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Der Israelit · 1877-11-28 · Heft 48 (28.11.1877) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 48 (28.11.1877)
Date
1877-11-28
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XVIII. Jahrgang. M ÄS Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodme Judenthum. Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 28. November 56)8 (1*77). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband ovo Jahrgang 12 ReichS-Mark oder 7 fl. österr. au die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Der wahrhafte Fortschritt. — Die Ursachen der Lebensunfähigkeit des deutsch-iSrael. Gemeindebundes. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. — Frankreich: Paris. Paris. — Belgien: Brüssel. — England. LonKn.— Feuilleton: Licht und Schatten. IuHatt der erste« ZLeikage: Leitender Artikel: Literarischer Bericht. Zitungsnachrichten und Correspondenzen: Berlin. Crefeld. — Oest.- Ung. Monarchie: Preßburg. Prag — Holland: Rotterdam.— Feuilleton: Der alte jüdische Friedhof zu Regensburg. Knyakt der zweite« Vellage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Mainz. — Oest.-Ungar. Monarchie: Aus Böhmen. — Asien: Bokary. — Leitende Artikel. Der wahrhaft /ortschritt. Mainz, 21. November. I. In der Haphtarah des ersten Sabbats im herannahenden Chanukah-Feste verheißt Gott dem Hohenpriester Jofua nnoiyn p nomo -fr 'nrui n^n. „Ich werde Dir gestatten zu wandeln unter denen, die hier stehen." Der Engel, heißt ein noiy, ein Stehender; gleich vollkommen erschaffen, ist derselbe einer Entwickelung weder fähig noch bedürftig. Der Mensch aber heißt ein ibno, ein Wandelnder, ein Fortschreitender; als hilfloses Kind tritt er in's Leben und entwickelt sich immer mehr; er hat die Fähigkeit, eine hohe Stufe der! Bollendung zu erreichen. Fortschritt, Fortschritt! ist das Losungswort unsrer Zeit. Auch das Judenthum gebietet ein stetes Fortschreiten. Wie aber dieser Fortschritt sich gestalten soll, das wollen wir, anlehnend an einen Ausspruch der Weisen im Talmud, darzulegen versuchen. Wir lesen im Talmud Babli, Traktat Erachin, f. 13 b.: jnyU ny-w bh-d -»jo pdw mm’ tan ,y?r dryd« yyp ’-ipn "'JO n« rvnDB' pp 'su& by n'j’Drn by nsJD? -•enjc? ruiE# rp^on mo» btn oyi iwy 'by mtov -hry ion obiy bw »rwcer rev'j -mpy bm “»jdd *-ft rrn “idini -»jdd p’jn Hy Pj .bhp p’ty H n’tfi» H nor „Rabbi Jehuda sagte: die Harfe im heiligen Tempel hatte sieben Saiten, denn es heißt: „Sättigung der Freuden vor Deinem Angesichte," lies nicht yaue* Sätttg^vp, sondern ynw sieben, die Harfe zur Zeit/MG Z wird acht Saiten haben, denn Sangmeister auf der achten, d. i./aE-dM ingtaa Saite." Die Harfe im Jenseits Weiten haben, denn eS heißt: „Auf z<h»sttitigenA«kstrument und auf dem Psalter, dem ÄedanleL^emäß mit der Harfe," und ferner heißt es: „Mit Harfe und zehnsaitigem Psalter preiset Ihn, singet Ihm ein neues Lied."

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