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Der Israelit · 1890-05-01 · Heft 34 (1.5.1890) · page 25

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Journal
Der Israelit
Volume
31 (1890)
Issue
Heft 34 (1.5.1890)
Date
1890-05-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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XXXI. Jahrgany. Zweite Extra- B eililg r öcs,Jsrnelit‘t& „3 eftljut un“. Stenographischer Bericht der an der Bahre Dr. Lehman n s gehaltenen Reden. (AOitjeiuing ctu§ Nr. 32.) IX. Di\ flirffl, Director der Realschule der isr. Ncligionsgesellschaft, Frankfurt a. M. Bei der vorgerückten Stunde kann ich, der mich ehrenden Aufforderung der verehrten Familie nicht minder folgend, als dem Zuge des eigenen Herzens, mir mit wenigen Worten den Tribut der Liebe und Hochachtung an der Bahre des uns entrissenen theueren Freundes niederlegen. Lassen Sie mich nach den begeisterten und begeisternden Worten, die wir eben vernommen, zusammenfassen, was hier ausgesprochen wurde über das, was der Heimgegangene war, über das, was der Heimgegangene bleiben wird, über das, was ihm vergönnt war in seinem Leben zu erreichen. Es wurde von ihm gesprochen als dem Me'i'r, dem Manne, der seine beste Kraft darangcsetzt, Träger und Spender der Lichtsaat zu sein für nahe und ferne Kreise: so lassen Sie mich denn alles Gesagte zusammeusassen in die Worte, die unsere Weisen aussprachen in Bezug aus nncitf des Oelbaums, auf dasjenige, für das ,es kein Bergessen gibt, n’T bj, so heißt es dort, für einen Baum, der die Telfrucht, die Lichtfrucht trägt, der, aus der Menge seines Gleichen hervortretend, einen Namen sich erwarb ans dem Gefilde, gibt es nimmer ein Vergessen, b"J nrom masQ c&r umt m nrycci ratta n"-q nncip tn nstnj? Ninsr mynz tdcs? N*ntp iceg ,iD*po:n ('* hns) .nsncn nsc w nn nsn my Nintp icipcc -mn „Dies kann hervortreten in seinem Namen, in seinen Werken und in seinem Standorte. Zn seinem Namen: datz er der reiche, die Genossen in den Schatten stellende Spender heißt; in seinen Werken: daß er reiche Früchte trägt; in seinem Standorte: daß er neben der Oelkelter oder neben der Bresche seinen Standort hat." 'Wir haben eben vernommen von unserem Heimgegangenen Di'. Lehmann, welch e u 'Namen er errungen und erkämpft hat, wie er hervorragre in: Kreise der mitfirebenden Genossen, und wie er HCT CT'* “TU wie er reiche Ernten der Lichtsruchr spendete, wie er in seiner Wirksamkeit weiterzupflanzen wußte den Geist, den er empfangen aus unserer großen Vergangenheit, wie er ihn zu ptlauzen wußte in den Boden des engeren Kreises, der so glücklich war die Stätte seiner Wirksamkeit zu bilden, und wie er in weiten und immer weiteren Kreisen bestrebt war zu wirken und zu kämpfen, zu jäten und zu säen, zu lehren und wirken im Dienste der Wahrheit, im Dienste unteres Gottes. Und er war ein ci'l, der seine Stätte hatte neben dem Behälter, in dem ausgesammelt waren die lichtspendenden Früchte des Delbaums. Unser Heimgegangener Freund hatte das Glück in eine Familie einzutreten, die man wohl bezeichnen kann als ru, als Depositärin der herrlichen Lichtsrucht des Geistes, der Frucht des Baumes der Thauro. Wenn je jemand in seinem Familienkreise geschätzt und gewürdigt worden ist nach Verdienst, so war er es, und wenn je Jemand dieses Glück voll und ganz zu würdigen wußte, so war es wieder unser Heimgegangener Freund. Fiesen Dank — lassen Sie mich das an dieser Stätte aussprechen, es ist in seinem Sinne gesprochen — liefen Dank trug er entgegen dem Kreise, der ihn als den Seinigen ausgenommen, und sich um ihn sammelte, und dessen jüngere Sprossen zu ihm ausgeblickt haben und die Gvtteslehre getrunken haben von seinen Lippen und sich von ihm erziehen ließen zur min, von ihm, aus den sein Schwiegervater Rabbi Samuel Bondi mit Stolz blickte und in dem er weiterlebte. Was ich an dessen Bahre seinen Söhnen und Enkeln einst ans Herz legte, das rufe ich heute an der Bahre unseres theuren Heimgegangenen seinen Kindern und allen Gliedern seiner Familie zu: Bleibet eins mit ihm, trennet Euch nicht von einander, wie Ihr Euch nicht von ihm trennet, überantwortet Euren Kindern das, was Ihr von ihm gelernt, so Dn. Lehmann zur Zeit der Gründung des «Tlsraclit

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