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Der Israelit · 1877-04-11 · Heft 15 (11.4.1877) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 15 (11.4.1877)
Date
1877-04-11
Page
– (sequence 19)
Language
German
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355 Oeffene Lehrerstelle. Bei der hiesigen israel. Cultusgemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers und Vorsängers, womit auch zugleich -das Schächteramt verbunden ist, in Erledigung gekommen. Der Jahrgehalt für den Lehrer- und Vorsängerdienst beträgt M. 600 fix, nebst freier Wohnung im neuerbauten Schulhause und Benützung eines Ackers. Der Ertrag für das Schächteramt dürfte sich incl. der nicht unbedeutenden Accidentien ebenfalls auf 600—700 Mark und darüber belaufen. Bemerkt wird dabei, daß wenn man mit den Leistungen des Lehrers zufrieden ist, derselbe nach Verlauf eines Jahres 100 Mark Gehaltszulage erhält. Zu Privatunterricht ist vielfache Gelegenheit geboten. Bewerber belieben ihre Gesuche, mit den nöthigen Zeugnissen versehen, innerhalb 4 Wochen portofrei an die Unterzeichneten Vorstände einzusenden. Ottensoos an der bayr. Ostbahn 6. April 1877. Theodor Nebiher, 9661 Simon Löwenheim. Israel. Schulstelle zu Dormitz bei Erlangen, Bayern. Die hiesige israel. Religionsschulstelle ist erledigt und soll sofort besetzt werden. Der mit dieser Stelle verbundene Gehalt beträgt incl. Vorbetergehalt 600 M., wobei bemerkt wird, daß Schachtergebühren als Nebenverdienst betrachtet werden, nebst freier Wohnung, 2 Maß Scheitholz, i*/2 Mäß Stöcke und 50 Wellen. Es ist ohne dieses einem strebsamen jungen Manne noch Gelegenheit geboten, durch Erthetlüng von Privatunterricht sein Einkommen bedeutend zu erhöhen. Hierauf reflectirende qualificirte Bewerber wollen ihre deßfallsigen Gesuche nebst Zeugnissen innerhalb 14 Tagen von heute an bei dem Unterzeichneten Cultusvorstand schriftlich, am liebsten persönlich, einreichen. Die Stelle soll vorläufig auf 3 Jahre besetzt werden. Dormitz, den 3. April 1877. Wolf Uhlfelder, 987] _Cultusvorstand. Bon sofort ist die hiesige Carrtor- & Sehächterstell e vaeant. Bewerber hierzu haben sich persönlich bei uns zu melden. Gehalt 500 Mark excl. der Nebeneinkünfte. Reisekosten werden nicht erstattet. Vandsburg, im April 1877. Der Synagogen-Vorstand: 985]_W. G. Nenrnann. Reisendkr-Gesuch. Ein tüchtiger Verkäufer, mit guten Zeugnissen versehen, findet sofort Stelle bei L. H. Lippmann St Co., 687] Weinhandlung. I^ür das Selbststudium der Italienischen Sprache erscheint soeben im Verlage von Carl Hildebrändt & Co. in Leipzig ein Werk, welches auf den Principien der Toussaint-Langenscheidt’schen Unterrichts-Methode basirend, den vielen Freunden italienischer Sprache und Literatur ein willkommenes Hilfsmittel sein dürfte. Wir können die von den Herren Prof. Gh Buonaventura und Dr. phil. Alb. Schmidt vorzüglich bearbeiteten italienischen Unterrichtsbriefe allen denen empfehlen, welchen an einem geistig anregenden und interessanten Sprach - Studium liegt. Die mannichfachen Beziehungen, welche Deutschland und Italien in politischer wie merkantiler Hinsicht verbinden, legen den Gedanken nahe, dass hier einem wirklichen Bedürfniss entsprochen wird. [981 ▼on Annoncen, für alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen zu gleichen Preisen wie bei den Zeitungs - Expeditionen selbst, ohne Porto und Spesen, befindet sich in der Annoncen- Expedition von

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