Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 32 (1891)
- Issue
- Heft 50 (25.6.1891)
- Date
- 1891-06-25
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2446951-2448122-2448168--32316-2480156- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
XXXII. Jahrgang. M 50. Israelit «* Ieschurun. ZMs-üst W Mrdermr D. Sklßes m D. K0k»r iS Aus. Sr«Mt ni Stzrle. Gentrat-Hrgan für das orthodore Zudentlium. Begründet von Dr. Lehman« in Mainz. Donnerstag, den 25. Juni 5S51 <18S1) Da mit dem I. Juli 1891 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleidet. SM" Zur gesäll. Beachtung! llcUc-ÄUomtenuntfr« bestellt werden und wird auf Verlangen unser Blatt an die jeweils aufgegebenen Adressen auf das Pünktlichste besorgt. Expedition des „Israelit & Ieschurun." Das Schreiben des Grafen MaltKe, das derselbe im Oktober vorigen Jahres an den Rabbiner der Coblevtzer Synagogengemeinde richtete, der ihm zu seinem 90. Geburtstage die Glückwünsche der Coblenzer Gemeinde nebst einem Bericht über einen für diese Gelegenheit veranstalteten Festgottesdienst übersandt hatte, haben wir z. Zt. wiedergegeben. Das die eigenhändige Unterschrift Moltkes tragende Antwortschreiben scheint uns bedeutsam genug, um es hier im Faksimile zum Abdruck zu bringen und dadurch jeden Einwand gegen seineAuthenticität von vornherein abzuschneiden. Der herzliche Ton dieses Briefes, dem nichts von der / / v ^yy>v'tfn'.uxu**. 'YT/lfyptl fff 'iswuy stnnf'Wii'fLS'ej -vw"/ 'fcft-r-J-pi-Jr x-ppt 'trrtfj tf-a-. £yt4i sJ/H'i'A ‘tffyr?/**’ dryn gf>tvf3'U. -£us6-2-i-C-dyC{f fic4>-6>'UAb 'it-ct- Cirx£fi/!?44rit fr/£?rr:.ts 'Tpt~'rf't~iil4'liVi'l+rL'i Wv sv'-wsv dhtsVryiyQ'tfryjxt sibprf 'lbvvn~'i/rfsvMt lirvtcfa*, xhryf fn-'txPU^T si-pwf ■y)i’ $</ >yj. fytu & {kt*&- -Mff}' Schablonenmäßigkeit anhaftet, die bei solchen Gelegenheiten, wo es sich um die Beantwortung vieler Hunderter von Glückwünschen handelt, nur schwer zu vermeiden ist, vor Allem der spontane, sicherlich nicht durch irgend welche „Rücksichten" dik' /P}^aSxyyi^r bitte Hinweis auf das Bewußtsein der Zugehörigkeit zum großen deutschen Vaterlande, vor dem alle Unterschiede der Confession u. der Landesgehörigkeit zurücktraten, lasten klar erkennen, daß für den Briefschreiber die Angehörigen aller Confessionen gleichberechtigte Bürger des Staates waren. — Jeder Versuch der Antisemiten, sich einem solchen Manne an die Rockschöße zu sf2/ltr£4/2z* hängen, ist ein fruchtloses Beginnen.