Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 40 (2.10.1878)
- Date
- 1878-10-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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1005 l»E3 ij? WO isq '3 ivsian hom Es wäre überflüssig, wieder und wieder das erschütternde Unglück zu schildern, mit welchem der Ovn unfern Ort heimgesucht. Wir können io* brun nicht genug danken, daß er auch in diesem höchst kritischen Momente den „comn mo" über uns hat walten lassen! y*n p\x mdd ip&2 vrP '3 Trotzdem die Wasserfluth Menschenleben niNDt> vernichtet hat. hat die Miskolzer orthodoxe Sesardim - Gemeinde O'p3« 'ivi-ra kein Menschenleben zu beklagen. “pi3D 'n Dtp w! Um so gräßlicher wüthete jedoch die Wasserfluth über das Hab und Gut unserer Gemeinde- Mitglieder. Der Schaden, den die Ueberschrvemmung angerichtet, ist ein entsetzlicher; er ist um so mehr entsetzlich, als der größere Theil der unrftnp '23 nvnpn aus D'jrDsi d«jk besteht, die nur mit größter Anstrengung und redlicher Arbeit 'sb DDn3 P3' erwarben. Nun blieben dieselben leider 'i>3 ytPiD;\xi lpys' D^yi vn?' niD3! Aber noch mehr! Selbst das ddjdh , ri’3 sammt Einrichtung, welches von der O'iiEO-Gemeinde mit solchen Opfern erhalten wurde, die ihre schwachen Kräfte bei weitem übertroffen, wurde leider ein Opfer des vi3D O'v und zwar in der Weise, daß selbst die pbLni weggeschwemmt wurden. Der Schaden betraf also rvonso tp\x; &?\x bs und auch die Institutionen der kleinen Gemeinde e>'^33. Die Noth ist also eine doppelte und erheischt ausgiebige und rasche Hilfe! Die hiesige gegnerische Gemeinde hat einen Aufruf b»xiL"3 nitpnpn n^np bob versendet, indem selbe sich als Muttergemeinde zu Miskolcz gerirt. 33 '3^32 33 sandten denn auch reichlich ni332i omj nuiEn 'n io. Es ist hier nicht am Platze, die Gründe auseinanderzusetzen, weßhalb die Sefardim sich gedrängt gesehen, zu einer besondern ntrnp nbnp sich zu constituiren, da dieselben ja \i nuno b33 bekannt sind. Wir beschränken uns auf die Thatsache, daß die gegnerische Gemeinde die Mitglieder der Sesarbim-Gemeinde von jeder Beiheiligung an den eingelaufenen Spenden ausschließen. Niemand wild berücksichtigt, der Mitglied unserer Sefardim-Gemeinde ist! Aus diesem Grunde haben wir uns an die Redaktion des ,.Schewes-Achim" in Pesth gewendet , und an die mtpnpn n*3np auch ein eigenes Circular versendet, wo wir um Hilfe und Unterstützung flehen. Leider erhalten wir als Antwort, daß man dem Unterstützungs- Comitö in Miskolcz bereits Beiträge zu Gunsten der gesummten jüd. Bevölkerung zukommen ließ. Nun freilich! Die 0'3*ui omj haben die gesummte jüd. Bevölkerung in Miskolcz in's Auge gefaßt; sie konnten nicht wissen, daß die gegnerische Gemeinde, welche die Sendungen in Empfang nimmt, den Mitgliedern der Sefardim-Gemeinde den ihnen im Sinne der O'3iu D'vu gebührenden Antheil entziehen werde!! D’jom '23 D’jopn!bfrnr’ '23 12'kik Wir müssen — U3P 'pj/DD wiederholt rufen: i»xa'3 hmn!^D2 Np D'D Möge Jeder, dem das Geschick von nitpsj nwo no3 am Herzen liegt und der überhaupt D'p3« yr'3 eine nvnp nbnp vor dem Untergänge retten will — inn c>3N2 '§3, n» nDD ’ed n'.nO.n zur Linderung des Elends beitragen zu wollen und die Spenden an die untenstehende Adresse einzusenden. — Id'Dbq ’p3N n«D ^sodi 3ieü '.n' o-otpi Miskolcz, im September 5638. Adolf Strausz, Präses der orthodoxen Sefardim-Gemeinde 2837] zu Miskolcz. Die Redaction des „Israelit" in Mainz ist bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und an die Bittsteller zu befördern. G’JITTO Unterzeichn. Haus unterhält aus ersten Quellen Commifsions - Lager von Palmen und allen Sorten Cedern, mit Rabbinatssiegel und Certificat versehen, die 6Q gros zu Original-Preisen verkauft werden. M. S. Goldfchmidt Söhne, 2302} Frankfurt a. M. irnger, Triest, empfiehlt und versendet sämmtliche Sorten D’jnn« bei bekannter reeller, prompter Bedienung zr den möglichst billigsten Preisen. [2239 C|,n einem Manufacturwaarengeschäft einer Bade- \S stadt. welches Samstags und feiertags streng geschlossen, wird ein Lehrling gesucht. Kost und Logis im Hause. Eintritt 1. November er. Gefl. Offerten unter Nr. 28?-^ an die Expedition d. Bl.