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Der Israelit · 1877-02-14 · Heft 7 (14.2.1877) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
18 (1877)
Issue
Heft 7 (14.2.1877)
Date
1877-02-14
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XVIII. Jabraou" ' M 7. \ er Israelit V- E i n Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. HerauSgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 14. Februar 5637 (1677). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum.— Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband »ro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Das jüdische Haus. — Eine französische Stimme über das Austritts-Gesetz. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Offcnbach. Berlin. Hamburg. Hamburg, Oesterr. - Ungar. Monarchie: Kik^ee. ,Au8 Oberungarn. Nicolsburg. — Frankreich : Paris. Paris. Paris. — Türkei: Konstantinopel. — Amerika: San Francisco. — Feuilleton: Der Königliche Resident. InHatt der erste« Meikage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Offenbach. München. Würzburg. Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. — Orst.-Ung. Monarchie: Wien. — Feuilleton: Aus dem Mittelalter. Inhalt der pvette» ZSeikage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Ulm. — Oest. - Ung. Monarchie: Wien. — Serbien. — Leitende Artikel. Das jüdische Haus. i. Mainz, 8. Februar. „Und sie sollen mir machen ein Heiligthum, und ich werde thronen in ihrer Mitte." (2. B. M. C. 25, V. 8.) Nicht nur in dem zu erbauenden heiligen Tempel hat Gott verheißen zu thronen, sondern in der Mitte Israel- 221512 idkj .12122. Jedes jüdisch? Haus soll ein Heiligthum sein, iu welchem Gott thront. mjna id'ii nnoBQ h m 112p. „Dienet dem Ewigen mit Freuden, so könnt ihr zubeln, wenn Andere zittern müssen." (Nach der Erklärung deS Talmud Jerufchalmi.) Daher nähre Mt warmer Sorgfalt die Flamme der häuslichen Freude? Laß sie niemals, auch Lu den Tagen der Trübsal nicht, ganz erlöschen. Wo Freude die Herzen erwärmt, ist geselligere Eintracht, treuere Freundschaft; Jeder geht mit Lust an feine Pflicht. Die Erfüllung gottgebotener Pflichte« ist die Quelle der reinsten Freuden. Bewahre bei Dir und den Deinen die Eingänglichkeit für Freude. Sie wohnt da, wo Jeder den Andern liebt und ehrt, und Keiner in feister Pflichterfüllung zurückbleibt. Ein reines Herz Macht einen natürlich frohen Sinn. Wer mit sich selbst nicht zufrieden ist, den flieht das stille Verg^^r. PflichterfüllmP-, «verachte Arbeit, schön geleisteter Gehorsam' sei Dir die erste und reinste aller häuslichen Freuden. Sie macht das Herz zu jeder andern Lebenslust offen. Grolle nicht über begangene Fehler; es zeigt von einem feindseligen Gemüth, das die süße Tugend des Berzeihens nicht kennt und die Freude ohne Roth von sich verbannt. Auch Tadel und Strafe müssen aut der Liebe hervorgehen Wo Liebe straft, da bleibt kein bitteres Gefühl zurück. Ist die Strafe --gehen, so sei der Fehler vergessen; Deine f^eQ wiederßeh-

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