Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 30 (1889)
- Issue
- Heft 86 (4.11.1889)
- Date
- 1889-11-04
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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1489 _ _MWVWD fAbonn»«r»«t»- und Inf-rat«»an«ahm» m _ _ für Frankfurt a M. bei K. Kauffina««, Buch'- U .^handl; für würz bürg bei Jacob Savrdrrgrr; fjs \sji für München bei Dl. Ketteltreirn, Färbergraben W 7S 29! für Fürth in Bayern bei M. Dörnberger, L W hebe. n. deutsche Buchhandlung. W _ «Peiaaff Z Mähren n. öslerreich. Schlesten bei W A. K»anbei», Buchhandlung ln ^ür den folgenden Theil ist die Redcrction nicht verantwortlich. Zur Beachtung! Herr Dr. Ehrmann, Rabbiner in Baden (Schweiz) hat mir nach vorgenommener Prüfung eine ITOp ertheilt, dieselbe aber laut Inserat im „Israelit" Nr. 75 vom 19. September d. I. wieder össentlich zurückgezogen, ohne einen Grund für diese Maßregel anzugeben. Da dieses Vorgehen nicht gegen mich, da ich mich keines Vergehens bewußt bin. sondern gegen die Cultusgemeinde Zürich gerichtet ist, so erkläre ich Herrn Dr. Ehrmann als einen — braven Mann! — so lange derselbe mir nicht öffentlich Satisfaction ertheilt. Zürich, den 28. Oktober 1889. S. I. Bekken, Schächter in Zürich. (Tyr Schächter der Jsr. Gemeinde Zürich, ** I. Bekken, hat mich durch einen Rechtsconsulenten um öffentliche Satisfaction ersucht und mir im Verweigerungsfalle mit gerichtlichen Schritten gedroht. Auch wird mir mitgetheilt, derselbe suche den Schein zu erwecken, als sei er sich keines Unrechts bewußt, das mich zur Zurücknahme seiner rpDp veranlaßt hätte und daß dies nur aus Nebenabsichten geschehen sei, die nicht ihn direkt, sondern lokale Verhältnisse berühren. Demgegenüber erkläre ich: B. erhielt von mir rpup am 31. Januar 1888. — Am 6. Febr. 88 erklärte ich dieselbe in einem au V. gerichteten Schreiben für ungiltig und focverte sie zurück. In einem Brief vom 7. Febr. 88 bestätigt B. den Empfang dieses Schreibens und sucht sich zu rechtfertigen. In einem Brief vom'29. Mai 88, beginnend mit den Worten: 3N n"iD n"£io pn-mp» msDn?~un Din pj^> nj nte »"j pNö-iny »bnej *pDPI bllJD ,131 schreibt B. nach wörtlicher Nebersetzung aus dem hebr. Original unter anderem: „Ich komme den Herrn Rabbiner zu versöhnen, wegen der Dinge, die nun einmal geschehen sind, wären sie doch nie geschehen! meine Sünden bekenne ich- -Lange Zeit hatte ich die Absicht einen Sühnebrief an meinen Herrn zu richten, aber ich schämte mich vor Ihnen und fürchtete auch, Sie damit vielleicht noch mehr zu erzürnen" u. s. w. Als ich dann später erfuhr, die Jsr. Gemeinde Zürich beabsichtige den Bekken als Schächter zu engagiren, machte ich den dortigen Vorstand am 22. März 89 von der Zurücknahme der ntop sowie von meiner event. Absicht Mitt Heilung, diese Zurücknahme in den füd. Zeitungen zu veröffentlichen, falls es mir auf privatem Wege nicht mehr möglich sei, mich von der Verantwortung für die HOTIW des B. frei zu machen. Diese Möglichkeit wurde mir benommen, als B. am 15. Sept. als DDIIP in Zürich engagirt wurde u. folgte deßhalb am 17. Sept. die öffentliche Erklärung in diesem Blatte. Aus obigem ergibt sich, daß ich die ,°V3p des B. c. 1i/2 Jahre vor seiner Anstellung in Zürich als ungiltig erklärte u. daß derselbe am 29. Mai vorigen Jahres sich seines Vergehens noch bewußt gewesen zu sein scheint. Baden (Schweiz), 29. Oktober 1889. Dr. Ehrmann, Bez.-Rabbiner. Israelitische Keil- und | Pflege-Anstalt für Nerven und Gemüthskranke zu Sayn (Bahnstation) bei Coblenz am Rhein. Prosp. d. die Unterzeichneten M. Jacoby, Dr. Behrendt, Dr. Rosenthal. Meyer Kaufmann, Cöln, Friesenstraße 61, Cöln. (5636 coucesfionirter pitp hält sich allen Ständen bestens empfohlen. ür ein tüchtiges, im Haushalt gut erzogenes Fräulein, sehr schöne Erscheinung, 24 Jahre alt, mit 4—5000 M. Vermögen, wird passende Partie gesucht. Wittwer ohne Kinder nicht ausgeschlossen. Offerten beliebe man unter Chiffre „Heirath" postlagernd Frankfurt a. M. zu befördern. (5627 (Vch suche für meine Nichte, 17 Jahre i*) alt, eine Stelle in einem religiösen Hause, wo dieselbe sich in der Haushaltung u. im Geschäfte ausbilden kann. Bad-Bentheim. (5640 S. Neter. Aür unser am Samstag u. isr. Feierta- O gen geschlossenes Mehlu. Landesproducten-Geschäst suchen wir per 1. Januar n. I. einen Lehnlmg mit guter Schulbildung. Kost u. Logis im Hause. Offerten unter Nr. 5634 befördert die Expedition dss. Bl. Aür meinen Sohn, 15 Jahre alt, mit ö guter Schulbildung, suche eine Lehrstelle in einem Manufaciurwaaren-, Getreide oder Exportgeschäft, wo B"'1 rotP geschlossen ist, bei Kost u. Logis im Hause. Gest. Offerten unter G. H. 5652 an die Expedition dss. Bl. erbeten. ^ine gewandte, zuverlässige jüd. Köchin, die zugleich häusliche Arbeiten zu versehen hat, kann sich sofort melden bei Frau Rabbiner Dr. Feßler, 5637) Halle. suche für meine 16jährige Tochter \j per 1. Januar n. I. eine Stelle zur Erlernung des feineren Haushalts in einem religiösen Hause. Familienanschluß Bedingung. Gefl. Offerten baldigst erbeten. Ballenstedt a. Harz. 5631) Siegmund Fließ. /Ktn kräftiger Metzgergeselle sucht Stelle; event. Eintritt in einigen Tagen. Schriftliche Offerten an die Expedition dss. Blattes unter Nr. 5641 erbeten. Stelle-Gesuch! Ein kraft. Junge, Sohn achtb. Eltern, sucht Stelle als Lehrling, wo ll"'1 rottf geschlossen ist. Freie Kost u. Logis erw. Näheres bei Herrn Lehrer Schiff, 5625) Angenrod, Oberhessen. o O