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Der Israelit · 1879-03-12 · Heft 11 (12.3.1879) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 11 (12.3.1879)
Date
1879-03-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XX. Jahrgang. M 11 Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. HerauSgegeben von vr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 12. Marz 5639 (1879). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 ReichS-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband vro Jahrgang 12 ReichS-Mark oder 7 fl. östcrr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Der Bau des Heiligthums. — Rischuß. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Oest.-Ung. Monarchie: Wien. — Rumänien: Bukarest. Bukarest. — Bulgarien. - England: London. — Amerika: Reim Dort. — Feuilleton: Rabbi Joselmann von Rosheim. Anhalt der ersten Weikage: Leitender Artikel: Die Israeliten in der Krim. Zeitungsnachrichten und Corrcsoondenzen: Deutschland: Oberdorf. — Oesi.-Ung. Monarchie: Lemberg. —Italien: Treviso. Feuilleton: Jakobine. Anhalt der zweiten ZSeilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Burgpreppach. — Oest -Ungar. Monarchie: Wien. — Frankreich: Paris. — Rußland: Petersburg. Warschau. — Bulgarien. — Aus Tirnowa. — Anhalt der dritten Aeitage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Aus dem unteren Elsaß. — Oest.-Ung. Monarchie: Wien. — Italien: Reggio. — Rumänien: Bukarest. — Leitende Artikel. Per Wau des Keiügthums. IV. Mainz, 7. März. Wir haben in den vorhergehenden Capiteln, Bezug nehmend auf das Allerheiligste der Stiftshütte, das geistige Leben des Menschen betrachtet, wie es — der heiligen Lade gleich — sich nach innen und außen gestalten soll, durch Erkenntniß und Gewöhnung, und daß Israel auch in der Beziehung der heiligen Lade gleichen soll, daß es, wie diese, ein Behälter sei für die Gotteslehre. Der zweite Raum der Stiftshütte, das Heiligthum , bietet uns Anhaltspunkte für die Heiligung des animalischen Lebens. Dort befand sich der Tisch, auf welchem die Schaubrode ihre Stelle fanden. Das Leben des Menschen beruht auf dem Stoffwechsel; die Organe werden erhalten, ja neu gestaltet, durch diejenigen Stoffe, die wir als Speise und Trank in uns ausnehmen. Diese werden im Innern des Körpers verarbeitet, aus ihnen wird Blut, Fleisch, Knochen, Sehnen ic., wahrend das Ueberflüssige oder Verbrauchte abgestoßen wird. Essen und Trinken hat weiter keinen Zweck als den, den Körper zu erhalten und zu kräftigen. Da wir aber vernunftbegabte Menschen sind, so soll unser ganzes körperliches Leben nur das eine Ziel haben, im Dienste unseres Geistes zu stehen. Dieser aber ist göttlichen Ursprunges und kann sein eigentliches Wesen nur in dem Streben zu Gott finden. Daher hat uns Gott befohlen, den Körper zu heiligen in Seinem Dienste. Und es lehren die Weisen, daß der Tisch, an dem wir essen, dem Altäre Gottes gleiche iew nr 'i Daher ist es eine ganze Reihe von Gottesgeboten, die unsre Mahlzeit begleitet. Zunächst waschen wir die Hände und sprechen es dabei aus, daß uns Gott geheiligt durch Seine Gebote TirnsjBB uenp Dann genießen wir nichts ohne vorher den Geber der Speise, den allmäch-

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