Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 20 (1879)
- Issue
- Heft 48 (26.11.1879)
- Date
- 1879-11-26
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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M «8. t|L JWL. Jahrgang. Der Israelit. Gin Central-Organ für das orthodoxe Judenthurn. Herausgegeben von ör. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 26. November 5640 (1879). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis deS Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut CourS. — Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 12 ReichS-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitender Artikel: Zum Chanuka-Feste. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Zwingenberg a. d. Bergstr. Mannheim. Hamburg. Leipzig. Stettin. — Oest.-Ungar. Monarchie: Karczag. Pesth. — Rumänien: Bukarest. Bukarest. —Frankreich: Paris. — Oesterr.- Ung. Monarchie: Aus Galizien. — Frankreich: Paris. — Rußland: Petersburg. — Feuilleton: Rabbi Joselmann von Rosheim. Znhatt der ersten Neikage: Leitender Artikel: Literarischer Bericht. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Schildberg. — Oest.-Ung. Monarchie: Prag. — England: London. — Rumänien. —■ Feuilleton: Der neue Oberamtmann. Anyatt der zweiten Neitage: Zeitungsnachrichteu und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Würzburg. Berlin. Frankfurt a. M. Leitender Artikel. Ium KhanuKa-Ieste. Mainz, den 20. November. Das schöne Fest, das wir zum Andenken an die wunderbare nationale Erhebung unseres Volkes aus trüben, dunklen Zuständen feiern, nahet heran, und in der Haphtara des Sabbats im Feste ist uns ein Propheten.Ausspruch gegeben, der uns Leucht- und Leitstern ist und bleiben soll durch alle Jahrhunderte hindurch. Dieser Ausspruch lautet: rr&os *nro dn ’D roa Mt ä’na M „Nicht durch HerreSmacht und nickt durch Gewalt, sondern durch meinen Geist! so hat gesprochen der Ewige Zebaoth." Die Haphtara führt uns zu den Anfängen der jüdische« Nation nach der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft. Der Perserkönig hatte die Erlaubniß zur Rückkehr ertheilt. „Und im ersten Jahre des Cyrus, des Königs von Persien, erweckte der Ewige den Geist desselben, daß er ausrufen ließ in seinem ganzen Königreiche und auch Sendschreiben erließ, wie folgt: „So hat gesprochen Cyrus der König vorD'Persien: alle Königreiche der Erde hat mir gegeben der Ewige, der Gott des Himmels, und Er hat mir aufgetragen Ihm zu bauen ein Haus» in Jerusalem, das in Judäa liegt; wer unter euch von seinem ganzen Volke zu diesemLwecke hinaufziehen will, so möge der Ewige sein Gott mit ihm sein, und er möge hinaufziehen." (Ende des II. Buches der Chronik). Der Aufforderung folgen nur Wenige. Nur eine geringe Anzahl ist es, die unter der Anführung der Serubabel, des Enkels eines der letzten Könige von Juda, zurückkehrt an die Ufer des Jordan, um das Haus unseres Gottes wieder aufzurichten. Die Reichen und Vornehmen zogen es vor, in den fruchtbar.« Ebnen des Euphrat und des Tigris zu bleiben, und die Häuser, die sie dort gebaut, und die Aecker, die sie dort erworben, und die Gärten, die sie dort angepflanzt hatten, nicht zu verlassen. WaS soll die kleine Schaar im alten Heimathlanoe beginnen? Da läßt Gott dem Seruvabel durch <