Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 22 (1881)
- Issue
- Heft 45 (9.11.1881)
- Date
- 1881-11-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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XXn. Jahrgang Der Israelit Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthuw. Herausgegeben von »r. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den S. November 5642 (1881). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirr ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Arrikel: Nach den Wahlen. — Literarischer Bericht. — Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Deutschland: Mainz. Altona. — Oesterr. - Ungar. Monarchie: Wien. — England: London. — Feuilleton: Akiba. , Inhalt der ersten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Bamberg. Burgpreppach. Berlin. — Desterr.-Ung. Monarchie: Budapest. Losoncz. — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Geschichte der Juden in Trier. Inhalt der zweiten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: 4mal Berlin. — Destei r. -llng. Monarchie: Fünfkirchen. —■ Frankreich: Lmal Paris. — Nugland: 2mal Podwoloczyska. — Deutschland : Trier. — Leitende Artikel. Wach den Wahlen. Mainz, den 3. November. Das Resultat der jüngsten Reichstagswahl wird allgemein als ein günstiges betrachtet; namentlich ist der Ausfall der Berliner Wahlen, in welchen die Antisemiten in allen sechs Wahlbezirken unterlagen, mit großer Befriedigung ausgenommen worden. Der erste Krieg, von welchem uns die Geschichte berichtet, wird im 1. V. M. C. 14 erzählt. Vier Könige verbinden sich, um gegen fünf andere Krieg zu führen. Wie unsre Weisen im Midrasch erzählen, war es von Anfang an darauf abgesehen, unsren Vater Abraham zu bekämpfen. imi'v 1«3 BHp «in DS5TD py b« 1«'3'1 DUfin n'a'p'n bv idp ehw iP'i vbiy bv U’y bib* ym «t?« :»n,i jaoaa Sie wollten Denjenigen vernichten, welcher gleichsam das Auge der Welt, welcher die ganze Welt durch die Erkenntniß des einzigen Gottes erleuchtet batte, welcher, um den Namen Gottes zu heiligen, l sich in den feurigen Kalkofen hatte werfen lassen. — Und es gelang ihnen auch, Abraham in den Krieg zu verwickeln; sie raubten seinen Brndersohn und führten denselben gefangen hinweg. Und als Abraham das vernahm, bewaffnete er seine Knechte, überfiel die vier siegreichen Könige, schlug und verfolgte sie und befreite seinen Brudersohn. Dann aber fürchtete sich Abraham und dachte: Sollte durch die wunderbare Hilfe, die mir Gott in diesem Kampfe hat zu Theil werden lassen, das Maaß der mir gewordenen Verheißungen erfüllt sein? — Da erschien ihm Gott und sprach: — und nznn -)t> po pjx q-on ntd bu :«3n D^ya nmn “putcr ,mn oSiya ,-p po pjn „Fürchte Dich nicht, Abram, Ich bin Dir ein Schild, Dein Lohn ist sehr viel — Ich bin Dir ein Schild in dieser Welt, Dein Lohn ist sehr viel für die zukünftige Welt. nny -)pin pjni 'h fnn no dhIjn 'n d-pn :nny "^int? 3v'v p P;nn i"n o» — „Und Abraham sprach: Ewiger Gott, was willst Du mir geben, ich wandle kinderlos einher? — Die Weisen im Midrasch, denen es auffallend war, daß Abraham einen solchen Einwand machen sollte, da ihm j» schon lange zuvor die Verheißung einer zahlreichen Nachkommenschaft zu Theil geworden, deuten