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Der Israelit · 1876-08-02 · Heft 31 (2.8.1876) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 31 (2.8.1876)
Date
1876-08-02
Page
– (sequence 22)
Language
German
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Bekanntmachung. Aus der Brautstiftung des verlebten Kaufmanns Seligmann Wolf Ascher Seemann dahier sind bis zu Ende l. I. zwei Hauptpräbenden, jede s 857 Mart 14 Pf., und eine kleine Nebenpräbende durch die unterfertigte CultuSverwaltung zu verleihen. Diejenigen Braute, welche durch ihre Verwandtschaft mit dem Stifter oder dessen Ehegatt»« Mathilde, geb. Ass er, von Leutershausen, oder durch ihre Angehörigkeit zur hiesigen Cultusgegemeinde zu Ansprüchen auf eine dieser Präbenden berechtigt sind, werden deßhalb hiermit aufgefordert, ihre Meldung bis längstens 1. December d. I. an die unterfertigte CultuSverwaltung frantirt einzusenden und mit folgenden Nachweisen zu belegen: a) über die Zeit der Verlobung; b) über den Verwandtschaftsgrad mit dem Stifter oder dessen Ehegattin; o) über religiös sittlichen Lebenswandel, welcher vom zuständigen Rabbinate zu bezeugen ist; und ä) über ihre Niederlassung in Deutschland. Die Verleihung und Auszahlung der Präbenden erfolgt im Monate December d. I. Nur jene Meldungen werden in Berücksichtigung gezogen, welche während des vorbezeichneten Termineeinlaufen. Gunzenhausen, 1. August 1876. Die israelitische CultuSverwaltung: Wertheimer, Gerst, 1916] Frank, Sti^tungskurator. (Israelitischen jungen Damen mit 10— 20,000 O Thlr. Milgift, sowie jungen Herren mit soliden Geschäften werden von achtbarer Seite gute Partien nachgewiesen. Anonyme Zuschriften und Agenten bleiben ohne Antwort. Anmeldungen sind zu richten unter H. 61948 an die Herren Haase«- ftein äs Bögler in Frankfurt a. M. s!947 . in wohlerzogenes, junges Mädchen sucht eine Stellung, den Kindern Claviernnterricht zu ertheilen und die Schularbeiten zu leiten, sowie auch der Hausfrau behilflich zu sein. Gef. Adr. sub H. c. 03296 an die AUU0Ueeu-Expeditton von Haaserrstein & Bögler in Hamburg. [1945 in jüvischer Bäckergeselle, der seit vier Jahren in einem großen Geschäfte conditionirte, sucht anderweitig Stellung. Gefall. Offerten sub 8. B. Nr. 1944 an die Exped. d. Bl. Eintzilfsvorbeter, der zugleich yp.n byz ist, wird für die D’trun v'v' gesucht. Mülheim am Rhein, im August 1876. Der Vorstand der Synagogengemeinde: 1936]_Moses Cahen._ it dem 1. Mai 1877 wird die hiesige Religionslehrer-, Vorsänger-, Synagogendiener- und Schächterstelle vacant. Der fixe Gehalt als Lehrer und Vorsänger beträgt 700 Mark, als Schächter, Synagogendiener und Nebenaccidenzien kann sicher gerechnet werden ca. 800 Mark, nebst freier Wohnung, veranschlagt zu 200 Mark. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Qualisicationsnoten über erstandene Prüfung portofrei an Unterzeichneten einsenden. Erlangen, den 1. August 1876. Der Cultusvorstand: 1932] _Adolph Jakob. in junger Mann, der seine Lehrzeit in einem Bankgeschäfte in Frankfurt bestanden und mit allen Comptoirarbeiten vertraut ist, sucht Engagement als Commis in einem Hause, gleichviel welcher Branche, wo Samstag und Feiertage geschlossen ist. Beste Referenzen und Zeugnisse stehen zur Seite. Gef. Franco-Offerten unter Chiffre B. 100 an die Buchhandlung Jl. Jhmffmaittl in Frankfurt a. M._[1929 Bäckerlehrlinge-Gefuch. Es können sogleich zwei ordentliche Jungen unter annehmbaren Bedingungen gegen sofortigen monatlichen Lohn eintreten bei L. Strauß 1941] in CarlSrnhe. <^ür mein Leinen, und Weißwaarengeschäft (rar fj v"'i streng geschlossen) suche ich zum baldigen Eintritte einen LehrltUg mit guten Schulkenntnissen. Selbstgeschriebene Offerten erbitte unter Adresse: G. Engelbert, in Firma: Betty Schnadig, 1933] Frankfurt a. M. Berichtigung. Nr. 30, S 716, in dem Gedicht, „DaS Gewicht einer Thräne," soll es in der 1. Zeile nicht heißen: „In feiner Wagschal' rc." sondern „Bor seiner Wagschal' rc."; ferner weiter unten nicht „seht Jhr'S denn selber nicht?" sondern bloS: „seht Jhr'S selber nicht?" In dem Nekrologe deS Herrn Hermann Flörsheim ist der HeimathSort Wetzlar irrthümlich weggeblieben.

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