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Der Israelit · 1876-09-21 · Heft 38 (21.9.1876) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 38 (21.9.1876)
Date
1876-09-21
Page
– (sequence 18)
Language
German
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898 Knaben nach Bern, der Eine von 11 und der Andere von 13 oder 14 Jahren, die, wenn sie nicht jeden Tag für eine gewisse Summe verkauft hatten, Abends von ihrem Meister mit Schlägen Lraktirt wurden. Einer dieser Knaben theilte dieses dem Herrn Emanuel Braunschweig in Bern mit und scheute Herr Br. keine Mühe, für diese zwei Knaben zu sorgen, indem er durch Hilfe des österr. Gesandten es dahin brachte, daß diese zwei Knaben von ihrem Meister entfernt und in der Behausung des Hrn. Braunschweig untergebracht worden sind. Herr Jacob Weil in Bern adoptirte nach einiger Zeit einen dieser Knaben und der andere ältere ist seither im Geschäfte des Herrn Braunschweig untergebracht, wo er, bis er sein Brod selbst verdienen kann, freie Kost, Wohnung und Kleidung erhält. Ich glaube annehmen zu dürfen, daß eine solch' edle Handlungsweise in Ihrem weitverbreiteten geschätzten Blatte der Erwähnung verdient. Zum Schlüsse will ich Ihnen noch bemerken, daß der Rabbiner von Bern, Herr Or. Goldstein, auch keine Mühe scheute, diesem wohlthätigen Werke mit Rath und That an die Hand zu gehen. M. ANZEIGEN. Für den folgenden Theil ist die Rednction nicht verantwortlich.! ^3 im« Der Unterzeichnete Vorstand der israel. Gemeinde findet sich veranlaßt, seiner Glaubensgenossen Mildthätigkeit in Anspruch zu nehmen. Unsere Synagoge, vor 120 Jahren aus Holz gebaut, ist so baufällig, daß sie eine wahre n:mn ist; sie droht jeden Tag übereinander zu fallen; es ist mvsj njJD in derselben Pbsno zu sein. ruüo oipoa oi« Töy’ btt. Wir waren also genöthigt, für eine andere Synagoge Sorge zu tragen und kauften ein Haus, wozu wir eine Anleihe machten, weil die hiesige Gemeinde nur 16 Mitglieder zählt, wovon a,!3 unbemittelt sind. Es fehlen uns aber noch 3000 (sage dreitausend) Mark, bevor wir dieses Haus zu einer ma noiDn einrichten können. Wir ersuchen deßhalb unsere Glaubensgenossen, B'-iDn D’jom, uns nicht im Stiche zü lassen; möge Jeder sein Scherflein beitragen, ivx iepn 82 la/ua-p, denn die Zinsen von dieser Anleihe müssen wir zahlen, und doch keine Synagoge haben, ltt2v n-91 mp. Der Vorstand nimmt auch die kleinste Gabe dankend entgegen und wird später darüber öffentlich quittiren. Ortenberg (Oberhessen), den 7. iinn psb. Der Vorstand: 2185) Maier. Hetz. Oppenheimer. in Primaner (Jsr.) sucht in einem En gros- oder Bankgeschäft Stellung als Lehrling oder Volontair. Gef. Offerten sub A. 8. K. Nr. 2386 an die Exped. d. Bl. us Anlaß der Feier meines 25jährigen Mohel- Jubiläums sind mir von vielen Seiten Beweise! der Liebe und Freundschaft zu Theil geworden.! Ich erlaube mir meinen tiefgefühlten Dank! hierfür auszusprechen und kannAch wohl aufrichtig! bekennen, daß eine so rege und zahlreiche Bethei-! ligung bei dieser Gelegenheit mich wahrhaft erfreut und wird mir dieser Tag stets in dankbarer Erinnerung bleiben. Halberstadt, 14. Sept. 1876. 2387) Joseph Defsauer. Heiraths-Gesuch. Ein religiöser, junger Mann von 26 Jahren, aus achtbarer Familie, tüchtiger Metzger, der bereits 7 Jahre die elterliche, aio on und roier streng geschlossene , bedeutende Metzgerei selbstständig mit nachweisbarem gutem Erfolg geführt, wünscht zu heirathen. Selbiger sucht in ein rentables Geschäft einzutreten oder ein solches durch Heirath zu übernehmen. Offertem unter L. H. 2382 besorgt die Exped. d. Bl. Discretion Ehrensache._ Lehrlings-Gesuch. In eine Dampfbrennerei aller Sorten Brantweine und Liqueur-Fabrik im Großh. Baden wird ein Junge mit den nöthigen Schulkenntnissen als Lehrling gesucht. Einem Sohne armer aber ehrenhafter Eltern lisr. Confession) wird man den Vorzug geben Eintritt pr. October l. I. Franco- Offerten sub Nr. 2375 besorgt die Exped. d. Bl.

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