Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 31 (1890)
- Issue
- Heft 48 (19.6.1890)
- Date
- 1890-06-19
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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für dass) Aläüer für die israelriische Schule. (Erscheinen in zwanglosen Nummern.) - - - 11!>. Juni Nr. 7.1 -'r #123«^ Sig-S!MW Inhalt: Protokoll der am 5. Juni 1890 in Mainz stattgehabten Versammlung israelitischer Lehrer des Großherzogthums Hessen. — Correspondenzen: Mainz. pvotofcuU der am 5. Juni 1890 in Mainz stattgehabten Dersammtung israelitischer Lehrer des Krohherzsgthums Kessen. Die Versammlung, von Herrn LehrerK l ingenste in in Ober-Ingelheim berufen, war so zahlreich besucht, daß der Anfangs dafür bestimmte Saal sich als zu klein erwies und man um 111 /2 Uhr in dem größeren Saal der Synagoge die Verhandlungen eröffnete. Anwesend waren die Herren Vorsteher der isr. Gemeinde zu Mainz, Georg Re in ach, George Hirsch und Martin Mayer. Die Herren Rabbmen Dr. S a l f e l d-Mainz, Dr. Stein- Worms. Dr. Goldschmidt-Offenbach ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. Desgleichen Dr. Grün seid, Rabbiner in Bingen wegen schwerer Krankheit seiner Schwester und nachträglich der l. Vorsteher in Darmstadt, Commerzienrath Blume nthal. Aus Starkenbnrg waren 10, aus Oberhessen 10 und ans Rheinhessen 21 Kollegen erschienen. Herr Klingen st ein begrüßt die Versammlung und theilt mit, zu welchem Zweck er eine Lehrerversammlung berufen habe. Er dankt den Kollegen für ihr Erscheinen und gibt das Wort Herrn Georg Rein ach, Präses des Gemeindevorstandes; derselbe begrüßte die Lehrer im Namen des Vorstandes der Gemeinde Mainz. Der Vorstand stehe den Bestrebungen der Lehrer sympathisch gegenüber und sichere denselben jede mögliche Unterstützung zu, da er sich der Bedeutung des Lehrerberuss bewußt sei. Er wünsche, daß die Versammlung nicht zwecklos tage. Herr George Hirsch, Mitglied des Vorstandes der Gemeinde Mainz. Er sei eigentlich ein halber Kollege, da er das Schulwesen in hiesiger Gemeinde unter sich habe; da sei es natürlich, daß er seine volle Sympathie dem Lehrerstand und der Versammlung entgegenbringe. Die heutige Versammlung dokumentire die Zusammengehörigkeit der isr. Lehrer. Es gelte das Interesse der isr. Religionsschule und das der Lehrer und da müsse jede Richtung bereit sein, mitzuwirken. Sie alle sollen bereit sein das Judenthum gegen seine Feinde nach Innen und nach Außen zu vertheidigen. Jeder sei auf seinem Platze. Auch er könne sagen, daß der Vorstand den Lehrern seine volle Sympathie eutgcgenbringe. (Bravo!) Nun wurde zur Wahl geschritten; es wurden gewählt: Zum Präsidenten: Klingenstein-Ober-Jngelheim, zum 2. Präsidenten: Wertheim-Heldenbergen und zum Schriftführer: Berger-Mainz. K l i n g e n st e i n theilt mit, wieso es kam, daß die Einladung zur Versammlung nicht in herkömmlicher Weise geschehen sei. Der D. I. G. B., an den er sich gewandt, habe eine Unterstützung abge-