Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 18 (1877)
- Issue
- Heft 12 (21.3.1877)
- Date
- 1877-03-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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XYIII. Jahrgang. M 12 Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Jndenthum. Herausgegeben von vr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 21. März 56."7 (1?77). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirj.ganMfklg, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum.— Ocsterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband oro Lahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. mit dem 1. April 1877 ein neues Huartak beginnt, so erkanven wir «ns, die geehrten Abo«' nente« darauf aufmerksam zn machen, daß namentlich bei der Wost das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Wersendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Leitender Artikel: Vertrauen. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Werneck- Düsseldorf. Graudenz. — Oest.-Uugar. Monarchie: Wien. Wien. — Palästina: Aus Jerusalem. — Feuilleton: Der Königlich« Resident. Aahatt der erste» Meikager Zeitungsnachrichten und Corresponden,en: Deutschland: Bad Kissingen. — Oest.-Ung. Monarchie: Wim. Feuilleton: Aus dem Mittelaller. Anhatt der zweiten ISeilage: Zeitungsnachrichten und Correspondmzen: Deutschland: Mainz. Mainz. Zwingenberg. Frankfurt a. M. — Oest.-Ung. Monarchie: Wien. — Palästina: Jerusalem. — Leitende* A*ti*el. Vertraveo. ^um Peßachfeste.) II. - Mainz, 13. März. Als Gott, der Herr, Egypten durchzog, um die Erstgeborenen der Egypter zu tödten, befahl Er. daß die Israeliten die Pforten ihrer Häuser mu rin Blute des Peßach-Opfers bestreichen sollten. pn Ti\x"n ctc' or« narft* D’nzjn Py n*n dvi 'ni2D2 D’n»cb rpj DZQ -rbl DD’ty 'PDDD1 D1H Dnsto p*a. „Und es soll euch sein das Blut zum * Zeichen an den Häusern, in welchen ihr euch befinden werdet, und Ich werde sehen das Blut und werde hinwegschreiten über euch, und es wird nicht sein an euch Plage zum Verderben, da schlag«^ im Lande Mizrajim." (II. B. M. Cap. 12, V. 13.) Jedem denkenden Leser der heiligen Schrift muß sich hier die Frage aufwerfen: Wozu bedurfte es eines solchen Zeichens? Ist nicht Gott allgegenwärtig, allwissend? Ruft doch der Prophet Jirmijahu uns zu: i<^n ,'l CPJ 1J6PK »5 DnpDD3 tt'N "DO' D« .'■> d«j xbn iJK pan rw wvvn m „Kann wohl Jemand sich noch so sehr derber» gen, und Ich sollte ihn nicht erblicken? spricht der Ewige; fülle ich nicht die Himmel und die Erde? spricht der Ewige.- Wiewohl Gott, der Allheilige, von uns Men» schen nicht mit unfern Sinnen wahrgenommen werden kann, so ist Er doch allgegenwärtig. Daher feiern Ihn auch die Engel, indem sie sprechen: hod pwn to rmas 'i emp mip pnp. „Heilig, heilig, heilig, der Herr Zebaoth, voll ist die ganze Erde von Seiner Herrlichkeit." Der Begriff der Heiligkeit bezeichnet das Sichzurückziehen oder das Zurückgezogensein von jeder näheren Berührung; daher liegt zunächst in dem Begriffe der Heiligkeit das Sichentfernen von geschlechtlicher Verbindung; deßhalb sagen auch die Weisen rwnp «std nn« nny vti Mnonniw copv „Wo eine Beschränkung der geschlechtlichen Ver bindung geboten wird, findet der Ausdruck „Hei