Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 17 (1876)
- Issue
- Heft 50 (13.12.1876)
- Date
- 1876-12-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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V'V'V** XYII. Jahrgang. M 30. Der Israelit. Ein \ Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. Herausgegeben von ✓ Dr. LehlttNNtt in Main z. / Mittwoch, den 13. Dezember 5637 (1876). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark, Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum.— Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband oro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. WE" Da mit dem 1. Jan. 1877 ein neues Huartal beginnt) so erkanöen wir «ns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu wachen, daß namentlich bei der Kost das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Wersendnng keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Leitende Artikel: Zum 18. Jahrgange. — Der Austritt aus der Gemeinde. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Künzelsau. Aus dem Elsaß. — Griechenland: Chalois. — Feuilleton: Theresa. Inhalt der ersten Freilager Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Bellersheim. Altona. - Oesterr- - Ung. Mon.: Klattau. Aus Böhmen. — Italien: Rom. — Frankreich: Paris. Paris. Versailles. — Feuilleton: Proselyten. Inhalt der zweiten Freilager Leitender Artikel: Zur neueren und neuesten Geschichte der Juden Rom's. Leitende Artikel. Zum 18. Jahrgange. Mainz, 8. Dezember. Noch wenige Wochen, und der 17. Jahrgang dieser Zeitschrift wird vollendet vor uns liegen; wir werden dann unter göttlichem Beistände den 18. Jahrgang beginnen. Wann diese Zeilen vor die Augen unserer geehrten Leser treten werden, dann hat das schöne Chanukah-Fest bereits begonnen, an welchem in vielen Gemeinden Deutschlands der 30. Psalm -hd?d mb rnsn najn iw „ein Psalmlied zur Einweihung des Hauses von David," gelesen wird. Der erste Vers nach der Ueberschrift lautet: '2 4~i idddn '^> rnor Mi , „ich will Dich erheben, o Gott, denn Du hast mich emporgezogen (so übersetzt man gewöhnlich \jr6~i) und hast melden.Feind nicht über mich triumphiren lassen". In dem m'cp p~0 wird dieser Vers der von der Katze verfolgten MauS in den Mund gelegt. Die Erklärer bemerken dazu, daß — den Verhältnissen entsprechend — hier ’jnp-i wohl mit dem Ausdrucke in Zusammenhang zu bringen sei nach der Analogie von *pon p tn ron nn« yno, „Warum siehst Du so armselig aus, warum ist Dein Antlitz so eingeschrumpft, o Königssohn?" (2. B. Sam. C. 13. V. 4.) Bekanntlich besitzt die Maus einen solchen Grad von Elasticität, daß es jeden Beobachter in Erstaunen setzt. Die Schlupflöcher dieser Thiere sind so eng, daß es kaum glaublich ist, wie sie in dieselben zu schlüpfen vermögen. Aber durch diese Elasticität entgehen sie ihren Feinden. „Ich will Dich erheben, o Gott, denn Du hast mir Elasticität verliehen und in Folge dessen konnte ich meinem Feinde entschlüpfen, der nun nicht über «ich zu triumphiren vermag". Diese Elasticität war es auch, welche daS jüdische Volk erhalten hat bis auf unsere Tage und die es erhalten wird, bis Gott die vollkommene Erlösung bringt. Alle die größten und mächtigsten Nationen haben Israel verschlingen wollen. Wir wollen i