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Der Israelit · 1879-09-17 · Heft 38 (17.9.1879) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 38 (17.9.1879)
Date
1879-09-17
Page
– (sequence 19)
Language
German
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1035 möchte ich mit diesen Zeilen die Aufmerksamkeit der zahlreichen Freunde, Schüler und Verehrer des Heimgegangenen y'y"r auf einen Gegenstand lenken, auf ein besonderes mso -gi, das derselbe gehegt und gepflegt, das ihn ununterbrochen beschäftigte, dessen Ausführung ihm so sehr am Herzen lag, dessen Vollendung zu sehen ihm aber nicht vergönnt war, und zwar: Die Errichtung eines allgemeinen Hospitals in der hl. Stadt, 3'u'i'n p"ny cpban-pa. — Im Jahre 5633 bildete sich zu diesem Zwecke ein Comirä,!an dessen Spitze y's'i Pj"n am stand. Bezüglich bet Nothwendigkeit eines solchen Spitals heißt es Im diesem Aufrufe wörtlich wie folgt: I „Die heilige Stadt Jerusalem a'n'V'n hat I „eine Bevölkerung von mehr als 10,000 jüdi- I „scheu Seelen. Der größte Theil derselben ist I „arm. Die klimatischen Verhältnisse, der häu- | „fige Mangel an gutem Trinkwasser, die unzu- I „länglichen, oft auf den engsten Raum beschränk- I „ten Wohnungen — das Alles gibt häufig An- I „laß zu Erkrankungen, welche die Uebersiedelung I „der Kranken in ein Krankenhaus nothwendig I „machen. Wenn man nun bedenkt, daß das I „durch die Freigebigkeit der Herren von Roth- I „schild gegründete und erhaltene Hospital nur I „18 Betten enthält, so kann man sich leichtlich » „von dem Elende der vielen armen Kranken, > „welche daselbst keine Aufnahme finden können, I „eine Vorstellung machen. Zu unserem tiefsten > „Schmerze haben sich die Missionäre diesen Zu- I „stand bereits zu Nutze gemacht. In ihrem Ho- I „spitale finden die armen, kranken Juden und 8 „Jüdinnen die bereitwilligste Aufnahme, die 8 „sorgfältigste Pflege. Eigens dazu angestellte I „Aerzte besuchen im Aufträge der Missionsge- 8 „sellschaft die armen Kranken unentgeltlich in I „deren Wohnungen und verabreichen ihnen die 8 „nöthigen Medicamente. Zu welchem Zwecke 8 „und in welcher Absicht dies Alles geschieht? 8 „Die Antwort auf diese Frage liegt sehr nahe." 8 Der Erfolg dieses Aufrufes war zwar ein »öner, aber ein bei weitem nicht ausreichender. ie ein späterer Aufruf desselben Comite's aus m Jahre 5635 mittheilt, mußte man daher von r Einrichtung eines selbstständigen Spitals ab- >en. und sich einstweilen damit begnügen, einen . Arzt anzustellen, „dessen Aufgabe darin beesteht, die in dem dermaligen, bekanntlich total langelhaften und unzureichenden Krankenhause ch befindenden Kranken ärztlich zu behandeln, )wie diejenigen Kranken, die sich in ihren eigeen Wohnungen befinden, regelmäßig zu besuchen nd ärztlich zu behandlen, ebenso an gewissen Hagen und Stunden in der^ hierzu bestimmten j „Localität anwesend zu sein, um seinen ärztlichen! „Beistand Denjenigen angedeihen zu lassen, die! „ihn dort suchen. Für diese sämmtlichen Arten! „ärztlicher Bedienung hat kein Kranker irgend eine I „Zahlung zu leisten, auch werden alle Medicamente! unentgeltlich verabreicht/'! Ungeachtet der Mangelhaftigkeit die'er Einrichtung nun hat dieselbe dennoch einen großen Theil der eingegangenen Mittel adsorbirt, fo daß nur etwa 50 bis 600(0 Mk. disponible, verzinsliche Fonds zum eigentlichen Zwecke vorhanden sein dürften. Daß die beregten Mißstände auch bezüglich der seelenfängerischen Missionäre nach wie vor fortbestehen, dürften die Leser dieses Blattes aus einer Correspondenz in Nr. 35 d. Jahrg. d. d. Jerusalem ersehen haben. Wohl wurde nun der Wunsch schon vielfach rege, es möge endlich die Nealisirung des Spitalbaues vor sich gehen, allein die Zeitverhältnisse im Allgemeinen und die sonstigen Nothstände im hl. Lande traten hindernd in den Weg. — Daß dessenungeachtet aber bei energischem Zusammenwirken die Sache nicht unausführbar, dürfte Ti"Tpa außer Zweifel stehen. Und möchte ich in diesem Sinne an die zahlreichen Freunde, Schüler und Verehrer des unermüdlichen Förderers dieser Angelegenheit, mn appeliren, damit sie py mcarj idt?, die Sache allseitig empfehlen und fördern mögen, wozu die gegenwärtige erstmalige Jahrzeit ganz besonders geeigneten Anlaß bietet. Möcyte namentlich das L/'bjnn rj’Dxn :n auch in dieser Beziehung ein :n rj’Dxn fein, daß allenthalben Sammlungen und Spenden zu diesem Zwecke veranlaßt und bethätiget werden, und sind sicherlich die sämmtliche x'azrn p"nx ’WJ zur Entgegennahme und Weiterbeförderung von deßfallsigen Beiträgen bereit, '»m ,(jTP3inia nno tj? yotü' xb n; non .jo« pp pj» Dpjnn ru»n Frankfurt a. M., 14. Septem. In Nr. 35 Ihres gesch. Blattes wird wiederum dienü’nin der Israel. Gemeinde besprochen und erlaube ich mir hierdurch die ganze Sachlage mitzutheilen. — Sämmtliche hiesige jüdische Metzger lassen nur von den beiden von der Ritualcommission ernannten echt frommen D’ürptn schlachten und in ganzen Theilen plombiren Die Namen dieser Metzger sind in allen hiesigen Gemeindesynagogen bekannt gemacht mit dem Bemerken, daß die Ritualcommission nur für die richtige no-nm der diesen Metzgern geschlachteten und plombirten Thiere aufkommt. — Anders verhält es sich jedoch mit der Fleischhalle der Israel. Gemeinde; in dieselbe wird aus dem Gemeindeschlachthause das von *>

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