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Der Israelit · 1890-03-13 · Heft 21 (13.3.1890) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
31 (1890)
Issue
Heft 21 (13.3.1890)
Date
1890-03-13
Page
– (sequence 18)
Language
German
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382 Rumänien. Bukarest Der erste jüdische Arzt, der in Rumänien einen Orden erhalten hat, ist vr. A lm o g e n aus Huffi; derselbe ist daselbst Stadt- und Gefängnißarzt und hat der Gesundheitspflege des Landes wichtige Dienste geleistet. Amerika. New-Aork. Das neulich von uns berichtete Projekt der Errichtung eines nach streng orthodoxen Vorschriften geleiteten Hospitals in dem unteren Stadttheile für die zahlreich dort wohnenden Juden nimmt einen erfreulichen Verlauf. In einer gut besuchten Versammlung in der Norfolk Street Synagoge, wies Herr Jonas Weil darauf hin, daß die orthodoxen Juden eine größere Regsamkeit und Freigebigkeit in der Errichtung und Unterhaltung menschenfreundlicher Anstalten entwickeln müßten, und schloß seine Rede mit der Mittheilung, daß er bereit sei die Summe von 10,000 Dollars dem Fond zur Erbauung des Hospitals beizusteuern. Andere Beiträge folgten dieser hochherzigen Mittheilung; Herr Bernhard Meier gab 1000, Herr Gutmann 500 Dollar und man erwartet auch noch 10,000 Dollar von Heren Henry Chuck, einem sehr reichen Mitgliede dieser Gemeinde. L. M. A u st r a l i e n. Adelaide. Die jüngsten Vorgänge in der hiesigen Gemeinde haben von Neuem den Beweis geliefert, daß wenn einmal mit Neuerungen in der Synagoge begonnen worden, man nie weiß, wo damit aufgehört wird. Eine Aenderung zieht die andere nach sich und schließlich ist der Gottesdienst ein ganz anderer als der bei den meisten Juden der Welt. Diese Neuerungen, ob klein ob groß, bilden zwar eine Zeitlang einen gewissen Anziehungspunkt für das Publikum; ist aber der Reiz der Neuheit vorbei, so kommt Alles wieder in denselben unerquicklichen Zustand wie vordem. Trotzdem diese Erscheinung auch hier allgemein bekannt ist, will der Vorstand der Gemeinde vor weiteren Resormschritten nicht zurückscheuen. Der hiesige Prediger Rev. A. F. Boas hat nämlich dem Vorstande in einem Brief eine weitere Anzahl gottesdienstlicher Aenderungen vorgeschlagen, namentlich will er den Gottesdienst zum großen Theile in englischer Sprache abgehalten wissen. Es giebt aber keine Autorität, welche für das Lesen der Lithurgie in der vaterländischen Sprache eintritt. Welcher Vortheil soll daraus entstehen? Glaubt Herr Boas, daß dadurch die Mitglieder seiner Gemeinde religiöser, strengere Beobachter des Sabbat, der Speifegesetze und anderer wichtigen Pflichten werden? Schließlich würde es dahin kommen, daß der ganze Gottesdienst in der v a terle rländischen Sprache abgehalten wird, und die hebräische Sprache, das bindende Glied zwischen den Juden aller Länder, als überflüssig erklärt und deren Studium nur dem Philologen überlassen bleiben. Wir können nur unsere Adelaider Brüder warnen und sie ersuchen stille zu halten und nachzudenken über das, was sie zu thun beabsichtigen, ehe sie tausend Jahre alte Gesetze verletzen. L. M. n^ergen. den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. 3um deuWen Kaiser Lindenstr. 5 Hanau, nächst dem Marktplatz. Jsr. Gasthof ersten Ranges, elegante Fremdenzimmer. Prachtsäle zur Abhaltung von Hochzeiten re. “ittO Weine von Herrn Hugo Bondi & Co in Mainz. — Referenzen ertheilt Sr. Hochwürden Prov.-Rabb. Dr. Kore ff. 3575) Besitzer A. Ochs. inen kräftigen Jungen, Sohn achtbarer Eltern, der die Bäckerei gründlich erlernen will, sucht, Raph. Schuster, 1386 Sterbfritz (Hess. Nass.) Heiratiis ■ Parle. Ein junger Mann, Viehhändler, wünscht die Bekanntschaft einer j. Dame zu machen. Derselbe beabsichtigt, sich eine selbstständige Existenz an einer 8tadt zu gründen. Gefl. Offerten mit Angabe der Verhältnissen nebst Photographie unter A. B. Nr. 1387 bef. die Exp. d. Bl. in j. Mann, militairfrei sucht per 1. April im Eisen-oder Eolonialwaarengeschäfte bei bescheidenen Ansprüchen dauernde Stellung. Offerten an I. Blumeufeld,7 Sommerhausen. (1405 Lagerist gesucfii. Für unser 12“rottf geschlossenes Metallgeschäft suchen wir möglichst per 1. April er. einen mit der Branche vertrauten zuverlässigen Lageristen. H. J. Meyer & Söhne, 1395 Halb erst« dt. iir mein Wäsche- und Ausstatmngsgeschäst, Samstags und Feiertage geschlossen, suche einen Lehrling mit guter Schulbildung. 1389 A. Marx, Würzburg.

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