Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 31 (1890)
- Issue
- Heft 25 (27.3.1890)
- Date
- 1890-03-27
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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WW IT- [ /I' ’f>' snw.nf£? 452 Asien. fi Smyrna. In der letzten Zeit ist die leidliche Angelegenheit des hiesigen jüdischen Friedhofes wieder aus die Tagesordnung gekommen. Als Resultat mehrerer Vorstellungen an die Behörden im vorigen Jahre, namentlich durch die Consuln der fremden Staaten, wurde eine Abgrenzung des alten Friedhofes bewerkstelligt. Um eine fernere Entheiligung desselben zu vermeiden, ließ die jüdische Gemeinde eine Mauer um ihn aufführen; außerdem kaufte sie ein anderes Terrain für einen neuen Begräbnißplatz. Dies verursachte mehrere Tausend türkische Pfund Kosten; damit hat die Gemeinde ein großes Opfer gebracht, um die ungestörte Ruhe der Vorfahren zu sichern. Neuerdings sind aber auf dem Friedhof neue Gewaltstreiche ausgeübt worden; so wurde mit Hilfe der Behörden ein Theil der Mauer heruntergerisseu und eine Anzahl von Gräbern zerstört. Vergebens wandte man sich mit Vorstellungen an die betreffenden Behörden. Die Erregung der Gemeinde erreichte ihren Höhepunkt, als ein hoher Beamter in einer öffentlichen Sitzung folgende Worte aussprach: „Ihr Juden werdet überall verfolgt und aus vielen Ländern vertrieben, während Ihr in der Türkei in Frieden lebet. Ihr habt deßhalb kein Recht so viel Wirthschaft um eine solche Kleinigkeit zu machen." Angesichts dieser Haltung der Behörden wandte sich der Oberrabbiner direkt an den Sultan; in Folge dieses hat der Generalgouverneur den Rabbiner eingeladen, eine Commission zu ernennen, welche die in Frage stehende Angelegenheit ordnen solle. Das Resultat dieser Verhandlungen war, daß der Generalgouverneur sich verpflichtet hat, die Mauer auf Staatskosten wieder herzustellen. NMgeu. Für den folgenden Theil ist die Rednetion nicht verantwortlich. 518 von Die Kilderwaareii'Mrik Lazarus Posen W in Frankfurt a. M. ve. empfiehlt ihre künstlerisch ansgestatteten isr. Cultusgegenstände: Ese Chajim, Tann, Kronen, Channkahlampen, Besomlmfonchsen, Seder- Gegenstände, Pokale, Weinhumpen etc. etc. und versendet Muster- Hefte nebst Preis-Courante gratis und franco. Verkaufs - Lokalitäten: Frankfurt a. 31., Berlin W., Zeil 46a., im „Hessischen Palais“. Franzos. Strasse 49, im „Fab er hause“. ein angehender Commis, welcher in der Eisenbranche thätig war, für Comptoir und Lager. 12""! C217 geschlossen. Kost und Logis im Hause. Offerten unter Nr. 1838 an die Exped. d. Bl._ gür unser Manusacturu. Modewaaren- Geschäft, welches Sonnabend u. an den Feiertagen geschlossen ist, suchen wir zum 1. Mai einen mit guten Schulkenntnisfen versehenen Lehrling. (1791 A. Löweuftein Söhne, Böttingen. Cyl>mez-Derlr«us-Drjes per Stück 10 Pfg. empfiehlt A. I. Hofmann, Buchhandlung, 1746) Frankfurt a. Al. mein Geschäft in Manufacturwaaren O und Schuhmacher - Artikel, welches Samstag und jüd. Feiertage streng geschlossen ist, suche per Ende April einen Lehrling mit guter Schulbildung. Kost und Logis im Hause. Emanuek Sichel, 1751) Kleinheubach. Nordseebad Norderney. Wir suchen für die diesjährige Badezeit (1. Juli bis 15. September) einen tüchtigen ünittf. Gehalt per Monat, bei freier Station, 60 Mark. Bevorzugt wird Jemand, der einige schriftliche Arbeiten unternimmt. Offerten unter Beifügung der und Zeugnissen erbeten an 1752 Gebrüder v. d. Wall. /7*;in Mädchen ans guter Familie sucht in einem orth. Hause Stelle, um den Haushalt n. das Kochen gründlich zu erl. (geschickte Näherin), u. wird mehr ans gute Behandlung als hohen Lohn gesehen. Ebenso ein Knabe mit guter Schuld, als Lehrling, gleichviel in welcher Branche. Offerten unter K. 1812 des. die Exped. dss. Blattes. Offene ieMlle! Für mein Manufacturwaaren-Geschäft en gros & eu detail suche einen mit guten Vorkenntnissen versehenen jungen Mann in die Lehre. Samstag geschlossen. Kost und Logis im Hause. (1788 Ta uberb i sch o fs h eim. W. Sauer.