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Der Israelit · 1889-02-28 · Heft 17 (28.2.1889) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
30 (1889)
Issue
Heft 17 (28.2.1889)
Date
1889-02-28
Page
– (sequence 11)
Language
German
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311 Andersgläubigen hier eintrug. — Ich aber, dem es leider nur so kurze Zeit vergönnt war, an der Seite dieses Großen in Israel zu wirken und seine theurcn Lehren zu empfangen, stimme ein in den Klageruf unseres ersten und größten Lehrersn"y rwo beim Hinscheiden der jugendlichen Priester wraw znj (denen unser Verklärter auch in sofern glich, als auch er als starb): nsisyn rw ds* rvs ho S. Dubowsky, Cantor 3"i«n. Persien. Jsfahan, im Januar. Der „Israelit" hat unsere Gemeinde zum großen Danke verflichtet, indem er so freundlich war, ein von unserem Muley El Kebir (Großrabbincr), Jecheskel Ben Abraham, nach Europa gerichtetes Schreiben, in welchem die traurige Lage der hier lebenden Juden geschildert und eine ausgiebige Unterstützung für dieselben gefordert wird, zu veröffentlichen. Derselbe dürfte daher auch nicht zögern, da es doch heißt: ^nnon bi moub p» mim „Wer ein wohlthätiges Werk begonnen, müsse es auch vollenden" auch folgende drei Zeugnisse, die auf das erwähnte Schreiben unseres Muley El-Kebirs Bezug haben, zur Kenntniß unserer Brüder im Abendlande zu bringen. Der hiesige Superior der armenischen Katholiken schreibt nämlich: „Je confirme la realite de cette lettre. Pere Pascal Arakelian superieur des Armeniens Catholipues en Perse.“ (Ich bestätige die Wirklichkeit dieses Brieses. Pater Pascal Arakelian, Superior der armenischen Katholiken zu Jsfahan in Persien.) Der hiesige englische Consular-Agent schreibt wieder: „J hereby certify that tlie Jews in Ispahan are greatly in want of assistance and deserve to be helped“. (Ich bestätige hiermit, daß die Juden in Jsfahan benöthigen allzusehr einer Hilfe und verdienen sie auch eine solche. S. A. Aganoor, englischer Consular-Agent in Jsfahan.)" Schließlich schreibt der hiesige Direktvr des indischen Regierungs-Telegraphen (der Telegraph in Persien wurde von der indischen Regierung gelegt, um so Calcutta mit London auf dem Landwege zu verbinden), Herr Pollizer, in deutscher Sprache: „Dem Wunsche gemäß der hiesigen jüdischen Gemeinde Jsfahans, vertreten durch deren Oberhäupter und Aeltesten, welch mich heute hier besuchten und mir ihr Anliegen in Betreff ihres Schreibens nach Europa näher auseinander gesetzt, bescheinige ich hiermit gerne, daß irgend welche Unterstützung und Hilfe hier sehr gut angebracht sein wird, besonders, wenn solche zunächst zur Erziehung der ärmeren Klassen der hiesigen jüdischen, sowie auch anderer Plätze Persiens verwendet werden sollte. Daß der LebevSerwerb der jüdischen Bevölkerung Persiens meistens sehr erschwert wird durch allerlei alte Verordnungen und Vorurtheile der Mohamedaner, und daß daher wenige Personen über ein dürftiges Auskommen hinwegschreiten, brauche ich hier wohl nicht besonders anzudeuten und auseinanderzusetzen. E. Pollizer, Direktor des indischen Regierungs-Telegraphen in Persien, Jsfahan." Möge nun diese drei kleinen Certificate das ihrige dazu beitragen, damit die Augen der Juden des Abendlandes zumal die der „Alliance JSraelite" und der „Anglo-Jewifh-Association" sich baldigst auch den Juden Jsfahans zuwenden sollen, damit auch für sie eine bessere Zeit Heranbreche, wra M gLbomtcMtnto- und Inscr atcnannahrnc m H für Frankfurt a M. bei I. Snttffmtttt«, Buch. handl; für würzbura bei Jacob Sambcrger; A B für München bei N- Srttelll-i„i, Färbergraben g* A 29; für Fürth in Bayern bei M. Dornberger, «L D hebr. udeutsche Buchhandlung. fg? Abannrarrnto- und Anscrotcrronaok«»!! für kamburg bet A. G»ld>sch«tbü, B»ch»s l Handlung, Aohlhöfen Nr. 35; für Vftln bei j [geo Frank, probsieigaffe (7; in Böhmen, i i Mähren u. üsterretch. Schlefirn bei Jacob j K. Ilcandct», Buchhandlung in Prag. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. s wird für zwei junge Damen aus einer der feinsten Familien ein tüchtiger Schadchen gesucht. Offerten unter R. 1476 an die Expedition dieses Blattes zu senden. mein Ladengeschäft suche zum 'O 1 April a. c. einen Mann mit guten Schnlkenntnissen als Lehrling. SS. Sounenfeld, 1505 Nordhausen. /Äud)t für mein Drognen- und Farbwaarengefchäft zum baldigen Eintritt einen Lehrling. löv? Joseph Müller, Schmalkalden.

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