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Der Israelit · 1889-09-30 · Heft 78-79 (30.9.1889) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
30 (1889)
Issue
Heft 78-79 (30.9.1889)
Date
1889-09-30
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Alätier für die israelitische Schule. (Erscheinen in zwanglosen Nummern.) Ärlhodoxe MuderrlhunW 480 (<^M OSE Sv.'V' i«ö») mm W33EEEE&G): Nr. 8.1 4- ,ee V rfyr [30. &Cpt* Inhalt: Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen. — Lehrer-Conferenz. — Aus der Praxis. — Bereit! israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen. Protokolle der 11. ordentlichen Generalversammlung am 9. und 10. Juni 1889 in Breslau. Die 11. ordentliche Generalversammlung des Vereins isr. Lehrer in Schlesien und Posen wurde Sonntag den 9. Juni, Abends 8^/2 Uhr, im kleinen Saale der neuen Börse vom Vorsitzenden Dr. Samuelsohn-Breslau eröffnet. Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mitglieder mit warmen Worten. Auf der Tagesordnung steht eine Discussion über die Behandlung des geschichtlichen Unterrichts in der Religionsschule im Anschluß an die von Dr. Jacobson-Schrimm im vorigen Jahre gestellten Fragen. Da jedoch durch das Nichterscheinen des Herrn Dr. Jacobson-Schrimm das Referat und somit auch die Discussion unmöglich ist, wird der Antrag gestellt, diesen Punkt von der Tagesordnung zu streichen. Da auch die Anzahl der bis dahin erschienenen Mitglieder eine sehr geringe ist, so wird die Versammlung offiziell geschlossen. Die 2. Versammlung wurde vom Vorsitzenden Montag den 10. Juni, um 11 Uhr Vormittags, in demselben Lokale eröffnet. Der Vorsitzende gibt zunächst Bericht über den Stand des Vereins. Die Mitgliederzahl am Ende des Jahres 1888 betrug 135. Davon schieden im Laufe des Jahres aus 9, verstorben sind 6. Reu eingetreten sind 15, so daß die jetzige Zahl der Mitglieder dieselbe ist, wie im Vorjahr. 2 der verstorbenen Mitglieder, Dr. Biberfeld-Samter und Schindler-Bernftadt gehörten dem Vorstand an; die Versammlung erhebt sich zu Ehren derselben von ihren Plätzen. Es folgt nunmehr der von Herrn Rabbiner Dr. Rosenthal-Breslau angekündigte Vortrag über eine Schulverordnung im Mittelalter. Es sei ein eigentümliches, in seiner Art sogar einziges Opus, mit dem er die Versammlung bekannt machen wolle; es sei das Verdienst Güdemanns, dieses Werk aus dem Manuscript edirt zu haben in seiner „Geschichte Ides Erziehungswesens und der Kultur der Juden in Frankreich und Deutschland, (X—XVI) Jahrh.)" Pag. 93 und 204. Das Manuscript enthalte 4 Stücke, darunter den des R. Jsac aus Corbeil und die Schrift, die er besprechen wolle und die den Titel führe: ’pin neo minn, Satzungen des Unterrichts." Das Manüscript selbst sei im Jahre 1309 geschrieben, also von sehr hohem Alter. Redner macht nun die Versammlung zunächst mit dem Inhalte selbst bekannt. Die Schrift zerfällt in 3 Theile, von Güdemann mit A, B, C benannt. Viele Eigenthümlichkeiten weisen darauf hin, daß an chr eine lange Zeit gearbeitet

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