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Der Israelit · 1879-01-08 · Heft 2 (8.1.1879) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
20 (1879)
Issue
Heft 2 (8.1.1879)
Date
1879-01-08
Page
– (sequence 18)
Language
German
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42 met, wodurch er die oft hochgehenden Wogen des Disputs mit seinem ihm vor einigen Monaten in die Ewigkeit vorangegangenen College« oann a-in -"21 D”n i"no zu besänftigen verstand und mit ihm cn-Vi nantu lebte. Beine Herzens, güte war hier allgemein bekannt, leider fanden sich auch gewissenlose Leute, die dieselbe mißbrauchten. So leistete er vielfach Bürgschaft für Leute, denen er dadurch zu einem Broderwerb verhalf und ließ sich davon nicht abschrecken trotz trauriger Erfahrungen. Auch in weitern Kreisen der nicht-jüdischen Mitbürger erfreute er sich eines hohen Ansehens. So verschaffte er durch seinen Einfluß vielen armen Auswandererfamilien Freibillete nach überseeischen Ländern und vielen in Folge Geldmangels hier sitzen gebliebenen event. aus Amerika zurückkehrenden Familien verschaffte er Freikarten zur Reise nach Berlin resp. nach ihrer Heimath. Aber auch darin mußte er oft traurige Erfahrungen infolge Mißbrauchs feines Einflusses wachen, was ihn aber doch nicht abhielt, Alles aufzrbieten, wenn es galt, einen n"n zu unterstützen. Die letzte Ehre wurde ihm von den Honoralionen der Hamburger und Altonaer Glaubensgenossen in reichstem Maße erwiesen. Trotzdem die Beerdigung zur Börsenzeit stattfand, ließen sich die Kaufleute nicht abhalten, der Leiche zu folgen. Unter dem Gefolge waren zu bemerken Herr Oberrabbiner Stern, Herr Obcrrabiner vr. Löb aus Altona, Herr Oberrabbiuer vr. I f a a c s o n wie alle "noPnn 'Barn D’jn Hamburg's und Altona's, die um innwi naan zu erweisen, bis mnpn mtt6, das l1/* Stunden vom Sterbehaus ab gelegen ist, hinfuhrcn. onBDn konnten des Chanukafestes wegen nicht gehalten werden. Der Allgütige möge seiner biedern Frau, seinen Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln seinen Trost senden, dessen sie umsomehr bedürfen, da sie sich auf den Tag vor seinem erfolgten Tode, welcher derTag seines goldenen Hochzeits-Jubiläums war, schon lange gefreut hatten. naip rum (naum 'j) un mPynai ,“im in-u- «npt» ba i1 n njff ib iiKon minan rnuon 'n u nnty ,-nND.n mi:ia bv D^atfom nnnn -moa D”nn -nxa -Mnonaier pi-nn ,-iyi traaiaa trann »pnaei y’pnn -nia nn?’ Bayreuth Auch hier versuchte der Schwindler und Betrüger, Heinrich Knina aus Prag, am 17. September v. I. dieselbe Manipulation und simulirte Erkrankung wie in Ansbach und Bornheim, wurde jedoch vom Vorsteher der isr. Cultusgemeinde Hrn. D. W. rechtzeitig entlarvt. Er mußte das Reisegeld, welches er erhalten hatte, zurückerstatten und hatte es lediglich der frühen Morgenstunde zu verdanken, daß seine Arretirung nicht stattfand. Oesterreichisch-Ungarische Monarchie. In Sar-Bogard (Ungarn) wurde vor einigen Monaten eine neue Synagoge eingeweiht. Um die Erbauung derselben hat sich namentlich der erste Vorsteher der Gemeinde, Herr Jsak Frank, verdient gemacht. H. Kl. Italien. Turin. Die verwittwete Frau Henriette Segre in Turin hat 30,000 L. für wohlthätige Zwecke hinterlassen. (Best. Isr.) Frankreich. Paris Vorige Woche starb Baron Alexander Günzburg, Bruder des allbekannten Baron de Horace Günzburg. In derselben Woche ist auch ein Sohn Barons Horace gestorben. Es ist dies der 4. Todesfall in einem Jahre in dieser so ruhmreichen Familie. Der Allgütige möge diese tiefbetrübte Familie vor weiteren Unglücksfällen schützen. Paris. Seit dem 1. Januar erscheinen die „Archives isr." wöchentlich. Adolph Crämieux soll seine Demission als Mitglied des Central * Conststoriums (derselbe vertrat den Bezirk Algier) gegeben haben.

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