Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 18 (1877)
- Issue
- Heft 3 (17.1.1877)
- Date
- 1877-01-17
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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60 Aufruf! In der hiesigen israel. Gemeinde, die ziemlich arme Familien hat, sind z. Z. eine alte, kranke und blinde Wittwe, ferner zwei betagte Eheleute ohne Mittel und Vermögen, von welchen beiden der Mann auch noch krank ist, dann noch eine Familie mit Kindern, derart hilflos und bedrängt, daß die Hilfe der hiesigen Israeliten nicht mchr genügt, auch nur den Hunger der bedrängten Familien zu stillen, wie viel weniger von anderer Pflege und Hilfe die Rede sein kann. Mögen darum edle und hochherzige Glaubensgenossen helfend und rettend eingreifen und recht bald und reichlich spenden. Die eingehenden Spenden wollen entweder an die Expedition des „Israelit" oder an die Unterzeichneten befördert werden. Mittelsinn in Bayern, 8. Januar 1877. Israel Herz, Cultusvorstand. 199] H. Hermann, Lehrer. ^7>ie gesammie jüdische Bibliothek Sr. Ehrwürden des Herrn Prov.-Rabb. Dr. Enoch v"i, gut erhalten, den ganzen Bereich jüdischer Literatur umfassend, und zum Theil mit Correcturen des Verstorbenen versehen, ist preiswürdig zu verkaufen. Reflectanten wollen sich wenden an Frau Vr. Enoch in Fulda. [198 Anzeige. Ein Mädchen von 11 Jahren, Waise, brav und folgsam, wünsche ich einer streng religiösen Lehrer-Familie zu geben. Ich zahle Mk. 400 pr. Jahr, jedes Quartal Mk. 100 im Voraus. B. Hecht, 20:j] eiserne Hand 25, Frankfurt a. M. CTür ein israel. Mädchen von 17 Jahren (eltern- O los), aus achtbarer Familie und von angenehmem Aeußern, willig und thätig, wird bei einer noblen Familie Platz gesucht als Stütze der Hausfrau. Es wird haupsächlich auf gute Behandlung gesehen. Ein Platz in der Schweiz oder in der Nähe davon wird vorgezogen. Man beliebe sich zu melden bei Vormund S. I. Meyer, 201] Bremgarten in der Schweiz. /Ain junger Mann, mit der Galanterie- und Kurzwaarenbranche sowie Buchführung vertraut, sucht in einem Hause, wo Samstags geschlossen, pr. April oder Mai c. Stellung. Prima Referenzen stehen zu Diensten. Offerten erdeten an die Exped. d. Bl. X. X. Nr. 202. flpn religiöses. tüchtige^Mädchsn für. Mchr und» Hausarbeit —Eintmtt möglichst Anfang Mär^ — sucht [2u4 Elberfeld. Frau George Marx; „Hier habt ihr Samen." 1 Mark und etwas Eonseguenz unddann wird hier Verzärtelung und-- BerhLtfchelungi — dort Härte ja Grausamkeit bei; der häuslichen Erziehung der Kinder nicht mehr Vorkommen. Alle Eltern, welche tas Glück, ihrer Kinder begründen undnur gesittete und fleißige Kinder um sich-, sehew und demnach ordentliche, arbeitsame Menschen erziehen, wollen, sollten sich das Werk anschaffen: „Die häusliche Erziehung der Kinder". Gegen Einsendung von 1 Mark per Postanweisung,'oder in 10 Pf. Briefmacken oder gegen NachnÄme an den städtischen Lehrer JnliuS Botz in Kattowitz so gt die Zusendung des Buches umgehend franco (bei Nachnahme unfr.) überall him Das Buch wird von den berühmtesten und gefeiertesten Männern der Gegenwart auf dem Gebiete des Erziehungswesens warm empfohlen undd sfe» weiteste Verbreitung gewünscht. So schreibt unstreitig die größte Capacitat an den Verfasser über das Werk: „Ihren wohlgemeinten Rathschlägeu wünsche ich die verdiente Vertreitung. Ihr Büchlein enthält viel Beherzigenswerthes und ist sehr geeignet, reichen Nutzen zu stiften rc." (Jeder Vater, auch der ärmste, der diese Anzeige liest, sollte die kleine Ausgabe von 1 Mk. nicht scheuen, denn wenn er nur eine von den vielem Regeln bei seinen Kindern anwendet, so ist die kl ine Ausgabe schon hundertfach ersetzt und es wird alsdann mit unseren Kindern wahrlich be-sser stehen. Das Ruch ist populär geschriebrn, auch wurde auf schönsten Druck und bestes Papier geachtet.) (186 tttMttfträ ist ein Buch so rasend schnell yHllU lUvIUlHv öetlfluft worden, teie l)r, Airy s Naturheilnrethode. — Wir empfehlen allen Kranken, sich das berühmte illustrirte Merkchen anzuschaffen, es kostet nur 1 Mark, und ist in allen größeren Buchhandlungen vorräthig. Die außerordentlichen Erfolge, welche dies Werk aufzuweisen hat, haben vielfache Nachahmungen hervorgerufen , die mehr oder weniger werthlos, jedenfalls aber mit dem obigen Buche nicht identisch sind. Es dürfte daher im Interesse der geehrten Leser liegen, beim Einkauf nur Dr. illustrirtes Originalwerk, herausgegeben von Richters Verlags - Anstalt in Leipzig, zu nehmen.