Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 22 (1881)
- Issue
- Heft 25 (22.6.1881)
- Date
- 1881-06-22
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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xxn.Jahrgang. Jfä 2S Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. Herausgegeben von Br. Leb,«am, in Mainz. Mittwoch, den 22. Juni 3641 (1661). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum. — ^österreichische Banknoten laut Cours. — Direkte Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. WM- Pa mit dem 1. Juki 1881 ein nenes Hnarlal veginnl. so ertauben wir uns, die geehrte» Avon - neute» darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich Sei der 'Most das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Leitender Artikel: Die Welt des Geistes. Zeitungsnachrichten und Eorrespondenzen: Desterr.-Ungar. Monarchie: Wien. Tarnapol. Prag. — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Akiba. Inhalt der ersten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Berlin. — Rußland: Petersburg. Petersburg. Kiew. — Feuilleton: Die Jugendfreunde. Inhalt der zweiten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Alls Bayern. Berlin. Berlin. Breslau. Prenzlau. - Oest.-Ungar. Monarchie: Prag. — Frankreich: Paris. — Rußland: Petersburg. Odessa. — Feuilleton: Die allgemeine deutsche Patent - und Musterschutz- Ausstellung zu Frankfurt a. M. Inhalt der dritten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Berlin. Meiningen. — Rußland: Kiew. — Türkei. — Leitender Artikel. Pie Wett des Heißes. vm. Mainz, den 16. Juni. Die Erwählung Israels, die Verleihung der Thora an dasselbe, wurde von Gott, gleichsam von langer Hand her, vorbereitet. Als der Allmächtige die Welt erschuf, gestaltete er den Menschen zum Meisterwerke seiner Schöpfung, verlieh ihm Geist von Seinem Geist und gewährte ihm das köstliche Gut der Freiheit. Es waren immer nur Einige, welche die Freiheit nicht mißbrauchten, und zwar die in der Thora genannten Nachkommen Scheth's. des dritten Sohnes des Adam. Zu Noach's Zeiten war die Menschheit so verderbt geworden, daß Gott sie durch die Fluth hinwegraffte: Noach allein fand Gunst in den Augen des Ewigen. Unter seinen Nachkommen waren es wiederum nur Einzelne, welche sich auf der Höhe der Menschenbesrimmung zu halten verstanden, bis Abraham der Begründer eines Geschlechtes wurde, dem sich Gott fortwährend offenbarte. Aber auch von Abrahams Nachkommen blieb nur Jizchak und aus dessen Hause nur Jakob den Traditionen'Abrähanis getreu. Von Jakobs Söhnen siel Niemand ab von der Anbetung des einzigen Gottes, und diese Söhne wurden die Stämme des Volkes, welches der Träger der göttlichen Lehre werden sollte. Durch die Schule der schrecklichsten Leiden mußte dieses Volk hindurchgehen, es mußte Alles verlieren, selbst das Eigenthumsrecht an dem eigenen Körper, um aus Gottes Hand Alles wiederum zu empfangen: Freiheit, Wohlstand, Glück. Erst jetzt war es fähig, die Thora aufzunehmen und zu bewahren. 'Nachdem es vierzig Jahre durch die Wüste gewandert, während es Speise und Trank unmittelbar aus Gottes Hand empfing, schien es geeigenschaftet, im Lande der Verheißung die Thora zur Verwirklichung zu bringen. Zu diesem Zwecke war aber die strengste Sonderung von den es umgebenden heidnischen Nationen notwendig. HTCnS *p 1X80 fpüüö lJ’X HD .D’Dyn JD DDDX t”T3Xl