Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 32 (1891)
- Issue
- Heft 5 (15.1.1891)
- Date
- 1891-01-15
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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84 Eingegangene spenden in der Zeit vom 12.—14. Januar. Für die Armen des hl. Landes. Durch L. in B. a. Slbchs.: für: Slam Erez Jisroel 6,79, Ehnlogeld 1,06, Mainas Jad 0,90, R. M. b. h. 4,39, Wittwen und Waisen 3,35, zur Vertheilnng an alle Büchsen der Synagogen u. Minjan in Jerusalem 3,62, für Talmide Ehachomim 18,34, für Kolonisation 0,54, zusammen 38,89 Mk. — Durch Lehrer PH. Seligsberger in Altenmuhr: Sammlung bei der Verlobung des Fräul. Sophie Seligsberger von Altenmuhr mit Herrn Joseph Engel aus Bad Kissingcu 19 Mt. für Stam Erez Israel. — Durch Emmerich in Königsberg: für R. M. b. h. 15 Mk. — Durch G. in Rimpar 50 Mk., für einen anderen, guten Zweck 50 Mk., zusammen 190 Mk. — Frau Adelheid Rhonheimer sen. in Merchingen (Baden) 2 Mk. für David Kohn aus Wilna in Jerusalem. — Ungenannt in Hclmarshausen für denselben 2 Mk. — Ehalogeld der Frau Peiser in Koschmin 2,32 Alk. Für die abgebrannten Glaubensgenossen in Salonichi. Durch I. M. Casparius in Neuwedell 5 Mk. — Durch Lehrer Rosenberger in Thalheim: Don dem Verein Ehewra Kadischa das. 15 Mk. Für die Nothstände der auswandernden russischen Israeliten. Durch Lehrer Rosenberger in Thalheim: Bon dem Verein Ehewra Kadischa das. 15 Mk. — Durch I. M. Easparins in Neuwedell 5 Mk., sowie 5 Mk. für die äußerste Stadt im Norden Europa's. — Ungenannt in Geestemünde 10 Mk. — M. C. in Fft. a. M. 6 Mk. — Durch Vorstand Moses Justus in Angenrod: Von ihm selbst 2, A. Grunstein 1, Markus Stern 2, Vogel Wertheim II. 0,50, Zadnck Oppenheimer 0,30, Liebmann Justus 0,50, Fränl. Jeanette Sleinberger 1, Zadnck Lorsch 0,50, Moses Steinberger 0,70, Liebniann Stern 0,50, Heinemann Abr 0,50, Israel Oppenheimer 1, Vogel Wertheim I. 1, Her; Wertheim 2, Liebmann Wertheim II. 0,50, Isaak u. Seligmann Levi 2,50, Zadnck Stern 0,50, Sam. Rothschild 2, Isaak Speier 1,50, Löb Wertheim 0,30, zns. tabzügl. Portow.) 20,45 Mk. Feinstes Speiseöl Seit langer Zeit hat man cs in vielen jüdischen Haushaltungen als großen Mangel empfunden, kein gnics Speise-Oel am in der Küche verwenden zu können. Das mehrfach benützte Olivenöl ist durch seinen besondern, bei Bielen ungewohnten Fruchtgeschmack unangenehm empfunden worden. Es ist mir jetzt gelungen, unter Aussicht Sr. Ehrwürden: des Herrn Rabbiner j Dr. Breuer ’"j, Rabbiner <ler isr. Relig-ionsgesellschaft zu Frankfurt a. M. ein hochfeines Tafelöl aus einer edlen Frucht heiznstellen, welches allen Ansprüchen vollständig entspricht. Rein und frei von jedem Beigeschmack, ist eS zu den feinsten Speisen, Majonnaisen :c., zu gebrauchen, sogar dem seinen Olivenöl vorzuziehen; auch ist es durch seinen billigen Preis Jedermann zugänglich gemacht. Wiederverkäufer werden gebeten, ihre Aufträge baldmöglichst auszugeben, wenn solche rechtzeitig ausgeführt werden sollen. JUT“ PREISE und MUSTER versende auf Verlangen franco. Frankfurt a. Mt. (341 David Malier, Colmtialuraaven- U Delioakosferr * Mandlrrng. Pensionat für israelitische Mädchen von Geschw. Sobernheiin, Bingen am Rhein. Gründliche Anleitung zur Führung des Hauswesens. Sorgfältige Ausbildung in Wissenschaften und Sprachen. Näheres durch den Prospect. (211 Verantwortliche Nedaction: Oscar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit" Druck und Verlag der Joh. Wirt h'schen Hofbuchdruckerei-Acticum a r u % an Herrn ffajarus Kr-n aus Mnnyeiin, gestorben am 9. Januar 1891. Schon liegst im linnen Talare Du treuer, edler Mann, Bist wie am Hochaltäre Zum Opfern angethan. Im pricsterlichen Kleide, Im schönsten Festgewand, So schmückte man Dich heute Zum Gang in's bess're Land. Weil's milde Aug' geschlossen, Das edle Herz nicht' schlägt, Jammern laut Dein Weib, die Sprossen, Sie sind so schmerzbewegt. Doch Deine heiligen Manen, j Sie flüstern leis, doch wahr, I Ich geh' zu meinen Ahnen,! Zum Himmels-Hochaltar.! Hast geehrt die Priesterwürde. > Brachtest Lieb' zum Opfer dar,! Fandest leicht die schwere Bürde, Die Verlasscnschaft eines Andern war.! Erzog'st sie an Deinem Busen Zur Zier vom Judenthum, : Lehrtest sie die Kunst der Musen, Zu besingen Gottes Ruhm. Und Deines Leibessprosien Hast gebildet fromm und gut,! Leicht umsonst Deine Opferweiue flössen, l Im Priesterthum lebt fort Dein Blut. Deiner Opfer Düfte steigen Hinauf zu Gottes Thron, Tein Stamm wird sich verzweigen, Oh achter Aarons Sohn. Dein Stamm wird ewig blühen, Wie einst der Stab vom großen Ahn, Tein Opferseuer nie verglüh'«, Du einst sturmumbrauster Kahn. Das Herrlichste Dir gelungen, Im Allerheiligsten schau'st Gottes Licht, Tein OTD ro~a nid)! umsonst geklungen, Gott wendet Dir zu Sein Angesicht. Mag Tein Leib in Staub zerfallen, Dein Geist verklärt wird niedersehen, Tein Segenssang nicht leer verhallen, Auf Deiner Lieben Weg mitgehen. Ob Deines Heimgangs wir auch weinen, Das Weh uns das Herz zerreißt, Einst wird auch uns der Tag erscheinen, An dem Du uns willkommen heißt. Gewidmet von seiner trauernden Nichte Bertha Aandsberg, 392) B i n g e n. ». „Jeschurun", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Gesellschaft in Mainz.