Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 50 (11.12.1878)
- Date
- 1878-12-11
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2447747-2447794--15613-2471568- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 2× ep/1002670
- Rawicz 1× ep/1048078
OCR text
■s1'-1 V 1244 .®wyi;^! I I nii3D3 pirk jnrtp pi«’3j nai t6tt und nur die durch nichts begründete Meinung bekämpfte payns oia'3. Da der Jeruschalmi (Berachoth 1, 3) und Midrasch (Schir Haschirim 1, 2) die Aussprüche des SynhedriumS gleich denen des bewährten «aa pdn erklärt, gewinnt obige Auseinandersetzung an Wahrscheinlichkeit. (Vrgl. auch die Tasaphot irfrifi 1.1'vsr das. wie auch Raschi Kethubot 57d). Demnach wäre das ia\v3 Dana einfach zu verstehen , ohne daß hier das Recht herauszulesen sein würde, daß es dem Einzelnen zustehe, sich der Ansicht der Synhedrim zu widersetzen, nur wo nicht ''.a'pa o'-riv statt hatte, wo dem Einzelnen eine räthselhafte Entscheidung gegeben wurde, ohne demselben durch Begründung derselben gebührend heimzuleuchten, da dürfte ihm dieses Recht zustehen. denn pieoaj '->3i annai wy\ Wir wollen. um der verehr!. Redaction im j Raume nicht unbequem zu werden, nur noch einer i Stelle Erwähnung thun. S. 45 sagt nämlich der j Vers, „vierzig Jahre vor der Zerstörung des! Tempels «änderte das Synhedrium aus der Quar-! derhallc und nahm seinen Sitz in den Tabernen! pa’n ic. Derenburg ibentificirt mit Recht diese j pian mit den in Sifri Deut. 105 und Jeruschalmi i Peah i, 6, erwähnten jin '31 man und den vier , Tabernen auf dem Oelberge in denen nach Jerusch.! Tanith 4, 8, lewitisch reine Lebensmittel verkauft! wurden re. Wir bedauern bei der immensen Be-! lesenheit des Herrn Vers, hier annehmen zu müsj sen, es sei demselben entgangen, daß 'tm zu (Aboj da Sarah 8) diese man mit rvan 1.13 mpa oar i erklärt, welcher Ansicht sich Tosaphot daselbst ani schließt. In Sabbath 15, wo Raschi nichts erklärt, macht dies Rabbi Elias Gutmacher VVO in einer Note bereits bemerklich. Denn warum sollte der Vers, die Erklärung 'l5"i umgehen, und zu der von Dernbourg greifen. Auch wäre hier ein Citat aus (Jeremias 37, 16) am Platze gewesen, welches sich ebenfalls mit genannten n--an identificiren ließe. Nach der Mischnah (Berachoth Perek 9) durfte man den r>'3i in mit dem Geldbeutel nicht besuchen (vgl. schekalim 7), es scheint also ein vergeblicher Versuch wenn der Vers, den auf den rran ->n mit zu den man auf den D'.in in gehörig wissen will, denn wenn das ’pu’sa auch nicht Geldbörse bedeutet, so war der geschäftliche Betrieb auf keiner Stelle im man in so groß um diesen Ort aus diesem Grunde mit man zu benennen. S. 46 nimmt der Vers, die Ansicht an, wonach i3i n"' (Sabbath 15) in die älteste Zeit des Schamai und Hilel zu setzen wären. Der Umstand jedoch, daß Tosaphot überall wo eine .wa mit den 131 n"' sich in Collision befindet, dieselben als spater bestimmt angibt (vgl. Pesachim 15, Nasir 51, b. Sabbath 155) leistet dieser Annahme keinen Vorschub. Simon H. Deutsch in Rawitsch. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen Frankreich. PariS. (Monatsbericht (November) der „All. Jsr, Un." Forts, statt Schluß.) Endlich sagen auch die gouvernementalen Blätter ihrerseits, daß, was Europa fordert, nur das Princip sei, und keineswegs die Verpflichtung für das Land, die Masse von selbst ausländischen Juden als Rumänen anzuerkennen, daß also die Constituante gewisse einschränkende Bedingungen wird feftstellen können, um die Zukunft des Landes gegen die Ansprüche der Juden sicher zu stellen. Und wenn die Mächte, wird man sagen, diese Interpretation nicht adoptiren wollen und die Regulirung ihrer diplomatischen Beziehungen mit dem Fürstenthum beharrlich verschieben? „Dann", antwortet ein im Temps vom 14. Nov. c. wiedergegebenes Telegramm aus Bucarest, „dann könnte dieser Aufschub eine der Erwartung wiedersprechende Wirkung haben .... Eine diplomatische Pression ist im Orient illusorisch, wofern nicht die Macht, die sie übt, einen entscheidenden Einfluß auf das eommereielle Leben der Länder hat, um es zu leiten, oder die Absicht zeigt, seine Bemerkungen irgendwie empfindlicher, als mit schriftlichen Documenten zu unterstützen .... Rußland, Oesterreich, Italien*) und die Türkei haben ihre Minister in Bucarest ernannt; die Rumänen bekümmern sich thatsächlich wenig um die übrige Welt und werden, nachdem die genannten Mächte ihre Unabhängigkeit voll anerkannt, sich nicht ernstlich grämen, wenn andere Minister von ihrer Hauptstadt fortbleiben." (Die Israeliten von Serbien.) Wenn die Rumänen zur Begegnung der die Israeliten betreffenden Bestimmungen des Berliner Vertrages die grvße Zahl neuer Bürger anführen können, die sie ins politische Leben rufen müßten, so leisten die Serben, die diesen Vorwand nicht haben, da es wenig mehr als 1500 Israeliten unter ihnen gibt, dennoch nicht weniger Widerstand gegen die genannten Bestimmungen des Congresses. Man wird dies aus dem folgenden Bericht über die ') Diese Behauptung ist in Betreff Italiens nicht genau.