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Der Israelit · 1879-09-03 · Heft 36 (3.9.1879) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 36 (3.9.1879)
Date
1879-09-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
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LL Jahrgang. M S« Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 3. September 5639 (1879). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mart. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichifche Banknoten laut Cours. — Direkte Francozuscndung unter Streifband oro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. östcrr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Die Getreidesendungen zur Linderung der Hungersnoth im heil. Lande. — Zur Geschichte der Resormbewegung im Judenthum. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Würzburg. Frankfurt a. M. — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Rabbi Joselmann von Rosheim. Inhalt der ersten Beilage: Leitender Artikel: Literarischer Bericht. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Dest.-Ungar. Monarchie: Wien. — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Jakobine. pttßatt der zweiten Beilage: Leitender Artikel: Tie Gutachten über das Breslauer Nabbiner- Zeminar. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Frankreich: Paris. — Inhalt der dritten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Oest.-Ung. Monarchie: Pesth. — Serbien; Belgrad. — Inhalt der Krtra-Beilage: spenden-Verzeichnisse. L«ite«ve Artikel. §ie Ketreidesendungen zur Linderung der Kungersnoth im heiligen Lande. n. Mainz, 1. September. Hebet die Ankunft der ersten Getreidesendung lunb die Vertheilung derselben liegen nunmehr nähere Nachrichten vor. Herr Joseph Ryblin, Secretär der Gemeinden der heiligen Stadt, meldet dem Central »Comils zu Amsterdam, daß sofort nach Ankunft der Sendung iaJerusalem die Getreidepreise ganz bedeutend gefallen sind (um5 Piaster das Seah). Es ist dies ein Erfolg, zu dem wir uns Glück wünschen dürfen und der zu neuen Sendungen dringend auffordert. Weniger war man mit der Qualität des Waizens zufrieden; es liegt dies in den Verhältnissen der dortigen Gegend; man mahlt dort das Getrdide nicht wie bei uns, aus Wasser-, Wind- oder Dampfmühlen, sondern auf Handmühlen oder zerstößt es im Mörffr. Dazu eignet sich der großkörnige orientalische Waizen besser als der kleinkörnige abendländische. Das Central- Comite zu Amsterdam hat daher von weiteren Sendungen ab Marseille Abstand genommen und sich mit Vertrauensmännern in Odessa in Verbindung gesetzt. Unsrer unmaßgeblichen Ansicht nach, wäre es vielleicht angemessen, von Alexandrien aus das Getreide senden zu lassen, da in Aegypten die Ernte eine vorzügliche war und die Transportkosten nur gering sein würden. In Bezug auf den Modus der Vertheilung halte das Central-Comite bestimmt, daß der Oberrabbiner der Sephardim (Chacham Baschi), Rabbi Abraham Chasan, und der Oberrabbiner der Aschkenasim, Rabbi Samuel Salant, eine Commission aus sämmtlichen Kolalim (Gemeinden) berufen, und zwar zwei Sephardim, zwei Peruschim, zwei Chaßidim und einen Deutschen (vom

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