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Der Israelit · 1881-06-01 · Heft 22 (1.6.1881) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
22 (1881)
Issue
Heft 22 (1.6.1881)
Date
1881-06-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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542 Un öie verehrt. Spenöer un- SpenSermnen. Es kommen uns seit einiger Zeit Spenden zu, welche als Ehalla - Gelder bezeichnet werden und für verschiedene wohlthätige Zwecke bestimmt lind. Wir beehren uns nun, die verehr lichen Spender und Spenderinnen darauf aufmerksam zu machen, daß die Bestimmung der sogenannten Challa-Gelder seit länger als dreißig Jahren die ist, an die Armen des heiliger: Landes vertheilt zu werde,: und zu der Rubrik der Einnahmen für DrD gehört. Es ist daher nicht recht, eine so alte Gepflogenheit willkürlich zu ändern und diese Unterstützungsgelder denjenigen zu entziehen, welche rechtmäßigen Anspruch darauf haben (vergleiche Joreh Deah Cap. 252, 256, 258 und 259). Diese Gelder bilden die Haupteinnahmeguelle der Ti"n ’EOi*, d. h. derjenigen Bewohner des heiligen Landes, welche aus Holland und Deutschland stammen, die natürlich dadurch beeinträchtigt werden, wenn das für ne Bestimmte andern Zwecken zugewicsen wird, zumal diese nicht, wie die andern Bewohner des heiligen Landes, auch ans aridem Ländern, sondern lediglich aus Deutschland und Holland Unterstützung erhalten. Ergebenst ersuchen wir daher die verehrlichen Spender und Spenderinnerr, mögen sie nun ihre Gaben an uns oder andere Sammler senden, dieie sogenannte Challa-Gelder bei ihrer ursprünglichen Destimmung zn belassen. Mainz, den 20/Mai 1881- Die Redaction des „Israelit". 187-1) Dr. lielimanii. hiesige Borbeter- und Schächtersülle, verbunden mit der Crtheilung des Religionsunterrichts für die untere Klasse, welche früher in dieser Zeitschrift pr. 1. Febr. ausgeschrieben war, wird erst am 1. Juli 1. I. vacant. Das mit di ser Stelle verbundene Einkommen beträgt pr. Jahr: a. Fixum Mk. 700. b. die Einkünfte für den Schächterdienst belaufen sich ans Mk. 500. e. freie, geräumige Familienwohnung und sonstige Nebenverdienste nicht ausgeschlossen. Berheirathete, mit einer angenehnren Stimme begabte Bewerber wollen sich alsbald unter Vorlage der Eopie ihrer Zeugnisse an den unterzeichneren Vorsteher wenden. Neisevergütung erhält nur derjenige, welcher engagirt wird. Weilbrrrg a. d. Lahn, Mar 1881. 1899) S. Steinthal. Das israelit. Hirtel ichwed in Rad Bissingen empfiehlt streng religiöse und kurgemäße Pension (ganze Verköstigung) nebst hübschen Zimmern und tablo ck'lroto von täglich 5 Mark an, mit dem Bemerken, daß der jetzige vnw, irw u. pv (Eantor) unverheirathet lange Zeit seine Gäste waren. (1896 Gesucht per sofort für mein am Samstag u. israel. Feiertagen geschlossenes Weißu. Kurzwaaren geschäft eine tüchtige Ladnerin, die in der Branche bereits gearbeitet hat. Offerten unter Nr. 1870 nebst Gehalts- Ansprüchen nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. Privat - Hotel in schönster Lage, verbunden mit streng religiöser milche, empfiehlt zur bevorstehenden "Badesaison 0934 Saloinon Meyer sen., Königsteiner Strasse 33. «WeSrere schöne Mincralsammliingen, zum