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Der Israelit · 1879-05-14 · Heft 20 (14.5.1879) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 20 (14.5.1879)
Date
1879-05-14
Page
– (sequence 14)
Language
German
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518 Aufruf! Unsere in der Altstadt belegen« Synagoge, die von den häufigen, in fast regelmäßigen Zeitläuften wiederkehrenden Ueberschwemmungen stark beschädigt ist, hat durch die letzte große Ueberschwemmung, von welcher unsere Altstadt jüngst so schrecklich heimgesucht worden, so sehr gelitten, daß wir nunmehr gezwungen sind, den längst beschlossenen und nur durch den Mangel an Hilfsmitteln immer hinausgeschobenen Umbau derselben unverzüglich vorzunehmen. Da aber die hiesige kleine Gemeinde, welche zudem zum größten Theile auS unbemittelten Mitgliedern besteht, und die durch den nöthig gewordenen, feit einigen Jahren sich nunmehr vollziehenden Ausbau der Stadt sich so viele ihre Kräfte übersteigende Unkosten und Auslagen auferlegen mußte, beim besten Willen und trotz der gröstten Opferfreudigkeit der wohlhabendern Mitglieder außer Stande ist, die erforderlichen Mittel für den Synagogen-Umbau selbst aufzutreiben oder auch anderweitig zu beschaffen: so sieht sich dieselbe in die traurige Nothwendigkeit versetzt, an den allezeit bewährten WohlthätigkeitSsinn unserer Glaubensbrüder vertrauensvoll zu appelliren. Wir leben der Hoffnung, daß unser diesmaliger Nothruf bei unfern Schwestergemeiudeu Beachtung finden und uns die Ausführung unseres heiligen Werkes baldigst ermöglichen wird. Etwaige Spenden, über welche s.Z. öffentlich Bericht erstattet werden soll, bitten wir an Eines der mitunterzeichneten Comitsmitglieder oder zu Händen des Gemeindevorstandes gefälligst einzusenden. Schwetz a. W. [1428 Das Synagogen- Comitä: Dr. S. Dankowicz, Rabbiner. H Hirschberg, S. I. Cohn, I. A. Engel, Vorsteher. T. E. Hirsch, Jacob Litthaitcr, Louis Rosenthal, Repräsentanten. In Folge des Artikels aus Westphalen in Nr. 12 des „Israelit" l. Jahres haben sich auch die Herren N. Braunsberg, israel. Lehrer und Cantor in Guben, und A. Zabccik, Cantor der israel. Gemeinde in Cottbus, bereit erklärt, den jüdischen Reisenden ivd Essen zu jeder Zeit zu verabreichen.___ esucht wird ein jüdisches Mädchen gesetzten Alters , welches einer kleinen Haushaltung incl. Küche vorstchen kann, bei 1437s Karl Drchfutz, Baden-Baden. Uaroches, Sefer-Mäntel, Schukchan- Aecken sowie alle Stickereien für Synagogen, in Gold, Silber und Seide, liefere billigst, in geschmackvoller Ausführung. Ebenfalls halte stets reichhaltiges Lager fertiger Sefer-MLntel und versende auf Verlangen gerne Probestickereien, Zeichnungen und Kosten- Anschläge. I. Kauffmauu, 3363s Buchhandlung, Frankfurt a. M. Israelitisches Kötel Schwed, lUssingen. Seit mehr als 50 Jahren bestehend, bedeutend vergrößert und noch in der Vergrößerung begriffen, empfiehlt sich auch für diesjährige Saison, mit dem Versprechen, allen Ansprüchen Genüge zu eisten. s?06 CpÜT einen jungen verheiratheten Kaufmann, welcher der einfachen und doppelten Buchführung mächtig, und dem die besten Referenzen zur Seite stehen, wird eine Stelle als Buchhalter oder als Lagerist, gleichviel in welcher Branche, gesucht. ES wird weniger auf hohes Salair gesehen als auf dauernde Stellung und wo das Geschäft am Sonnabend und an Festtagen geschlossen ist. Offerten bitte an I. Hör Witz in Myslowitz zu richten. [1426 [Lin junger Mann (JSr.), der bereits 9 Jahre als Kaufmann, hiervon 6 Jahre in einem der größten Manufacturgeschäfte Süddeutschlands als Commis thätig ist, sucht veränderungshalber anderweitig Placement; am liebsten in obiger Branche. Offerten erbitte unter B. S. 1263 an die Expedition d. Bl. »uf Grund d«r thalsachlich erzielt«« Heilerfolge kann daS bereits in 110. Aust. erschienene reichiüaürirte Buch: „vr Airy'S Sraturheilmethod«"-), allen Kranken auf'S Wärmste zur Anschaffung empfohlen werden. In diesen« 544 Seiten starken Werke findet «in Jeder, gleichviel an welcher Krankheit leidend, tausendfach bewahrte, leicht zu befolgend« Rathschiitge, die, wie zahllose Dankschreiben beweisen, oft selbst Schwerkranken noch Hilfe — Heilung brachte». Es gebe daher kein Kranker, sollt« sein Zustand auch hoffnungslos erscheinen oder die bisher angrwendeten Mittel ohne Zj^Erfolg geblieben sein, die Hoffnung auf kUm einen Jeden zu überzeugen, verwendet Sichler'« Verlage-Zluftalt in Leipzig, auf Wunsch eine« kiec Seiten Auszug vorher' 5v ~ ■S'S B 72 i •5-«- ^gratis und V franco. r-1 S « <2 L z ,1 i©5—: ZI S * >- "= S: §

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