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Der Israelit · 1890-03-31 · Heft 26 (31.3.1890) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
31 (1890)
Issue
Heft 26 (31.3.1890)
Date
1890-03-31
Page
– (sequence 13)
Language
German
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473 Es ist die Absicht des Comite's die Armen aus Standbrunnen zu befriedigen, die in verschiedenen Theilen der Stadt errichtet werden sollen, so daß die Leute das Wasser von dort nehmen und nach Hause tragen können. Für die bessersituirten Einwohner würde es gegen eine bestimmte Zahlung ins Haus geleitet werden. Das Comite ist bemüht mit den Behörden ein Arrangement zu treffen, wodurch sich das angelegte Kapital mit 3 Mt. verzinsen wird. Der Zweck dieser Mittheilung ist die Theilnahme und Unterstützung aller derjenigen zu gewinnen, die die heilige Stadt besucht haben und Interesse für deren Wohlfahrt haben. Das Unternehmen ist confessionslos; Christen, Inden und Muhamedaner werden daraus großen Vortheil ziehen und der allgemeine Gesundheitszustand der Stadt wird sich dann entschieden bessern. M a r o c c o. l Maroeeo, 13. Februar. Vergangene Woche traf ein Bote mit Aufträgen für den Gouverneur und Briefen des Sultans ein, nach denen alle Gebäude in dem jüdischen Viertel, die hoch genug sind, um eine Aufsicht auf einen Theil des Palastes oderauch nur der Mauern zu gewähren, nach genauer Be- > sichtiguug entsprechend beit maurischen Gesetzen uied- 1 riger gemacht werden sollen. Man fragt sich erstaunt, wenn dieser Befehl gesetzmäßig ist, waruni ist er nur auf die Juden beschränkt worden, während so viele maurische Gebäude in der Kasbah und Madeena so hoch gebaut sind, daß man von ihnen aus das Innere des Palastes genau erblicken kann. Letzten Montag begab sich nun der kaiserliche Bevollmächtigte, begleitet von dem Sohne des Gouverneurs Sid Ali und einer Anzahl Soldaten in das Mellah, um diese Besichtigung vorzunehmen. Die große Zahl der Soldaten verursachte unter den Juden Panik und Schrecken. Zwei Juden wurden verhaftet, weil sie angeblich in einer bestimmten Straße eine gesetzwidrige Mauer errichtet hätten. Briefkasten der Redaktion. H. S. in D.: Neues emaillirtes oder glasirtes Kochgeschirr darf man an Pesach gebrauchen. H. O. in A. (Pesach): 1) Neues glasirtes Kochgeschirr darf man an Pesach gebrauchen. 3) Für neues blechernes und silbernes Geschirr genügt (rottO 1) Man darf an rot? an der Post Zeitungen holen, jedoch nur an einem Orte, der nach allen Seiten hin mit einer 31">y versehen ist. 2) Aenderungen in der Gebetordnung darf man nicht vornehmen; da aber nDN ’p“i£> an vielen Orten vor nntD gesagt wird, dürfte es in diesem speziellen Falle auch erlaubt sein. 3) In jedem Falle wird nach dem p“!D das gewöhnliche E'Hp gesagt, nicht ^2pnn, auch nicht p3TI t^Hp, aber rrn NiT und HB'V Wochen - Kalender. nD3 3">y des Morgens um Zt/z Uhr hört man auf pDFI zu essen. Donnerstag, 3. April, 13. Nissan, pan pp*ra Freitag, 4. April, u. Nissan. nDD my Samstag, 5. April, 15. Nissan, llOLN 'N Sonntag, 6. April, 16. Nissan. NOOI '3 Festes-Ausgang 7 Uhr 35 Min. (Mainzer Uhr). AMgen. Für den folgenden Theil ist die Redaetion nicht verantwortlich. M^ir suchen für unsere Lederu. Schuh- 'vV macher - Artikel - Handlung (Samstag geschlossen) einen Lehrling. (1845 Gebrüder Levi, Frankfurt a. M., Ziegelgasse 32. ros 1855 Dr. Papilsky's MWertract off. zu sonstigen Preisen Heinr. Herzheimer in Mainz; Emil Löwensteru in Cassel, A. Metzger in Frankfurt a. M. religiöses Mädchen für Hausarbeit und bürgerliche Küche von einer ruhigen kleinen Familie auf sofort gesucht. Off. unter Nr. 1855 an die Exp. d. Bl. erb. /^uche nach Peßach für meinen kleinen W Haushalt gegen hohen Lohn ein religiöses Mädchen, welches bürgerlich kochen und die Hausarbeit verrichten kann. Offerten und Gehaltsanspriiche nebst Zeugnisse befördert unter Nr. 1854 die Expedition dieses Blattes. k^ür einen jungen Mann wird in Frank- O f"rt a. M. eine billige Pension bei liebev. Famil.-Anschl. gesucht. Offerten unter Nr. 1858 an die Exped. d. Bl. erb. Lehrling gesucht. Sonnabend geschlossen. M. Rosenblnm, Uhrmacher, Hamburg, Neust. Neustr. 44. (1856

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