Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 20 (1879)
- Issue
- Heft 27 (2.7.1879)
- Date
- 1879-07-02
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2446951-2447797-2447824--16373-2472356- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
715 ANZEIGEN. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Jnseraten-Arrrrahrne für Frankfurt a. M. bei /. Knuff mann, Buchhand- *unfl» für Hamburg bei Am GoUlschmitlt, Buchhandlung in Hamburg, Kohlhöfen 35, und für CblN bei Le« JFranfc, Steinfeldergasse 7. Apollinaris -*■ NATÜRLICH KOHLENSAURES MINERAL- WASSER. Apollinaris-Brunnen, Ahrthal, Rhein-Preussen. Dr. Oscar Liebreich, Prof, der Heilmittellehre a. d. Univ. Berlin: “Das natürliche Apollinaris- Wasser, wie es dem Publikum geboten wird, ist ein ausserordentlich angenehmes und schätzbares Tafelwasser, dessen chemischer Charakter es in hygiiinischer und diätetischer Hinsicht ganz besonders empfiehlt und dessen guter Geschmack bei längerem Gebrauch sich bezuährt. 5. "Januar 1879.” Ceh. San.-Rath Dr. G. Varrentrapp, Frankfurt a. M. Ausserordentliches Mitglied des Kais, deutschen Gesundheitsamtes: "Ein sehr angenehmes, erfrischendes, ebenso gern genossenes als vorzüglich gut vertragenes Getränke, unvermischt oder auch mit Milch, Fruchtsäften, Wein etc. In Rrankheitszusfänden, wo leicht alcalinische Säuerlinge angezeigt sind, ist gerade der Apollinaris-Brunnen ganz besonders zu empfehlen. 4. März 1879.” K. Univ.-Prof. Dr. M. J. Oertel, München: “ Als erfrischendes Getränke rein oder mit Wein gemischt, nimmt es unter den Mineralwässern sicherlich den ersten Rang ein. 16. März 1879.” Sanitäts-Rath Dr. G. Thilenius, Soden a. Taunus: “Ein zum diätetischen Gebrauch ganz vorzügliches Wasser, das sich vor anderen durch seinen erfrischenden und belebenden Einfluss auszeichnet. 5. April 1879.” Käuflich bei allen Mineralwasser-Händlern, Apothekern etc. und waggonweise zu beziehen von den General- Agenten. Die Apollinaris Company Limited Zweig-Comptoir: Remagen a. Rhein. Die om 1. Jnli neu eingetretenen Abonnenten erhalten gegen Einsendung von 2 Mk. die beiden Erzählungen „Rabbi Joselmann von Rosheim" und ..Jakobine" franco nachgeliefert. Die Expedition oes „Israelit". Warnung | Kaum brachte der „Hamagid" die Anzeige, daß der berüchtigte ->2^ aus Kurnik ergriffen wurde und wohl seiner Strafe nicht entgehen wird, so wurde die hiesige Gemeinde von einem noch schlechteren Individuum heimgesucht. Dasselbe hielt sich hier seit mehreren Wochen als ->sivauf, und will ich von den hier verübten schändlichen Handlungsweisen nur einige anführen. Aus den ihm zum Schwärzen übergebenen i^’sn nahm er die rmens heraus und füllte die mro mit Papier aus; neue die er verkaufte, waren viele ohne nrrens; in Blechkapseln gehüllte rmuo solle» sich bei näherer Untersuchung als unbeschriebene Stückchen Pergament oder als Theile von Ti"d nym heraus u. f. w. u. s. w. Im Einverständniß mit einem ">nn 5-ui 'n"n habe die Angelegenheit der königl. Staatsanwaltschaft zur ev. weiteren Verfolgung angezeigt, und möchte auf diesem Wege das geehrte Publikum auf das beifolgende Signalement aufmerksam machen; vielleicht gelingt es, den Betreffenden zur Strafe zu ziehen und dem schändlichen Treiben ein Ziel zu setzen. Signalement: Name: angeblich Jechiel oder Jekutiel Eppstein aus Jurberg (Rußland). Alter: 30er Jahre. Statur: mittelgroß, schwächlich, gebückter Gang. Gesichtsfarbe: blaß. Bart: roth. Sämmtliche jüdische Zeitschriften, auch der österreichischen Monarchie, werden um gefäll. Aufnahme obiger Nachricht ersucht. Salomo« Waldler, Rabbiner in Schönlanke. Briefkasten der Redaction. Mehrere Stimmen: Wir sind gern bereit, das Gewünschte veröffentlichen zu lassen, wenn uns zuvor der darrn Genannte mittheilt, daß er damit einverstanden ist.