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Der Israelit · 1877-12-19 · Heft 51 (19.12.1877) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 51 (19.12.1877)
Date
1877-12-19
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XVIII. Jahrgang. M S1 Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. HerauSgegeben von Dr. Seemann in Mainz. Mittwoch, den 19. December 5638 (1877). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlung«! und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum.— Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband vro Jahrgang 12 ReichS-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. mit dem 1. Januar 1878 ein neues Huarlal öeginnt, fo extauBeu wir «ns, die geehrten AvonuenLeu darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich Sei der 'Rost das ASonnemeut frühzeitig er- »enert werden muß, damit die Aerfendnng keine Anterörechnng erleide. Inhalt. Leitende Artikel: Der wahrhafte Fortschritt. — Rabbi <Bamuel Bondr y>ui. — ZeitungSruWflchten und Correspondenzen: Frankreich: Paris. Feuilleton: Licht und Schatten. Inyatt der etßtn ZSetkage: Leitender Artikel: Die LebenSmittelfälschung. Zeitungsnachrichten und Cvrrespvndenzen: Deutschland: Berlin. Viersen. — Rumänien: Jassy. — Inhalt der zweit,» ZSeikage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Berlin. — Oest.-Ung. Monarchie: Wien. Leitende «rttkel. Der wahrhaft /ortschritt. IN.*) Mainz, 14. December. "iDiOtfi' pDO JVÜW h& N'VO.n MO' bv niP3 .ri'd'vltt »Dy by rvrorn by „Die Harfe zur Zeit des Messias wird acht Saiten haben, denn es heißt: Dem Sangmeister auf der achten, d. i. auf der achten Saite." *) Schluß aus Nr. 49. Um diesen dunklen Ausspruch unsrer Weisen zu verstehen. müssen wir uveinen andern, der sich an denselben BsalmverS anlehnt, vergegenwärtigen. „Als David, erzählen die Weisen, sich einst in's Bad begab, da kam ihm der Gedanke, daß er setzt ohne jede Mizwah sei: keine Mefufah an der Thüre, keine Tephillin am Arme und auf dem Haupte, auch keine Schaufäden, da er die Gewänder ja abgelegt hatte. Und Davids war darob sehr betrübt, bis er sich der Beschneidung erinnerte, des GotteSbundeS, der unauflöslich mit seinem Körper verbunden, rwoac n;mn nb'Dn, der Beschneidung, die da am achten Tage nach der Geburt vollzogen wird. Als nun David daS Bad verlassen hatte, da saug er dem Ewigen ein Loblied, rrrctpa rutvin n^on by nwovn by miob. Unter den Namen, welche dem jnn na’, dem Triebe zum Bösen beigelegt werden, flndet sich b~\y, der Unbeschnittene. ü222b nb^y n« onvvi new» b-\y irrnp «»an rtvo „Unser Lehrer Moscheh nannte den Trieb zum Bösen den Unbeschnittrnen, wie es heißt: Und ihr sollt beschneiden die Vorhaut eures Herzens." (Suckah 52 a.) Den Bund der Beschneidung hat Gott deßwegen mit den Nachkommen Abrahams geschlossen, damit sie den Trieb zum Bösen bekämpfen und bezwingen. — Wir haben oben erörtert, daß dieser Kampf ein immerwährender, ein unablässiger sein muß, weil der jn.n ns» im Unbefriedigtsein seinen Ursprung hat und weil dieses Unbefriedigtsein

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