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Der Israelit · 1891-12-31 · Heft 102 (31.12.1891) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
32 (1891)
Issue
Heft 102 (31.12.1891)
Date
1891-12-31
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XlMt Jahrgang. Israelit => Icschurun Mtzüß M MM« B. Süßes m m. Kems tll Am. SemlM «i# Ztzitr. Amtrat-Hrgan für das orthodoxe Judenthum. Begründet von Dr. Lehmann in Maiaz. SßM" Fernsprechanschluß unter Nr. 315 nach Darmstadt, Frankfurt (Main), Bockenheim, Hanau, Wiesbaden, "MW Offenbach (Main), Heidelberg und Mannheim. Donnerstag, de» 31. Dezember 5852 (1S91). Da mit dem 1. Januar 1892 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleidet. Neu eintretende Abonnenten erhalten schon jetzt die Anfänge der beiden Erzählungen: „Der Günstling des Czaren" und „Die Schindmähre" und fVNNoo auf Verlangen nachgeliefert. Die Expedition des „Israelit & Jeschurun“. An unsere geehrten Leser! Zu den beliebten unentgeltlichen Sonderdeilagen des „Israelit", als Omertabelle, jüdischer Wandkalender, mehrfarbige Kunstblätter zur Verzierung der Laubhütte, illuftrtrte Beilagen rc., wird mit dem nächsten Jahre noch eine hervorragende Gabe für unsere geehrten Leser hinzutreten. Es war die Absicht des Begründers dieser Blätter seine im Jahre 1873 im „Israelit" erschienene Erzählung: „Die JT« Witte »* Slgttillttv ' in Buchform herauszugeben. Derselbe bezeichnete diese Erzählung als die beste, die er geschrieben und drückte sein Bedauern darüber aus, daß gerade diese durch ein Versehen des damaligen Verlegers, der Sammlung: „Aus Vergangenheit und Gegenwart" nicht etnverleibt wurde. Wir werden nunmehr non nan einen Neudruck dieses Buches veranstalten und solches in einzelnen Lieferungen den geehrten Abonnenten des „Israelit" gratis beilegen. Für Diejenigen, denen die Erzählung noch unbekannt, oder welche die früheren Bände des „Israelit" nicht mehr besitzen, gewiß eine hochwillkommene Gabe, für Alle aber eine Zierde ihrer Hausbibliothek. Redaction des „Israelit & Jeschnrun“. Leitender Artikel. Was uns Noth thut. Von Rabbiner Dr. A. Jung, Ung. Brod. Vor einem Jahre haben wir an dieser Stelle auf obige Frage geantwortet: Kenntniß der jüd. Geschichte und Literatur. Da jedoch derGeschichts- und Literaturunterricht in unseren Schulen selten aus die nachbiblische Periode sich erstreckt und selbst dann, durch die zumeist lieblose Behandlung zu einem tobten Gerippe von Daten zusammenschrumpft, in welchem kein warmes Leben pulsirt und deshalb nicht erhebend und begeisternd auf die Gemüther der Schüler zu wirken vermag, so kann das Versäumte nur durch Gründung solcher Vereine nachgeholt werden, deren Zweck die Beförderung der Geschichtsu. Literaturkenntniß des Judenthums ist. Solche Vereine sind selbst in Gemeinden nöthig, deren sämmtliche Mitglieder der streng konservativen Richtung angehören, diese kann durch Kenntniß der Geschichte und Literatur nur gewinnen. Zur unabweiSlichen Nothwendigkeit werden sie aber in Gemeinden, in welchen Parteien verschiedener Richtung und sogar Extreme vorhanden. Da bilden solche Vereine gleichsam den Centralpunkt, um den

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