Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 20 (1879)
- Issue
- Heft 49 (3.12.1879)
- Date
- 1879-12-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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1294 im Weinberge, welche die Leser nicht zum pflücken der Mühe werth hielten. Aber inmitten der größten Noch und Gefahr sandte unS Gott die Rettung, wie es heißt: nn n"a"p"n -vyn ,.->'82 nu nby ru.u pü’Os max ivr ,rv, p»a nnj j’p’bna ,’ntp D’jnan □Oiyn jd rini.-,' Siehe, ein Blatt vom Oelbaume, abgerissen, in ihrem Munde — hätte Gort nicht erweckt den Geist der Priester, die da anzündeten die Lichter mit Olivenöl, dann wäre Juda verloren gewesen. Von all den zahllosen Gefahren, welche unser Volk in der langen Reihe der Jahrhunderte seiner Geschichte bedroht haben, war keine so groß, wie die, welche die Griechen über uns brachten. Das Griechenthum, hervorragend durch Kunst und Wissenschaft und durch bestrickende Schönheit, hatte unter Alexander dem Großen die alten Culturvölker Asiens erobert. Alle jene Nationen, welche Alexander seinem großen Reiche einverleibte, wurden nicht bloß unterjocht, sie wurden auch überwunden. Ihre Cultur mußte vor der der Griechen zu-ücktreten; die alten Götzen wurden bei Seite gelegt, um dem griechischen Götterdienste zu weichen. Auch in Judäa war das Griechenthum nicht ohne Einfluß geblieben; auch hier hatte es begonnen, die reine Gottesidee und den Dienst des einzigen Gottes zu verdrängen. Die Reichen und Vornehmen vergaßen den Gott Israels und tummelten sich in griechischer Unsitte und in griechischen Lastern. Ader der Kern des Volkes blieb feinem Gotte treu, und als der griechische Tyrann Antiochus Epiphanes das ganze Volk zum Götzendienste zwingen nollte, da leistete es den heftigsten Widerstand. Jetzt kam eine Zeit des furchtbarsten Elends über Israel: Mord und Todtschlag und Mißhandlung der Frauen und Töchter. Bei Todesstrafe wurde verboten, die Gesetze unseres Gottes zu halten und Ihm zu dienen. Viele zogen es vor. dem Tyrannen zu trotzen und den Tod zu erleiden; Andere verließen Haus und Hof und flohen in die Berge, in den Felshöhlen ein Versteck suchend vor dem Mordschwerdte des Tyrannen. Juda schien verloren zu sein; es schien ihm nichts übrig zu bleiben, als sich mit den götzendienerischen Nationen zu verschmelzen oder zu sterben. Da erweckte Gott die Hasmonäischen Priester, Juda Makabäus an ihrer Spitze. Es waren nur wenige Leute, die sich zu ihnen gesellten. Sie alle waren schlecht bewaffnet und des Krieges unerfahren. Aber der Getst Gottes beseelte ste und führte sie zum Siege. nmas 't -idk Tina on ’a naa *6, b'na fc6 Nicht durch Heeresmacht, und nicht durch Kraft, sondern durch Meinen Geist — so hat eS der Ewige Zebaoth verbeißen — Die kleine, von den Hasmonäern geführte Schaar besiegte das große gewaltige Heer des Griechenkönigs. Sie kamen nach Jerusalem und fanden dort Alles zerstört und vernichtet. Die Mauern des heiligen Tempels waren an dreizehn Stellen eingeriffen, die heiligen Gefäße waren geraubt, der heilige Altar war entweihet. Da machten sie sich an das Werk der Wiederherstellung und Reinigung. Arm, wie sie waren, verfertigten sie statt des goldenen Leuchters einen solchen auS Holz. Da sie acht Tagen brauchten, um sich zu reinigen und reines Oel zu pressen, so hätten sie die Lichter des heiligen Leuchters nicht anzünden können, wenn sie nicht ein Krüqlein, gefüllt mit heiligem Oele, versigelt mit dem Sigel'des hohen Priesters, gefunden hätten. Aber das Oel im Krüglein reichte nur aus für eine Nacht. Da that Gott ein Wunder und ließ eS ausreichen für acht Tage. Und zum Andenken an dieses Wunder zünden wir noch heute die Chanuka-Lichtlein an, als Symbol, daß Gott aus Kleinem und Unbedeutendem Großes hervorgehen läßt, und daß das Licht unserer heiligen Gotteslehre niemals ausgelöscht werden kann, sondern leuchten wird für ewige Zeiten. Wir feiern nicht die Makabäer-Siege durch glänzende, rauschende Feste, wir feiern das Wunder, das Gott uns gethan, indem wir die Lichtlein anzünden; denn nicht HeereSmacht und nicht Gewalt haben uns gerettet, sondern der Geist Gottes ist es, der uns zum Siege geführt hat und der uns immerdar zum Siege führen wird! — (Schluß folgt.) S hylak. Unter obigem Titel veröffentlicht die „Dresdener Zeitung", die nachstehende interessante Abhandlung aus der Feder deS Herrn Emil Lehmann: Der Lichtgestalt des Nathan wird als Schreck» bild vielseitig, zumal heutzutage, Shylok gegenübergestellt. Mit welchem Rechte — das mögen folgende Darlegungen bekunden. sond ein brief Adm auf : Beui ©im für j will daß „Uni ©cul bei s den wir e war in (2 Jnha Drax San men, bund, Scud zahle sein I mit s nannt derau ihm c drei \ daß ©eccd dessen den D zähle, bietet. öeccg löten, )ie Vk Oie S )is H ich ft