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Der Israelit · 1891-09-24 · Heft 76 (24.9.1891) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
32 (1891)
Issue
Heft 76 (24.9.1891)
Date
1891-09-24
Page
– (sequence 1)
Language
German
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r XXXII. Zatzrgaxg. M 76. Israelit... Zescharan. MWft M Merrrr ftil. Geldes lllld jliö. Kkdells lll Halls. Gmelllde llllv Ktzrlk. Aentrat-Grgan für das orthodoxe Judentum. Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Donnerstag, den 24. September 8681 (1891). iir das nächste Quartal hat der „Igrnvllt und Jggchurun“ eine hochinteressante spannende Erzählung: Die Welt der Ideale von Dr. HUGO FREUND zum alleinigen Abdruck erworben. In diesem Romane werden die Kämpfe geschildert, denen die heutige Jugend bei ihrem Eintritt in das Leben gegen Unglauben, Verführung und falsche Freunde zu bestehen hat, wie sie aber im Stande ist, durch treues Festhalten an der Religion der Väter siegreich daraus hervorzugehen. Mit dem Abdrucke der mit so großem Beifall aufgenommeneu Illustrationen vom Schauplatze der russischen Judenvertreibungen, sowie der Bilder aus den neuen Ansiedelungsländern wird auch in dem nunmehr beginnenden Vierteljahre fortgefahren. Da mit dem 1. Oktober 1891 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleidet. Mrdstokton des „Israelit rr JteTäjuvww“. Leitender Artikel. Sprüche der Wäter. Viertes Buch. LV. Fortgesetzt von Liepman Philip Prtns. Frankfurt a. M., 23. September. Der zweite Theil unseres Spruches lautet: .NN Djn PLN naw N811N2 mm „Wer die Entscheidung als Gewohnheitssache betrachtet, ist ein Unbesonnener oder ein Gesetzloser — jedenfalls ein Hochmüthiger." Man bemerke, daß in dem ersten Theil des Spruches das verbindende Waw (i) zweimal wiederholt wird, nw njnaty«| na*x, und dagegen hier das Wort yttn nicht mit einem Waw an das Wort ntaw angeschlossen ist. nn dj bezieht sich auf beide Ausdrücke und sollte es eigentlich heißen dji höw nn —- nn mi van. Unter nwmn verstehen wir die Beantwortung von religiösen Fragen, welche dem competenten Rabbiner vorzulegen sind, um dieselben, wie der volkstümliche Ausdruck lautet, zu „paskenen". Die Person, welche berechtigt ist, diese Entscheidungen zu treffen, heißt n*nin mio. — In unserer jüngsten Abhandlung besprachen wir die Anforderungen, welche an den pn, den Richter, zu stellen sind. Jetzt haben wir uns mit dem rwnin mio, dem Rabbinen, zu beschäftigen. Während die Funktion des rn ausschließlich die Veurtheilung der göttlichen Gebote gin yov nnrö zum Gegenstände hat, umfaßt das Amtsgeschäft des nsnn nmo auch noch und zwar größtenteils die Vorschriften oipD? d-in p, zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer. In Anbetracht dessen, daß es Israels Aufgabe ist, Gott ein Priesterreich und heiliges Volk zu sein, ein tmp nai auro robco, bildet das Leben eines jeden Jehudi eine Reihe von Pflichten und Anordnungen, welche das Bewußtsein dieser Ausgabe für immer wachzuhalten und dasselbe wieder zu erwecken berufen sind, wenn es einen Augenblick

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