Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 23 (1882)
- Issue
- Heft 49 (6.12.1882)
- Date
- 1882-12-06
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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1234 *ijd p^nn1? -)r« Pee nj pB'Dio Von Tag zu Tag wird's Heller um dich werden; Darfst zünden heiliges Licht von heiligem Licht. Geweihet stnd die Freuden hier auf Erden, Wo treu man hält auf Tugend und auf Pflicht. ND'J ’D'DIS D1IPD 33n"3D ^31301 j’P’blO Im Gotteshaus, im lieben Heiligthume Pflanz' gleichfalls freudig deine Lichtlein auf! Zu deines Gottes heil'gen Namens Ruhme Sei froh geweiht dein ganzer Lebenslauf! '1'vvn a'J2 n-b pn (."Dun) -ij3 ^unn Das Thora-Licht wird nimmermehr erlöschen Im Haus, wo man das Weihelicht erblickt; Das Thora-Wort, das Kind und Enkel sprechen, Dein Gott vernimmt's; Dich selbst macht's hochbeglückt. Trier, im ao*n;\ Michel Levy. HO iprc (mp A X Z E I G E I. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Nekrolog. Am 12. Kislev (23. Nov.) starb unser zweiter Vorstand, Herr Lob Schmitt, eines unserer ehrenwerthesten und geachtetsten Gemeiitdemitglieder, in einem Alter von kaum 47 Jahren, in Folge eines Hirnschlages, der ihn auf dem Markte zu Bamberg plötzlich überfiel. Der Verewigte war ein Mann von seltener Arbeitsamkeit. Strebsamkeit, Pünktlichkeit und Gewissenhaftigkeit. Seine Reellität machte ihn in allen Kreisen beliebt und verlieh ihm die größte Achtung, bei Allen, die ihn kannten und mit ihm Umgang hatten. Sein Wohlthätigkeitssinn kannte keine Grenzen und namentlich machte es ihm Vergnügen zu sehen, wie seine rc6 reichliches Almosen spendete. So lebte und wirkte er, stitl und bescheiden, im Kreise der Seinen, auch von seinen christlichen Milbürgern im höchsten Grade geachtet. Erst die Folgezeit wird uns die große Lücke fühlen lassen, welche sein leider allzufrüher, plötzlicher Tod der hiesigen isr. Gemeinde geschlagen. Welch treuer und liebevoller Gatte, welch zärtlicher und sorgsamer Vater er war, das vermag nur der tiefe Jammer zu besagen, der die Seinigen erfüllt und fast untröstbar macht. Am 'd C7)p r>3E verbrachte inan die irdische Hülle von Bamberg aus nach dem hiesigen Friedhofe, woselbst unser Herr Lehrer in tiefergreifenden Worten die Grabrede hielt. Kein Auge blieb thränenleer und die große Theilnahme bewies zur Genüge, in welch' großer Achtung der selige Verblichene bei all' seinen Mitbürgern ohne Unterschied der Eonfession gestanden hatte. So mögen denn diese Worte seinen trauernden Hinterbliebenen als Trost dienen. Mögen denn seine gehorsamen Kinder dem theuren, zu früh verblichenen Vater nachwandeln, unterstützt vom Biedersinne ihrer theuren Mutter, die in edlem Wetteifer dem gel. Gatten zeitlebens als ntb zur Seite gestanden. So wird sein Stern in einer höheren Welt fonleuchten, sein Licht aber auch da nicht erlöschen, wo er so gerne geweilt und gelebt hat. Buttenheim bei Bamberg, rota 3t’i *d h v,' (4347 pzb o^tcn’i ,si'L -pro D™’ C’p/D”5 Die Aufnahme Tun Inseraten jeder Art sowohl von Behörden, Kaufleuten, Industriellen, als Privaten, in sämmtl. existirende Zeitungen und Zeitschriften der Welt, besorgen prompt und billigst zu Original-Zeitungspreisen Haasenstein «fe Vogler in Frankfurt a. M. Zeit ®0, gegenüber der Liebsrauenstraße. Bei größeren Aufträgen entsprechende Rabatt- Bewilligung. VI Kostenvoranschläge und Abfassung von Annoncen auf Munsch gratis und franco. Wochen - Kalender. Freitag, 8. Dezember, 27.Kislew. Gamstag, 9. Dezember, 28. Kislew. tcninn pznso rotp Sabbat-Ausgang 4 Uhr 50 Minu er.. (Mainzer Uhr.) Montag, 11. Dezember, 1. Debet. BHH t&’JO Mittwoch, 13. Dezember, 3. Tebet nz;on renn ia§ liei :iicf l Eine eingerichtete lk Iin einem frequentirten Badeorte Deutschlands oder Oesterreichs wird von einem kautionsfähigen Mann gesucht. [4378 Offerten unter G. 2171 an Rudolf Moste, Nürnberg. /EJitt Eommis, Isr., d. in allen Fächern ^2, erfahren und gut empfohlen ist, sucht Stelle durch Kellermatttt's Steil-Vermittlungs-Büreau, Haasengasse 151, Frankfurt a. M. i 4372 I3( Lehrlingsstelle offen in einem Bank- und W^e ch s e l- Geschäft zu Frankfurt a. M. (samstags geschlossen) für jungen Mann mit guten Schulkenntnissen. Selbstgeschriebene Offerten mit Referenzen an Haasenstein & Vogler in Frankfurt am Main zu richten unter N. I 281. [4364 Berichtigung. Der Nachruf in Nr. 48 d. Bl. war nicht aus Frankfurt a. M., sondern aus „Königheim" eingesandt.