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Der Israelit · 1876-08-02 · Heft 31 (2.8.1876) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
17 (1876)
Issue
Heft 31 (2.8.1876)
Date
1876-08-02
Page
– (sequence 14)
Language
German
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730 I ¥ | Aufruf! Bei der am 24 Mai d. I. Hierselbst stattgehabten großen Feuersbrunst wurde auch unsere Synagoge ein Raub des verheerenden Elements, welches so schnell um sich griff, daß auch von den Utensilien nichts als zwei Sepharim gerettet werden konnten. Die Stätte, auf der wir bisher unsere Gebete zum Himmel richteten, ist nur noch eine traurige, öde Trümmerstelle! — Die Gemeinde ist klein, und zählt nur wenige steuerfähige Mitglieder, so daß wir ohne mildthätige Beihilfe nicht vermögen, das Gotteshaus wieder aufzubauen. Wir richten deßhalb vertrauensvoll an unsere treuen Glaubensgenossen die Bitte, uns zum Wiederaufbau der Synagoge durch Liebesgaben unterstützen zu wollen. Der Unterzeichnete Vorstand, sowie die Redaction dieses Blattes nehmen milde Beiträge dankbarst entgegen. Driburg (in Weftph.), den 23. Juli 1876. Der Vorstand der Shnagogenqemeinde: 1890] I. Bietor. E. Levide._ fCin lediger yw, der auch schon früher als Lehrer und )in fungirte, seine Stelle aber aus religiösen Bedenken aufgibt, sucht einen Platz, am liebsten als 3“w, in einer Stadt. Gute Zeugnisse von orthodoxen Rabbinen stehen demselben znr Seite. Näheres bei 1907] Rabbinatscandidat Ansbacher, Nürnberg. ^^urch langjährige Erfahrungen und directe Correspondenzen mit Levante ist das Exporthaus und Südfrüchtenhandlung der Herren Tamburlini u. Co. in Triest in der Lage, wirklich feine Corfü, Parga sowie Corsica ferner Genueser Palmen d'3^ und grüne Myrthen Din zu liefern, weßhalb wir uns erlauben, die geehrten Leser auf diese Firma aufmerksam zu machen und es wäre nur rathsam, sich rechtzeitig zu melden, damit diese Firma sich bei ihren Einkäufen darnach richten kann und damit die geehrten Besteller gewiß auf's Beste befriedigt werden. Cfut die hiesige Gemeinde wird ein geprüfter O Religionslehrer und Cantor auf sofort zu engagiren gesucht. Ein Elementarlehrer jedoch, welcher den Cantordienst mit übernehmen könnte, erhält den Vorzug. Gehalt nach Uebereinkunft. Reflectanten belieben unter Beifügung ihrer Zeugnisse sich zu wenden an den Präses der Gemeinde: N. Schnitzler. Altena in W., 25. Juli 1876. [1893 Unterzeichnete beehrt sich den geehrten Eltern und Vormündern anzuzeigen, daß unter ihrer Leitung das frühere Mädchen Pensionat der Fräulein Fanny Nathan zu Paderborn fortgesetzt wird. Religiöse Richtung, gute körperliche Pflege, ausgezeichnete Lehrkräfte und auf Wunsch tüchtige Anleitung im Hauswesen, sichern die besten Resultate. Johanna Mareks, geb. Dinkelspi e l. Referenzen bei Fräulein Fanny Nathan Hierselbst, Herrn Oberrabbine. vr. Horowitz in Crefeld und der Unterzeichneten. Paderborn, im August 1876. [1887 Alle Sorten versehen mit Rabbinatsftegel und Certifieat, wie auch versendet zu En xros - Preisen E. H. Lackenlmcher, Südfrüchte - Geschäft, 1905] Triest. Stelle-Gesuch Ein junger Mann, militärfrei, sucht, gestützt auf beste Referenzen, eine Stelle, gleich viel in welcher Branche. Eintritt könnte baldigst erfolgen. Gefäll. Offerten beliebe man unter Chiffre 2.100 postlagernd Freiburg (Baden) zu richten. 1901]

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