Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 23 (1882)
- Issue
- Heft 36 (7.9.1882)
- Date
- 1882-09-07
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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913 Sabbat Parschas Wai-chi'), heute hat man Sefer Bereschith^) messajim gewesen*). Ihr wäret schwer krank, die Aerzte fürchteten für Euer Leben; — Gott hat Euch genesen lassen, Ihr werdet Gomelbenschen ^) müssen! Wir haben viel Sorgen um Euch gelitten, ich Euer Diener und Euer lieber, guter Sohn, unser theurer Benjamin, der seit drei Wochen nicht eine Stunde von Eurem Bette gewichen!" Feisch klickte lauernd, erwartungsvoll in Munitz Züge und auch Benjamin, der vor des Kranken Bette stand und dessen Rechte in seinen Händen hielt, blickte erstaunt auf. 2) Wocheuabschniit Wai-chi. Die Wochenabschnitte, deren der Pentateuch 52 enthalt, werden nach den ersten Worten, mit denen sie beginnen, bezeichnet. 3) Das erste Buch Moses: Genesis. 4) Bei der Thoravorlesung in der Synagoge beendet. 5) Eine Benediktion, welche ein einer Lebensgefahr glücklich Entgangener, wenn er darauf das Erstemal zur Thorr gerufen wird, spricht. Wenn man aus wochenlanger Bewußtlosigkeit erwacht, ist auch der geisteskräftigste Mensch nicht im Stande sofort die volle Herrschaft über seine Seelenkräste zu gewinnen, es hatte — kurz genug — einiger Minuten bedurft, bevor sich Munitz wieder in sein jahrelang geführtes Seelenleben einzuspinnen vermochte; aber jetzt wollte er die Uebereilung, deren er sich schuldig gemacht, verbessern und sich -zu einem kalten Lächeln zwingend, sprach er, mit dem Versuche seine Haud von jener Benjamins loszulösen: „Ich habe Benjamin Sohn genannt, wie ein alter von einem jüngern Mann, der ihm ohne Grund j und Verpflichtung Gutes erwiesen, zu sprechen pflegt,! aber sonst hat das Wort ja nichts Weiteres zu be-! deuten; — ich danke Dir, Benjamin, für all das Wohlwollen, das Du mir bewiesen, doch jetzt, da ich Gott sei Dank genesen bin, werden wir uns wieder, wie früher, selten sehen." (Fortsetzung folgt.) ASTlEICrEST. Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. JMT* Inseraten - Annahme für Frankfurt a. M. bei I. Kauffmann, Buchhandlung; für Hamburg bei A. Goldschmidt, Buchhandlung, Kohlhöfen 35; für Cöln bei Leo Frank, Steinfeldergasse 7; für München bei N. Bettelheim, Färbergraben 29; für Fürth in Bayern M Dornberger, hebr. und deutsche Buchhandlung. ted BocMeim — Frankfurt a. M. iüd Sanatorium für israelit. Nervenkranke und Wasserheilanstalt. Gesunde Lage. In der Nähe eines Waldes. Comfortable eingerichtet. Streng koscher. Alles Nähere in den Prospecten. Br. med. Rosenbaum 1907) in Frankfurt a/M. Wiesbaden. Restauration Hirschberger, Häfnergaffe 9, in der Nähe des Theater unh Kurhauses, nnpfiehlt seine Restauration den geehrten Curgästen und Reisenden, ladle d’höte 1 Uhr, k la carte zu jeder Tageszeit. Billige und prompte Bedienung. (1091 Calabrefer, Corsicaner, Bordigherer s (>ch suche nach den Herbstfeiertagen einen , schwere, frischgrüne psto, <0 ordentlichen jungen Mann in die Lehre, prima Qualität, direct von den Prodüctions- > Dtt^lbe muß gute Schulkenntmsse haben, platzen eingetroffen, versendet zu möglichst-. Sonnabend und Ferertage ist geschloffen, billigen Preisen. Crefeld. M. Dev ries. 3100) I. A. Schnapper, j Fahrik und Engros-Geschäft Frankfurt a. M., PeflaloMraße 9. 3308) in lein, und baumw. Maaren. Jsr. Töchter-Peusionat n. Köhere Unterrichtsanstalt, (gegründet 1864) von Frau Director Therese Gronau, Berlin, In den Zelten 12, von Mitte September ab: Hinderfin - Straße 2 am Königsplatz. Aufnahme von Zöglingen. Prospekt aus Wunsch. Einige Vacanzen f. junge Mädchen z. Erlernung des Haushaltes, fremder Sprachen u. Musik, ermäßigter Preis. (8187 Gef. Auskunft über d. Anstalt v. größt. Rabbinen. Pädagogen u. den Eltern früherer und jetziger Zöglinge. Lchrlingsstelle-Gesuch. Ein junger Mann aus guter Familie findet in meinem Eisengeschäfte (Samstags geschloffen) unter günstigen Bedingungen und bei freier Station Stellung als Lehrling. Eintritt baldmöglichst. D. »««dewart, 3840) Gerolzhofen (Bayern).