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Der Israelit · 1882-07-19 · Heft 29 (19.7.1882) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
23 (1882)
Issue
Heft 29 (19.7.1882)
Date
1882-07-19
Page
– (sequence 17)
Language
German
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XXIII. Jahrgang. Zweite Leitagrj» tlr. 29 -es Äsraelit. Leitender Artikel. Erklärung. Da wir leider die traurige Erfahrung gemacht haben, daß Feinde unserer Institution und des dabei am Meisten interessirten Theils der Bewohner des gelobten Landes glauben, demselben am Empfindlichsten durch schriftliche und mündliche Verleumdung unseres Hauptarbeiters schaden zu können und sich nicht entblöden, unseren Herrn Secretär in der niederträchtigsten, verlogensten Weise anzuschwärzen in der Hoffnung, dadurch unsere ganze Verwaltung in Verruf zu bringen, — finden wir uns veranlaßt, folgende Aeußerungen unseres ehemaligen Vorsitzenden, des weltbekannten Rabbi AkibaLehren s. A. hiermit in wortgetreuer Abschrift zu veröffentlichen. 1. Unter dem 8. Jjar d. I. 5633 schrieb derselbe an den seligen Herrn Distriktsrabbiner S. B. Bamberger in Würzburg: „Man sucht der Welt einzureden, daß u-b-d „'w -)"7icn die ganze Administration führe und „leite, und ich, ohne die Sache eingehend zu prü- „fen, Alles gutheiße, was er mir in Vorschlag „bringt und alle mir vorgelegten Schriftstücke, „ohne deren Inhalt einer genauen Untersuchung „zu unterziehen, mit meiner Unterschrift versehe. „Es ist dies aber eine einfache Unwahrheit, da ,,'"j npn ij-ibid nicht vt ono ist, ohne mich „vorher um meine Meinung zu befragen, und „jede schriftliche Mittheilung erst nach Rücksprache „und gehöriger Verhandlung mit mir abgefaßt „wird, bei irgend erheblichen Fragen sogar erst von „mir B*wpsn ns-DN anberaumt wird, um die „Sache nach allen Seiten hin reiflich zu über- „legen und mjn an »bV einen Entschluß zu fassen. , „Noch Minimer ist das jnn \wb, welches sie in „Bezug auf -»pn ir>siD selbst «'mv sind, dessen „strenge Gewissenhaftigkeit und fleckenlose Ehrlich- „keit über jedem Zweifel hoch erhaben ist, wie wir „aus eigner, mehr denn neununddreißigjähriger „Erfahrung wissen; ebenso ist ihm jede Anmaßung „in Kanter ^-»»«-Angelegenheiten ganz fern, da er „nur das zur Ausführung bringt, was ich im „Vereine mit meinen '"j onan ihm vorschreibe, „auch zeigt er nicht einmal die Neigung, die „Sachen selbstständig behandeln und sein eigenes „Urtheil zur Geltung bringen zu wollen. Es sind „jene Aussagen daher pures y*n pwr." 2. Das Schlußwort seines offenen Briefes au die Redaction des in Jerusalem erscheinenden „n7san" in der hebräischen Ausgabe des „Israelit" (damals unter Redaction des Herrn Rabbiner Dr. M. Lehmann in Mainz) Nr. 30 vom 3. Adar scheni 5635 lautet: 'N'iL ->»io ins’ '37d n»« Dnann n7»r„ o p-> '3 ^y nya d-tibetd»» n'ps„ 73 py-p jyo7 one« im« a^n1? ovn Da nnna,, *)D3 irvnana o ,DTiy anwy id’hp bDD ’pa lmDBTD ND3i irwyo 1»’ '3 ny-ip 'lvsai,,;n’ "Di ,»saa dx»3 ’p’bno I'7y iD’oyn -i»»*„ "lnc«3 firnp 73 3^3i 1373 ipnn„ Soweit der oben genannte frühere Präses unseres Comittzs. Auch wir die heutigen Mitglieder desselben, schließen uns aus innigster Ueberzeugung diesen Auslassungen in ihrem ganzen Umfange an und verleihen gleichzeitig dem aufrichtig emvfundenen Wunsche Ausdruck, daß es dem Allgütigen.->"3 gefallen möge, unserem würdigen Herrn Secretär n"'33 nx'3 ny Kraft und Lust zu verleihen, unserer Administration in bisheriger, musterhafter Weise zur Seite zu stehen. Amsterdam, 23. Tamus 5642 (10. Juli 1882). Pekidim und Amarkalim der israel. Gemeinden des heiligen Landes zu Amsterdam. M. de Lima, Vice-Präses. B. S. Rubens jr. M. S. Rubens jr. I. L. Lehren. M. I. Goldschmidtson. Liepm. Ph. Prins. Zeitungsnachrichten und Correfparr-euze». Deutschland. Frankfurt a. M. Der israelitische Frauenverein tritt in das 36. Jahr seines Bestehens. Dessen revidirte Statuten aus dem Jahre 1857 bezeichnen als Zweck des Vereins: Unbemittelte Mädchen zu erziehen und zu nützlicher Thätigkeit heranzubilden, namentlich a) schulfähige und vorzugsweise ganz- oder halbverwaiste Mädchen, welche das achte Jahr zurückgelegt haben, im Vereinshause zu verpflegen und zu besagtem Zweck gehörig vorzubereiten:

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