J.JV Anschauungsnnterrichl für Schüler geeignet, werden billigst abgegeben. Offerten besorgt die Exped. d. Bl. unter Rr, 1936. /Lin junger Mann, militärfrei, flotter Verkäufer, und imStande, den Chef zu vertreten, auch mit allen Comptoirarbciten vertrant, sucht, gestützt auf prima Referenzen, Stellung pr. 1. Juli, dezw. I. Oct., in einem am Sabbat und an Festtagen streng geschlossenen Manufactur-, Tuch-' und Buckskin-Geschäfte. Derselbe könnte auch einen Reise¬ oder Comptoirposten bekleiden. Offerten unter J. H. 1842 an die Exped. d. Bl. Leyrtingsgesuch. In ein größeres Manusacturwaarengeschäft en gros et en detail wird pr. sofort ein Lehrling gesucht. Gute Schulbildung erforderlich. Kost und Logis im Hause. Samstag rrnd an den jüdischen Feiertagen geschlossen. Offerten sud Nr. 1927 besorgt die Exped. d. Bl. /gesucht f. ein. kräft. Jungen eine Lehrlwgsst. IN in ein. rerromm. Weingesch., wo Kost u. Logis im Hause. Off. an A. Goldschmidt, Buchhandl., Hamburg, Ch. E. 36 erb. 1938 C\n hiesiger Gemeinde wird die Religionsi\j lehrer-, Vorbeterrrnd Schächterstelle zum 1. September d. I. vacant. Der Gehalt beträgt bei freier Wohnung 525 Mk. und außerdem 200 Mk. Nebeneinkünfte. Nur streng orihodoxe verhrirathete Bewerber wollen ihre Zeugnisse recht bald franco an den Unter zeichneten einsenden. (1886 Derenburg bei Halberstadt, den 26. Mai. Der Vorstand: M. Helft. Qlm 1. August d. I. soll die Rcligionslehrer- und Vorberer-Stelle an hiesiger jüdischer Gemeinde besetzt werden Ter Gehalt beträgt bei freier Wohnung 800 — 980 M. Bewerber wollen sich, unter Zufügung ihrer Zeug» sse, bis zum 30. Juni, an der: Unterzeichnetei: werden. Offertei: von russischen und polnischen Lehrern fiilder: keine Berücksichtigung. >1860 M ü n st e: e i s e l. Der Vorsteher 11. Kaufmann. Q/m 1 Jul d. I. wird tu unserer Gevv meinde die Stelle eines Lehrers, Schächters und Borbeters vacant. Der fixe Gehalt beträgt Mk. 500. Die Nebeneinkünfte incl. freier Wohnung und Heitzungsvergütung beläuft sich ans mehr als 300 Mk. Bewerber wollen sich an uns wenden. Zwingenberg (Bergstraße), 27. Mai 1881. 1883) Der Borstand: B e n d li e 1 m. Einem geehrten, auf Koscherkost reslecirrenden auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich (früher in Freibnrg in: badischen Oberland > nunmehr in Wildvad die oben angederrtete Restauration an Stelle des Herrn Deffaner betreiben werde. Inden: ich bezüglich der Speisen und Getränke gewissenhafte und reelle Bedienung zusichere, sehe rch recht zahlreichem Besuche entgegen Wildbad, 1. Juni 1881. 1940) Max Weil. 14ntcrzeichneter, dem die besten Referenzen 14 zrrr Seite stehen, empfiehlt srch den geehrten Glaubensgenoüen im - lernen; auch übernimmt derselbe dasv'vp - sagen für Verstorbene, sowie das Lernen für dieselben während des bfr - Jahres rrnd auch für längere Jahre. Honorar mäßig. (1844 Iserlohn, 20. Mai 1881. M. Rosenwal-, cmerit. Lehrer. OdJir unser am Sonnabend ur:d Festtags O geschlossenes Geschäft (Metalle, Berg- und HMenprodulte) suchen einen mit gute,: Schulkenntnissen und schöner Handschrift ausgestaiteter: jungen Mcnm a!§ Lehrling zu engagiren. Halberstadt. 1904) H. I. Meyer <& Söhne.

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