Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 22 (1881)
- Issue
- Heft 2 (12.1.1881)
- Date
- 1881-01-12
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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rrefkaste n. Tu, E. in X—n. Von Ihrem geäußerten Wunsche habe ich Notiz genommen, und will denselben auch für die Zukunft berücksichtigen. M. M. in TU—t* Sie finden Ihre Sendung unter R. 3 verzeichnet; die Gaben fließen recht spärlich. A. Gr. in 13—in. Ich bin mit Ihrer Ansicht einverstanden. Man muß gar Vielen ihre Vor- und Einwände zum Nichtgeben, durch einen geschickt vorgeschobenen Riegel, von vornherein unmöglich machen. Warum erwerben Sie der Alliance keine Mitglieder? Ich bitte sehr darum. Semesterberichte stelle ich Ihnen nach Belieben zur Verfügung. A. Tu, in O—n. Ich habe Ihre Bemerkung auf dem Coupon der P. - A. nicht verstanden, und bitte Sie darum höflichst um Aufklärung, falls die Spende in dem gegenwärtigen Verzeichniffe nicht recht eingetragen sein sollte. in R-m. Sie haben sehr unrecht gehandelt, erst nach dem Mite» Briefe Ihren Stellenwechsel anzuzeigen. Sie hätten dies überhaupt gleich bei Ihrem Weggange von A. thun müssen, dann wäre die heilige Mizwah-Angelegenheit nicht vollständig brach gelegt, und der Wohlthätigkeitssache nicht empfindlicher Schaden zugefügt worden. — Dasselbe gilt von Bielen Ihrer Collegen, die sich ein Gleiches zu Schulden kommen ließen, und an deren Adresse diese Worte ebenfalls gerichtet find. 13.!Z. in TZ—n. Mehr als seine Schuldigkeit braucht Niemand zu thun. Wir müssen uns eben an die Besten halten, und die sind überall dünn gesäet, aber — lo alman Jissrael. Vorstand TT, in E.—«. Das Gute bedarf allenthalben der Anregung, und bitte ich Sie darum, es an dieser nicht fehlen zu laffen. Hätte W. die heilige Sache nicht so kühl — um einen sehr gelinden Ausdruck zu gebrauchen — behandelt, dann wäre bie^ selbe nicht in F. so schnell in Verfall gekommen, i Vorstand O. in A—t. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre gütige Berücksichtigung meiner vielfachen Bitten. ES ist sehr zu bedauern, daß Lehrer R. bei seinem Fortgange aus A. nicht dafür Sorge getragen, daß die Büchschen regelmäßig geleert und deren Inhalt mir zugesandt werden möchte; dann wäre die große Mizwah auch nicht bei mehreren Frauen in Ihrer Gemeinde so schnell in Vergeffenheit gerathen. Ich erhoffe von der Zukunft größere Resultate. 3NT. J«. in IN—in. Nicht die „schlechten Zeiten," sondern die mangelhafte Besorgung der heiligen Sache ist die wahre Ursache, daß diese in so vielen Gemeinden immer mehr in Verfall geräth. Holen Sie das so ungemein lang Versäumte baldmöglichst nach! 8. Tu, in S—gv Geben Sie mir gütigst eine Adreffe — wenn auch eine pseudonyme — auf, unter der ich Ihnen diverse Mittheilungen und Drucksachen „postlagernd" zugehen laffen könnte. TZ, in TT—». Es ist merkwürdig, daß gerade Ihr Schreiben, noch dazu aus solcher Nähe, unter den i vielen, vielen anderen, die mir in derselben Zeit, und [ aus der weitesten Ferne, zugekommen, verloren ge- ' gangen sein soll. Und warum haben Sie diese Mittheilung erst nach der vierten Erinnerung gemacht?! Ich bitte um Antwort. M. M. in 0—8. Sie haben meine Anfrage unbeantwortet gelassen, und erlaube ich mir darum. Sie hier wiederholt höflichst um Aufklärung zu bitten. E. K, in B-n. Ich danke Ihnen bestens für die stillschweigende Erfüllung meiner Bitte. O. Tu, in K-n. Ich bitte Sie höflichst. Wenn irgend möglich, die Challah - Büchschen gütigst vierteljährlich leeren zu laffen; der Nachtheil der halbjährigen Eincassirung hat sich bei der jüngsten Einsendung sehr bedeutend geltend gemacht. IV Die rückständigen Challah -- Gelder werden höflichst sofort, spätestens aber bis Mtte Adar I. (14. Febrnar 1881) erbeten! Aufruf. Für eine brave und fromme, aber ganz mittellose Wittwe wird auf die Dauer von zwei Jahren eine jährliche Unterstützung von hundert Mark dringendst benöthigt. Milde Gaben erbittet und nimmt entgegen: »r. I. Kodak, Distrikts-Rabbiner in Bamberg, Auch ich bin zur Entgegennahme von Beiträgen für diesen edlen Zweck und zur Veröffentlichung derselben in meinen Spendenverzeichniffen gern bereit. »r. A. Salvendi.