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Der Israelit · 1879-01-22 · Heft 4 (22.1.1879) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 4 (22.1.1879)
Date
1879-01-22
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XX. Jahrgang. Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthnm. Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 22. Januar 5639 (1879). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis deS Jahrgangs 10 ReichS-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut CourS. — Directe Francozusendung unter Streifband oro Jahrgang 12 ReichS-Mark oder 7 st. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Zn Paraschath Waöra. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Aus Hessen. Aus Westphalen. Fürstenwalde. — Oesterr. - Ung. Monarchie: Wien. Prag. — Rumänien: Bukarest. — Frankreich : Paris. — Feuilleton: Rabbi Joselmann von Rosheim. Znhatt der ersten Betrage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Berlin. Colberg. Dresden. Leipzig. — Oest.-Ung. Monarchie: Mollein. — Bulgarien. — England: London. — Feuilleton: Jakob ine. Znhakt der zweiten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Ans Thüringeu. Eßlingen. Anhalt der dritten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Eoblenz. Cassel. —■ Oest.-Ung. Monarchie: Ungani. — Feuilleton: Zur Geschichte der Inden im bergischen Lande. Anhalt der Krtra-ZSeikage r Spenden-Verzeichnih. Leitender Artikel. Iu paraschath Wavra. M ainz, 17. Jan. Als Gott die Plagen über die widerspenstigen Aegypter brachte, „da sprach der Ewige zu Moscheh, sage zu Aharon, nimm deinen Stab und neige deine Hand über die Gewässer Mizrajim's. über ihre Ströme rc. und sie sollen werden zu Blut." — Raschi erklärt uns, warum diese sowie die nächstfolgende Plage durch Aharon ausgeführt werden sollte und nicht durch Moscheh. „Weil", I sagt er, „der Strom, den Moscheh beschützt hatte, als dieser in denselben geworfen wurde, deßhalb sollte der Strom nicht durch Moscheh geschlagen werden weder bei der ersten, noch bei der zweiten Plage." Die Worte Raschids entstammen dem Midrasch; um so mehr ist es auffällig, daß sie nicht ganz richtig erscheinen, da ja bekanntlich Moscheh nicht in den Fluß geworfen, sondern am Ufer desselben ausgesitzt worden war doti ns’.“ net? by „und sie setzte (das das Kind enthaltene Kästchen) an den Schilf am Ufer deS Flusses." Wieso hat demnach der Strom den Knaben beschützt? Um diese von uns aufgeworfene Frage zu beantworten, wollen wir zunächst eine kleine Nüance der Ausdrücke der heiligen Schrift erörtern; hier heißt es TN'n nstv vp „an den Schilf am Ufer des Flusses", und gleich darauf heißt es *iDn *)in3 rann nx enni „und sie (die Tochter Pharao's) sah das Kästchen inmitten des Schilfes." — Ferner muß erklärt werden, was es wohl war, das die Aufmerksamkeit der Königstochter gerade auf diesen Knaben, von den vielen in das Wasser geworfenen Kindern der Hebräer, lenkte; denn die weinende Stimme des Kindes vernahm sie erst, als das Kästchen ihr gebracht ward und sie es geöffnet hatte. Wir haben uns den Vorgang so zu erklären:

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