Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 22 (1881)
- Issue
- Heft 48 (30.11.1881)
- Date
- 1881-11-30
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
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sie eS nicht wage, dieselben zu reclamiren; ich beschäftige mich mit dieser Sache seit einiger Zeit und hoffe, ein Resultat zu erzielen. Gez.: W. SiOUffi, französischer Viceconsul. Lifte -er in Moftul aufgenommenen auswärtigen Waisen. Kinder. Vater. Mutter. Geburtsort. Knaben. Mädchen. Alter. Sabto. Schamun. Rachel. Schusch 1 — 7 Jahre. Haim. Schabus. Rachel. dto. 1 — 7 „ Schammi. Binno. Khati. dto. — 1 4 „ Kazalet. Muschi. Kanja. Amadiya. — 1 8 „ Khyata. Muschi. Samha. Berderisch. — 1 6 „ Moses. Moses. Khanom. Kalakge. 1 — 8 „ Hesna. Jsraöil. Randa. Akra. — 1 8 ., 3 4 Das C.-Comitö richtet an H. Siouffi ein Dankschreiben für die vorstehenden interessanten Mittheilungen und überhaupt für die vollendete Fürsorge, mit welcher er die Repartiiion der Hilfsgelder geleitet hat. Dasselbe beschloß, einstweilen auf 1 Jahr die von dem verehrten Viceconsul für die sieben Waisenkinder geforderte Subvention von 600 Fr. zu bewilligen und entnahm diese Summe den von H. Dr. Salvendi-Dürkheim ihm zur Unterstützung der durch die Hungersnoth heimgesuchten Israeliten übermachten 3 Sendungen von 600, 1200 und 500 Fr." Um nun das begonnene Rettungswerk auch für für die folgenden Jahre fortsetzen zu können, bitte ich alle meine edlen Freunde, alle meine geschätzten Kollegen, alle Lehrer und Cultnsüeamten, für diesen hochheiligen Zweck bei jeder sich darbietenden geeigneten Gelegenheit eine kleine Sammlung zu veranstalten. Eine edlere Verwendung könnte eine Wohlthätigkeitsspende kaum finden, und mutz darum auch das Bewutztfeiti, ein solches Hilfswerk nach Kräften mit gefördert zu haben, für Jedermann ein besonders wohlthuendes sein. „Heil Denen, die das Recht wahren, Zedakah üben alle Zeit!" (Ps. 106. 3.) „Darunter find, so bemerkt Rabbi Samuel bar Rachmani, Diejenigen gemeint, die Waisenknaben nnb Waisenmädchen groftziehen und ihnen zur Erfüllung ihrer Lebensbeftimmnng zu verhelfen suchen." (Kethttb 50 n.) — In der berechtigten Erwartung nun, keine Fehlbitte zu thun, zeichnet achtungsvoll Dürkheim, den 29 Cheschwan 5642, (Rheinpfalz) 21. November 1881. Dr. Aöokf Satvenöi, B-zirks Rabbiner.