Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 19 (1878)
- Issue
- Heft 39 (25.9.1878)
- Date
- 1878-09-25
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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es Euch nicht.aber, — ich könnte Euch jetzt genau ein solches Gesicht zeigen — ich sehe jetzt ein solches Gesicht vor mir.und dann ergreift Wolf Demant Plötzlich meine Hand, wie ein Verzweifelnder mit ehernem Griff — und schrie auf ... . mir gellt der Ton noch jetzt in mein Ohr — Chotossi, owisi, poschati1S7). Aber Rabbi Joel mußte plötzlich innehalten, es war diesmal keine absichtliche Kunstpause, — 18 7) Ich habe gesündigt, gefrevelt, die ersten Worte des Bußgebetes am Jomkippur. es war merkwürdig überraschend — es erschien den Entferntstehenden als hätte deS Redners wunderbares Wort jene erschütternde Scene von vor fünfzehn Jahren, nochmals in die Wirklichkeit zurückgezaubert , - von dem Punkte, auf welchem der Redner seit einigen Minuten seinen Blick wie mit magisch bezaubernder Gewalt festgebannt gehalten hattte, tönte ein Schrei, dann ein dumpfer Schlag, wie wenn Jemand umtaumelt und mit dem Kopfe hart an die Wand schlägt — zu Boden konnte Niemand fallen, denn die Massen standen alle Kopf an Kopf gedrängt. (Fortsetzung folgt.) ANZEIGEN. Für den folgenden Theil ist die Reduction nicht verantwortlich. ie Altstadt Sch wetz, die von den häufigen, fast periodisch wiederkehrenden Ueberschwem« mungen, denen sie durch ihre tiefe Lage im Weichs-lthale ausgesetzt ist, so unsäglich viel zu leiden hat, soll laut Beschluß der Behörden nach der höher gelegenen sogenannten Neustadt verlegt werden. Auch unsere in der Altstadt gelegene Synagoge hat durch diese Überschwemmungen stark gelitten und ist in Folge dessen so sehr unterwühlt, daß ihr, nach dem Urtheile Sachverständiger, bei einer etwa wieder eiutretenden Ueberschwemmung ein Einsturz trotzt, und ist die Gemeinde daher gezwungen, dieselbe abzutragen und ein neues Gotteshaus in der Neustadt aufzuführen. Da jedoch unsere kleine Gemeinde, welcher zudem durch die Verlegung der Stadt in jeder Beziehung bedeutende Auslagen erwachsen find, trotz der größten Opferwilligkeit, leider nicht im Stande ist, die nicht unerheblichen Ausgaben für den Umbau aus eigenen Mitteln zu erschwingen, so sehen wir uns genöthigt, uns an Euch, theure Glaubensgenossen, mit der dringenden Bitte zu wenden, uns in unserem Vornehmen durch milde Beiträge zu unterstützen. Wir hegen die Zuversicht, daß das deutsche Israel, das immer bereit ist, jedes gute Werk zu fördern, uns seine Theilnahme nicht versagen und uns in den Stand setzen wird, unser heiliges Werk, welches wir zur Ehre Gottes vornehmen, baldigst auszuführen. Etwaige Spenden, über welche seiner Zeit öffentlich Bericht erstattet werden soll, wolle man an das Unterzeichnete Comitemitglied, Herrn H. Hirschberg, gefälligst einsenden. i Schwetz, im August 1878. DaS Synagogenbau-Comitö: vr. S. Dankowicz, Rabbiner. H. Hirschberg. I. A. Engel. W. Segall- Vorsteher. S. I. Cohn. Jacob Litthauer. Louis Rosenthal. Repräsentanten. in junger Mann (Israelit), der 4 Jahre in einem Metallgeschäft war, sucht pr. sofort oder pr. 1. Oktober Stellung, am liebsten in einem Fell> oder Produkten - Geschäft, wo Sonnabends geschloffen. Gef. Offerten sab H. c. 3841 an die Annoncen-Expedition von Haasettstein & Vogler 2836] in Hamburg. Das illrrstrtrte Originalwerk: „vr. Airy's Naturheilmethode" ist zum Preise von 1 Mark in allen Buchhandlungen vorräthig. (1255 s Aus voller (Jeberzeugung * kann jedem Kranken die laosendsach bewährte vr. Airy's Heilmethode empfohlen werden. Wer Näheres darüber wissen will, erhält auf Franko »Verlangen von Richter'S Verlags-Anstalt in Leipzig «inen mit vielen belehrenden Krankenberichten versehenen „Auszug" aus dem illastrirten Buch«: „vr. Airy's Naturheilmethode" (Ivo. Aust.. Jubel» Ausgabe) gratis und franco zu- U gesandt. »