegeld. Die Strafgelder sollen aufgehoben werden. Die Zahl der Mitglieder beträgt zur Zeit 208 und das Vereins-Vermögen 6229 Mk. gegen 4872 Mk. vor 5 Jahren. Die Einnahme des letzten Jahres betrug 2246 Mk., die Ausgabe 2240 Mk. Es konnten an 34 Mitglieder Krankengeld mit 806 Mk., an Apotheker-Rechnungen 509 Mk. bezahlt werden. Der Vorstand besteht zur Zeit aus L. Friedenheim, I. Wertheim, D. Michelsohn, Ad. Grünthal und Vt. Leseberg. Colberg, im Febr. Der achtzehnte Jahresbericht über die Verwaltung des jüdischen Kurhospitals im See,- Sool- und Moorbade Colberg im Jahre 1891 besagt, daß die Verwaltung auch in diesem Jahre in der angenehmen Lage ist, mit freudiger Genugthuung und Befriedigung aus den Verlaus und die Erfolge ihrer Arbeit im Dienste der Armen- und Krankenpflege zurückblicken und über zwar langsame, aber stetige und beharrliche Fortschritte der Anstalt berichten zu dürfen. Die alten Freunde und Gönner sind der Anstalt zum überwiegend größten Theile treu geblieben; eine stattliche Anzahl neuer Mitglieder ist ihr gewonnen worden; die Einnahmen und das Grundkapital sind, wenn auch nur in geringer Höhe, gegen die Vorjahre gewachsen; endlich war es möglich, auch die Zahl der armen und kranken Pfleglinge nicht blos aus der Höhe der letzten Jahre zu erhalten, sondern auch wiederum zu vermehren. Und dabei darf nicht vergessen werden, daß die Zinsen des kleinen Grundkapitals immerhin noch so gering sind, daß die Anstalt mit fast vier Fünfteln ihrer Unterhaltungskosten nach wie vor ausschließlich aus die freie Wohlthätigkeit edler Menschenfreunde angewiesen ist und vorläufig auch bleibt. Die Zahl der ordentlichen Mitglieder ist am Schlüsse des Jahres von 655 aus 701, und die Höhe der fortlaufenden Jahresbeiträge von 5754,50 Mk. aus 6150,50 Mk. gestiegen. In der Anstalt, die vom 1. Juni bis zunl 30, September im Betriebe war, haben 124 würdige, arme und zugleich kranke Personen an 3930 Verpflegungstagen Ausnahme gefunden und zum Behufe einer Sool- und Seebadekur ganz unentgeltlich ärztliche Behandlung, Verpflegung, Arzneien, Bäder und sonstige Kurmittel erhalten. Jeder Patient beanspruchte somit durchschnittlich eine Knrperiode von 31,7 Tagen; im Uebrigen wechselte jedoch die Kurzeit der einzelnen Personen zwischen 15 und 82 Tagen. Außerdem wurden auch noch für das besoldete Dienstpersonal 665, mithin im Ganzen 4595 Verpflegungstage gezählt. Von diesen Pfleglingen wurden 60 als „geheilt", 55 als „gebessert" und nur 3 „ohne Erfolg" entlassen. Lackenbach, 15. Februar. Gestern starb nach kurzem Krankenlager Frau Cheile W i e s e l m a n n im Alter von 104 Jahren. An ihrem Grabe standen 28 Enkel und 15 Urenkel. Diese wahrhaft fromme und insbesondere gegen verschämte Arme wohlthätige Frau war bis zum letzten Augenblicke im Besitze ihrer Sinne. Von allen Gemeindegliedern hoch geachtet, wird ihr Verlust tief beklagt. New?)ork, 20. Febr.^ Auf Anordnung der Behörden wurden von 13 Wohlthätigkeitsanftalten hierhergesandte europäische mittellose und arbeitsunfähige Answanderer nach Europa zurückgesandt. Htäthsel. Die ersten drei besitzt der tapfere Held. Von den zwei letzten ist es ihm verliehen. Das Ganze ist ein König des getheilten Reichs. W.g. S B.r. Auflösung des Ureis-Aäthfets in M. 12: N Ein Buchstabe. p*n Blitz, cm 2 N Abraham, n 1 p Hoffe. □ N Mutter. Unter den Einsendern der richtigen Lösungen wurde geloost und erhält der Gewinner, Herr Jakob Adler in Kleinfteinach Ein Werk aus unserem Verlag franco zugesandt. VW- Anzeigen. -WV w Für den folgende» Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. S.&D.LÖWENTHALSilberwaaren 867)_Frankfurt a. M., Zeil 23,_ Israel. Cultusgegenstände. ros Deutsche Weißweine, Ungarische Rothwcine, Tokayer Muscatweine, Tresterbranntwein u. Liqueure in allen Preislagen und nur guter Qualität offerire im Faß und in Flaschen. M. Schwarzschilv, Cassel. > nee 1EG * Mein tzager in Ungar-, Tokaycr- und Rheinweine bringe ich hierdurch in empfehlende Erinnerung. Ich versichere eine reelle und möglichst billige Bedienung. (1269 S. Königshöfer, Frankfurt a. M., Schützenstr. 1. *itCO Seife Pt£0. Munich, auch für HDD verwendbar. Pr. Postpacket M. 3. — bei Mehrabnahme bedeut, billiger empsi. 908) J. Grün, F ürth. Ref.: Herr Or. Königs höfer hier. cquisiteur gesucht. Auch Lehrlingsstelle frei. Samstags geschloffen. Max Schleßinger, Bankgeschäft und Lebensversich.-Aqentur 1239) in Mainz.

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